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Querschnitt für PA-Leitungen

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Blitzschutz, EMV, Erdung & Potentialausgleich
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firefox_i
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Anmeldungsdatum: 17.08.2005
Beiträge: 145

BeitragVerfasst am: 11.11.2005 10:51    Titel: Querschnitt für PA-Leitungen Antworten mit Zitat
Hallo zusammen,
könnte mir bitte jemand unter die Arme greifen ?

Ich möchte einen Netzwerkverteilerschrank und eine SAT Anlage auf den Hauptpotentialausgleich legen.

Randbedingungen :
- Die SAT-Schüssel ist so an der Wand montiert dass sie keinen Blitzschutz braucht.
- die Zuleitungen zu den Stockwerksverteilern sind 5x10
- die Sicherungen im HAK sind 63A
- Zuleitung zum Haus (vermutlich) 25qmm


Welchen Querschnitt würdet ihr für die Leitungen vom HPA zum Netzwerkschrank und der SAT Schüssel legen ?

Ich hätte für beides 6qmm genommen.

In einer Zusammenfassung für die Praxis im IT Handwerk von Heinz A. Kleiske habe ich gelesen dass für den PA der SAT Schüssel auch 4qmm ausreichen würden, aber ich geh da mal lieber höher oder ?

Ist da eigentlich ein NYM-J 1x vorgeschrieben oder kann ich da auch starre Aderleitung mit eben nur dem einen gelb-grünen Mantel verwenden ?
Ich hätte da bei der Aderleitung auch irgendwie ein besseres Gefühl, weil man eben sofort sieht was da Sache ist....


Vielen Dank
Sven
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Hallo!

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schorre82
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Anmeldungsdatum: 09.11.2005
Beiträge: 470
Wohnort: Schwaben

BeitragVerfasst am: 11.11.2005 11:57    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo!
Bei uns in der Firma legen wir für sat-Antennen imer ein nym-J 1*16²!
Und Nym ist schon beser als ein normaler H07V-U weil der draht dort beser geschützt ist! Und ob man einen normalen draht einfach so verlegen kann weiß ich nicht genau!
In einem Rohr up auf jedem fall aber wie es auf A.P. aussieht weiß ich nicht genau aber mein Gefühl sagt nein??

Mfg Schorre
_________________
Strom fliest überall hin!!
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firefox_i
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Anmeldungsdatum: 17.08.2005
Beiträge: 145

BeitragVerfasst am: 11.11.2005 17:00    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo zusammen,

hnmmm also 16qmm find ich für nen PA recht mächit.

Ich weiß dass für die Erdung 16qmm vorgeschrieben sind, aber das ist ja auch Blitzschutz und das ist bei mir nicht notwendig.

Hat jemand anders andere Erfahrungswerte ?

6qmm müsste doch reichen, oder ?

Und wegen der Aderleitungen....
Ich hab mal in den Daten der Leitungen nachgesehn und da ist angegeben dass Aufputz und auch Unterputzverlegung möglich ist.
Spricht also irgendetwas gegen den Einsatz von Aderleitungen direkt Unter Putz (ohne Rohr !) ?

Danke
Sven

- Edit Gretel -
Von anderem Antwortthread kopiert :

----------------------------------------------
Titel: Holla...

1x16 ist aber schon mächtig.........

Ich mein wenn die Fachartikel von 4qmm schreiben weshalb wird in der Praxis dann 16qmm verlegt.

Ich weiß dass 16qmm notwendig sind wenn darüber die SAT Schüssel geerdet werden muss (also Blitzschutz).
Aber das ist bei mir definitiv nicht notwendig !

Gibts noch andere Meinungen dazu ?

6qmm für Schrank und SAT okay oder nicht ?

Wegen der Aderleitungen...
Bei den starren H07 hab ich in den Daten aber gelesen dass sie für Aufputz und Unterputzverlegung geeignet sind....
Kann das jemand bestätigen ?

