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Ratten - Nur wer's wissen will

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Off-Topic & Sonstige Tipps und Probleme
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79616363
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 05.05.2008
Beiträge: 4442

BeitragVerfasst am: 29.12.2012 02:54    Titel: Ratten - Nur wer's wissen will Antworten mit Zitat
Hallo Leute, ich bin ziemlich fertig.

Gestern wurd ich von nem "Rums" aufs Maushaus aufmerksam.
Ja, ein Rums aus dem Maushaus.

Meine Deneb ist erst kürzlich von ner Etage geplumpst und trotz der geringen Fallhöhe schien sie sich verletzt zu haben. Zunächst dachte ich, dass das schon wieder wird (verknackster Knöchel oder so - Gebrochen war nix).

Heut am Frühabend tut's aber wieder nen Schlag und diesmal hat sie sich die ungünstigste Stelle im Käfig ausgesucht. Eine Stelle die als Absturzort schier unmöglich erschien.

Diesmal ging es nicht glimpflich ab. Sie borstelt und kann nimmer laufen. Ich werd wohl morgen zum Not TA müssen und eine schwere Entscheidung treffen -Ihr wisst, was ich mein.

Deneb liegt jetzt auf meinem Schoß und guckt mich verzweifelt an. Ich füttere sie halt und geb ihr Wasser, so gut es geht.
Ihr Blick sagt aber schon, wohin es geht ...

Sorry für dieses echt OT Thema, aber ich häng nun mal extrem an meinen Ratzen ... Auch Elis sind nur Menschen.

Ich weiß aber was kommen wird und ein Zweierrudel ist zu schwach. Dafür hassen mich manche Menschen, aber ich hab Notfallpläne schon bevor der Notfall da ist.

Zwei dürfen nicht allein bleiben, das ist nicht gut für Ratten. So würde der Notfallplan aussehen:



Ich weiß, ich wirke auf viele Menschen grausam.
Nein, es ist mir klar, dass Deneb diesen Kampf verlieren wird.
Mir ist klar, dass ich Deneb nicht ersetzen kann.
Mir ist aber auch klar, dass ein Zweierrudel zu schwach ist.

Also warum nicht gleich zielgerichtet arbeiten?

Wenn Deneb je (da müsste ein Wunder geschehen) doch noch mal Glück hätte, dann ist es halt ein 6er Rudel und das ist stabil. Ich würde mir nichts mehr wünschen, als dass das klappt. Aber es sieht gar nicht gut aus Sad

Das sind so die Momente, wo man über die Rudelgröße nachdenkt. Und nein, Ratten sind (bei verantwortungsbewusster Haltung) keine billigen Tiere. Aber sie entschädigen einen tausendfach.

Die Sauerei mehrerer Ratten ist auch net viel schlimmer als die von nur einer und den Platz hab ich ja.

Uli
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Hallo!

Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man viele Antworten!


79616363
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 05.05.2008
Beiträge: 4442

BeitragVerfasst am: 29.12.2012 15:07    Titel: Antworten mit Zitat
Da waren's nur noch zwei. Ich war noch in der Notfallklinik mit ihr, aber der Verdacht hat sich auf ganzer Linie bewahrheitet. Massive ZNS Störung ohne Hoffnung auf Besserung. Vermutlich eine Hirnblutung und man riet mir sie gehen zu lassen.
Man könne sie noch wenige Tage am Leben halten, aber ich müsse damit rechnen, dass sich rapide verschlechtert.

Ich hasse diese Entscheidungen, aber so hatte es ja auch keinen Wert. Es ging ganz friedlich und sie ist einfach auf meinem Schoß eingeschlafen.

Tja, da stehen wir nun - Meine zwei verdatterten Pappnasen und ich. Jetzt müssen wir schauen, dass wir wieder vollzählig werden.

Viele Grüße,

Uli, Thuban und Altair
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Dino81
Master Member
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Anmeldungsdatum: 11.03.2012
Beiträge: 306

BeitragVerfasst am: 29.12.2012 18:08    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo Uli!
Das kenn ich! Staatstrauer, wenn es den Haustieren nicht gut geht!
Über Ratten habe ich ´mal folgendes gelesen: Alle Ratten, die als Haustiere vekauft werden, sind für die Forschung gezüchtet. Sie bekommen immer Geschwüre und das Ende ist qualvoll. Stimmt das? ...dann käme so ein Tier für mich nicht in Frage!
Mit freundlichen Grüßen
Dino
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AgentBRD
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 09.10.2011
Beiträge: 1598

BeitragVerfasst am: 29.12.2012 19:27    Titel: Antworten mit Zitat
Dino81 hat folgendes geschrieben:
Alle Ratten, die als Haustiere vekauft werden, sind für die Forschung gezüchtet. Sie bekommen immer Geschwüre und das Ende ist qualvoll. Stimmt das?


Ja, das Stimmt. So haben es die Maya von den Außerirdischen aufbefohlen bekommen, als sich die Parteien an der Tank- und Raststätte Bielefeld getroffen haben.

Die Wahrheit ist, dass domestizierte Haustiere bedeutend länger leben, als in freier Wildbahn und daher Krankheiten auftreten, die altersbedingt sind. Die freie Ratte wird dahingerafft durch Beutejäger oder sonstwas. Dass eine Ratte da draußen in den Zweifelhaften Genuß bspw. einer Hirnhautentzündung kommt, ist eher zweifelhaft - zumindest geht sie daran nicht zugrunde, sondern wird dann vorher durch andere Dinge aussortiert.

Ist genauso, wie beim Menschen: Kreislaufkrankheiten waren im Mittelalter selten letal. Meist ist man vorher verhungert oder an einer Lungenentzündung hopps gegangen. Landläufig sagt man ja auch, dass es früher viele Krankheiten "nicht gegeben habe".

Wer's anzweifelt, der möge mal mit seinem Opa eine Wette machen, wer wohl eher eine neue Krankenkasse findet, die ihn freiwillig aufnimmt...

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By the Way: Ich habe Katzen - ich kann gut verstehen, wie das ist, wenn das traute Heim plötzlich eine Seele weniger innehat.
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79616363
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.05.2008
Beiträge: 4442

BeitragVerfasst am: 29.12.2012 20:35    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo zusammen,

Agent BRD hat es schon mal gut zusammengefasst.
Ich geb aber auch noch kurz(?) meinen Senf dazu.

@Dino:

Ja, Staatskrise und überhaupt. Meine Ratten sind mir heilig - Jeder Verlust verdunkelt wirklich die Sonne Sad

Ja, die Legenden ... Das sind wirklich dieser Urban-Legends die über Farbratten kursieren und kriegt man aus den Köpfen der Leute einfach nicht raus.

Und ja nee iss klar, Ratten und Raben verursachen Riesenschäden in der Landwirtschaft und müssen von elitären, schießwütigen und selbsternannten Freizeitjägern erlegt werden. Von nem Förster lass ich mir das ja noch gefallen - Der weiß hoffentlich was er tut.

Schaut euch mal die belegten Zahlen an, welche Schäden sie wirklich verursachen! Solang das halbwegs im Gleichgewicht ist, gibt es da kein Überschwappen!

Wenn es Schäden gibt, dann sind wir selbst schuld, weil wir zu Unzeiten zu viel haben rum liegen lassen.

Die Natur wusste bei unseren Lieblingen schon, weshalb sie sie genau so gebaut hat - Nur hatte sich nicht mit einem Homo-Sapiens Befall gerechnet, die alles wegschmeißen und damit das Gleichgewicht stören.

Obwohl, ich glaub da ist Mutter Natur selbst dran schuld und dachte, dass dann wenigstens wir begrenzt würden.

Kurzum, das stimmt nicht! Ebenso wenig stimmt, dass Ratten Krankheiten übertragen würden - Das tun sie nicht, eher stecken die sich an uns an als umgekehrt.

Nun, warum wird das dann erzählt und immer wieder in den Medien verbreitet, wenn das nicht stimmt?

Das beruht auf einem grundlegenden Missverständnis über das Leben von Ratten.

Ratten sind von der Evolution her einfach anders konzipiert. Ratten mussten sich daran gewöhnen, dass sie nicht die gefährlichen Jäger sind, sondern eher die Beute.
Die Evolution setzte dabei zwei Strategien ein. Massenproduktion und extrem schneller Stoffwechsel.
Nun, das mit der Massenproduktion ist klar, so kompensiert man Opfer, aber was hat es mit dem schnellen Stoffwechsel auf sich?