Sven
----------------------------------------------
Bitte zukünftig keine Doppelthreads !
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SirEnz
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 11.11.2005
Beiträge: 13
Wohnort: Würzburg

BeitragVerfasst am: 11.11.2005 17:23    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo,

solange es um Schutzleiter handelt, darfst du die Adernleitungen verlegen auch ohne Schutzrohr, es muß nicht mal starre Leitung sein, flexible lassen sich ja leichter verlegen.


Welche Zuleitung liegt zum Datenschrank? Potenzialausgleichsleiter muß mindestens den Querschnitt des Schutzleirs der Zuleitung haben. (min 2,5mm², ohne Schutz min 4min²)

Wie kannst du sicher sein das die SAT-Schüssel keinen Blitzschutz braucht?
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edi
[Moderator]
[Moderator]


Anmeldungsdatum: 21.06.2005
Beiträge: 6405

BeitragVerfasst am: 11.11.2005 17:29    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
Wie kannst du sicher sein das die SAT-Schüssel keinen Blitzschutz braucht
?

Wahrscheinlich auf Grund der Anordnung unterhalb der Dachkante. Wenn der Antennenträger mind. 2m unterhalb der Dachkante sitzt und die Ausladung nicht größer als 1,5 m ist brauch laut DIN EN 50083-1( VDE 0855 T1) keine Erdung erfolgen.
_________________
MfG edi



Bitte keine technischen Anfragen per PN !
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firefox_i
Master Member
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Anmeldungsdatum: 17.08.2005
Beiträge: 145

BeitragVerfasst am: 11.11.2005 19:00    Titel: Antworten mit Zitat
edi hat folgendes geschrieben:
Wahrscheinlich auf Grund der Anordnung unterhalb der Dachkante. Wenn der Antennenträger mind. 2m unterhalb der Dachkante sitzt und die Ausladung nicht größer als 1,5 m ist brauch laut DIN EN 50083-1( VDE 0855 T1) keine Erdung erfolgen.


Hallo Edi,
Exakt richtig.
Das ist bei mir der Fall.
Ich habe sogar berücksichtigt dass diese 2m auch vom Ortgang aus eingehalten werden müssen (ist an einer Giebelwand).

Darf ich dann also 6qmm verlegen ?
Das reicht doch dann aus oder ?

Ansonsten fass ich mal zusammen :
- Aderleitung ist okay
- Aderleitung ist sogar Unterputz ohen Schutzrohr okay
- flexible Leitung ist auch okay

Gruß
Sven
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SirEnz
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Anmeldungsdatum: 11.11.2005
Beiträge: 13
Wohnort: Würzburg

BeitragVerfasst am: 11.11.2005 19:24    Titel: Antworten mit Zitat
ja, 6mm² sind ausreichend
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firefox_i
Master Member
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Anmeldungsdatum: 17.08.2005
Beiträge: 145

BeitragVerfasst am: 14.11.2005 13:46    Titel: Au elend.....wer lesen kann ist klar im Vorteil !!!! Antworten mit Zitat
Hallo zusammen,
ich glaube jetzt habe ich ein Problem :
Ich habe bisher die 2m Abstand als MAXIMAL Abstand angesehen.
Aber das sind ja MINDESTENS 2m !!!

Wir haben im OG eine Dachterrasse und oberhalb noch die Giebelwand.
Da die SAT Schüssel möglichst hoch angebracht werden soll liege ich natürlich INNERHALB 2m vom First bzw. den Traufkanten....

Nun ist guter Rat teuer.

Unser Haus ist das niedrigste im gesamten Baugebiet.
Ich habe aus diesem keinen äußeren Blitzschutz vorgesehen.

WIe verhält sich das nun mit dem Potentialausgleich und dem Erder ?

Was benötige ich denn genau ?

Wäre echt klasse wenn mir jemand unter die Arme greifen könnte.....


Ich habe mal in einigen Neubaugebieten geschaut und bei KEINEM der diese 2m unterschreitet eine massive Leitung zur Schüssel hin gesehn.
Selbst bei Aufdachanlagen habe ich die 16qmm Leitung nirgends gesehen....

Danke
Sven
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Gretel
[Moderator]
[Moderator]


Anmeldungsdatum: 16.03.2005
Beiträge: 2110

BeitragVerfasst am: 14.11.2005 14:20    Titel: Antennenerdung SAT Schüssel Antworten mit Zitat
Hallo ,

Um einen Blitzschutz(eigentlich nur Erdung der SAT-Antenne) überhaupt erst machen zu müssen sollten nachfolgenden Punkte beachtet werden !

Bzgl. Blitzschutz bei SAT-Antennen:

Bei Aussenantennen , welche sich mehr als 2m unterhalb der Dachkante und weniger als 1,5m vom Gebäude ; oder Antennenanlagen, die sich innerhalb von Gebäuden ; befinden ist keine Schutzmassnahme erforderlich.

(Nach DIN VDE.0855.T1.(03-94).Abschnitt 10)
In allen anderen Fällen müssen Antennenanlagen nach Abschnitt 10.2 geerdet werden.
Als geeigneter Erdungsleiter gilt ein Einzelmassivdraht mit einem Mindestquerschnitt von 16 mm² Kupfer, isoliert oder blank, der auf kürzestem Weg mit einer Erdungsanlage verbunden werden soll.
Alternativ geht auch das zweckmässige Einbinden in eine evtl. schon vorhandene Blitzschutzanlage !
-
Änderung in DIN VDE 0855-300 Abschnitt 12.3.3 (Juli 2002):
"Als geeigneter Erdungsleiter gilt ein Einzelmassivdraht mit einem Mindestquerschnitt von 16 mm² Kupfer, isoliert oder blank,...
Mehrdrähtige Leiter sind nur erlaubt, wenn die für diese Leiter vorgesehene Klemmvorrichtungen entsprechend der auftretenden Blitzstrombelastung von 100 kA geeignet ausgeführt sind".

Die Ausführung kann entweder durch eine Verbindung zu einer vorhandenen Blitzschutzanlage, durch
Verbindung mit dem Erdungssystem des Gebäudes oder durch Verbindung zu einer Erdungsanlage erfolgen, die
aus wenigstens zwei horizontalen Erdern von mindestens 5m Länge oder einem vertikalen Erder von 2,5m besteht.
Der Mindestquerschnitt des Erders beträgt 50mm² Kupfer oder 80 mm² Stahl. Die Ausführung sollte durch ein Fachunternehmen erfolgen, dabei sollte auch ein entsprechender Schutz gegen Überspannungen und ein ordnungsgemäßer Potentialausgleich beachtet werden.

-> Deshalb die Bitte (beim Zutreffen der Gegebenheiten) einen aussenliegenden Erder zu erstellen und dessen Funktion messtechnisch und schriftlich (für die Versicherung) nachweisen zu lassen !

Blitzschutzplaner (Fa.Dehn) :
http://www.dehn.de/www_DE/PDF/BLITZPLANER_2005/BBP_small.pdf
Da werden die jeweiligen Sachverhalte im Einzelnen geklärt !

(PS: Es werden öfters diese Erdungsanlagenteile bzgl. Antennenerdungen innerhalb Verkleidungen unsichtbar montiert, sowie auch "nachgewiesene" Ableitungen über damalige zulässige Errichtungzeitpunkte über Dachregenrinnen (z.Bsp. gelötet) geführt !)


Gruß,
Gretel
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firefox_i
Master Member
Master Member


Anmeldungsdatum: 17.08.2005
Beiträge: 145

BeitragVerfasst am: 14.11.2005 14:31    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo Gretel,
die Stellen habe ich auch schon gelesen.....


Meinem Verständnis nach ist meine Hauptpotentialausgleichsschiene (die ja über die Anschlussfahne mit dem Fundamenterder vernunden ist) Teil des Erdungssystems des Gebäudes.

Und somit brauch ich doch "nur" den riesen Prügel von 16qmm Kupferdraht von der SAT Schüssel dorthin legen und bin im Grünen Bereich.

Oder habe ich da mal wieder was missverstanden ?


Sven
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