Um in der Natur erfolgreich zu sein, darf die angreifbare Phase für ein an sich so hoch entwickeltes Tier nicht lang sein. Ratten sind Opfer, wir gehören zu den Predatoren und können uns mehr Zeit lassen.

Deshalb sind junge Ratten schon so ab 6 Wochen geschlechtsreif. Die Tragezeit einer werdenden Rattenmutter beträgt nur 2 Wochen. Jeder Wurf bringt so ca. 10 Junge hervor. Eine hervorragende Strategie um Verluste auszugleichen!
Es ist aber auch eine Strategie, welche ein Leben auf der Überholspur nötig macht und deshalb leben sie im Schnitt nur 2 Jahre.

Interessant ist, dass sich Ratten und Menschen ähnlicher sind als man glaubt. Sie können fast die gleichen Krankheiten wie wir bekommen und umgekehrt. Dummerweise können wir sie dann wechselseitig natürlich auch aufeinander übertragen.

Weil Ratten auf der Überholspur leben, sind die Krankheitsverläufe auch in einem extremen Zeitraffer.
Ein Pech für die Tiere, denn damit waren sie prädestiniert dafür, dass man Versuche mit Krankheiten von Menschen fast direkt auf Versuche mit Ratten übertragen konnte und umgekehrt. Nur dass die Ratte das halt im schnellen Vorlauf abspielt.
Tja und wen interessiert schon die individuelle Befindlichkeit einer Ratte? MICH und es werden immer mehr Leute, die das einsehen und genau so empfinden. Ratten sind keine Monster! Ratten sind sehr intelligente Wesen und haben durchaus Gefühle.

Wahr ist natürlich, dass bei echten Laborzüchtungen die Stämme bevorzugt wurden, die besonders anfällig sind. Die Evolution ist aber ein schwerer Gegner und versucht zu kontern. Bei Fehlern versucht sie immer korrigierend einzugreifen.
Erst seit wir Menschen hier "helfend" eingreifen, werden auch evolutionär nicht bewährte Modelle nicht aussortert. Nein, mein Name ist nicht Mengele, mit dem rechten Pack will ich nichts zu tun haben und Rassengesetze erlasse ich auch nicht.

Ein komisches Beispiel, die Eltern meiner Nasen waren eine Albino und eine Cremefarbene - Also Züchtungen, die das Auge des besitzenden und herrschenden Massas erfreuen sollten.

Das wollte Mutter Natur so nie und wie sahen nun dir drei Kleinen Produkte aus, die zu mir kamen?
Ein schönes ins Schwarz gehendes Dunkelbraun, so wie es die Natur wollte! Mother-Nature setzt sich durch!

Das System "Natur" würde sich stabilisieren, wenn wir net andauernd alles besser wüssten. Ja man kann Dinge lenken, aber dann sollt man wenigstens wissen, an welchen Schrauben man dreht ... Sonst geht der Schuss nach hinten los!

Die moderne Medizin hat so manchem "FI-Verweigerer" oder "Nicht-Freischalter" das Leben gerettet. Vielleicht ein Grund, weshalb es sie unter der Rasse der Elis noch gibt?

Nun ja, vielleicht sind Ratten ein Produkt dieser Idee? Sie haben noch ein Notfallsystem, das wir Menschen nicht haben. Setzt ihr Herz zu lange aus, dann haben sie einen eingebauten "Defibrillator".
Tut nicht immer, kann aber helfen wenn mal jemand an ner Strippe genagt hat.
Steinzeitelektriker?

Jedenfalls ist es so, dass die Zuchtratten gegenüber ihren wild lebenden Kameraden keinerlei Auffälligkeiten zeigen.

Nur haben sie durch die erleichterten Lebensbedingungen und das längere Leben ein höheres Risiko eine solche letale Krankheit zu bekommen.

Auch wild lebende Ratten werden gelegentlich domestiziert (ich würde auch keine Ratte einem sicheren Ende aussetzen). Von den Krankheiten her ist es identisch mit den gezüchteten Farbratten, nur ihr Verhalten ist etwas anders. Wilde Ratten sind ursprünglicher, sind neophob (sie haben Angst vor Neuem) und werden ihr Misstrauen nie ganz verlieren. Ansonsten genau so putzige Kerlchen.

Tja und Ratten sind dreckig und stinken? Nein, beides trifft nicht zu.

Ratten putzen sich ebenso sorgsam wie Katzen, wenn nicht noch mehr.
Reinlichkeit ist bei ihnen oberstes Gebot und wenn eine an eine Stelle nicht ran kommt, dann wird sie dort von einem Rudelmitglied geputzt. Ein extrem soziales Verhalten, weshalb Einzelhaltung fast Tierquälerei ist. Ein Rudel beginnt ab drei Ratten (zwei allein kriegen Streit). Ein Clan besteht aus vielen befreundeten Rudeln. Ein sehr soziales System!

Elternlose Rattenfrischlinge werden von Rudel- oder Clanmitgliedern aufgenommen.

Tja und stinken tun sie nur, wenn der Käig ewig nicht sauber gemacht wurde.
Ich möcht net wissen wie das riecht, wenn wir fr Wochen in ein Zimmer gesperrt sind, wo es keine Toilette oder sonst was gibt und keiner sauber macht.
Im Gegensatz zu so manchem Menschen werden die Ratten aber wenigstens versuchen sich selbst sauber zu halten.

Ach, ich zeig Dir ein Filmchen:

http://www.myvideo.de/watch/3318981/Wissenswertes_ueber_Ratten

Sind Ratten nützlich? Nun ja, der eine sagt so, der andere so ... Jedenfalls machen sie mit ihren Listigkeiten viel Freude.
Ihre Bedeutung in der Forschung ist wohl unstrittig (obwohl ich das bei so intelligenten Wesen für grausam halte) - Oder würdest Du einem Blauwal, einem Orca oder einem Delphin schaden oder ihn gar töten?

Ich bin mit Hunden aufgewachsen und es sind die treuesten Freunde, die man sich vorstellen kann. Sie haben aber stets eine gewisse Unterwürfigkeit dir gegenüber.
Eine Ratte ist da anders. Sie wird auch dein Freund sein, aber sie fordert dich jeden Tag heraus.

Tja, abgerichtete Ratten? Da stecken auch Möglichkeiten drin. Ratten können genau so gut Gerüche erkennen wie Hunde. Da sind sie Spezialisten.
Sprengstoff oder Rauschmittel erspüren sie sofort (wenn sie trainiert sind).
Ihr Vorteil ist, dass sie so leicht sind und z.B.eine Mine nicht auslösen. Ein anderer Vorteil ist, dass sie so klein sind und Stellen finden, wo ein Hund nicht hin käme.

Trainierte Ratten erschnüffeln auch Krankheiten, wo sonst eine Massenspektrometrie nötig wäre ...

Ich denk es wäre an der Zeit, die generelle Ablehnung abzulegen.

Viele Grüße,

Uli Thuban und Altair

PS: Wenn das nicht OT war, dann weiß ich auch net. Aber auch ich musst meinen tiefen Schmerz über den Verlust von Deneb mal mitteilen, hinausschreien oder sonst wie ....
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HonK
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Anmeldungsdatum: 30.08.2008
Beiträge: 320

BeitragVerfasst am: 30.12.2012 08:37    Titel: Antworten mit Zitat
Uli: Mein Beileid zu Deinem Verlust.

Hatte auch mal diese Entscheidung treffen müssen,aber die war etwas härter,da mich dieses "Tier" (war eine Katze) mehr als 10 Jahre begleitet hatte.Nach solanger Zeit sieht man es nicht mehr als Haustier,sondern als Familienmitglied.
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Dino81
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Anmeldungsdatum: 11.03.2012
Beiträge: 306

BeitragVerfasst am: 30.12.2012 17:41    Titel: Antworten mit Zitat
Moin! Moin!
Mir ist ´mal ein Büchlein in die Hände gefallen "Ratten als Haustiere", oder so ähnlich. Das hat mich interessiert, sinn gemäß stand da folgendes:

Krankheiten: Durch die Entstehungsgeschichte der Hausratte (aus der Wanderrate bzw. Laborratte) haben sie ab einem gewissen Alter einen Hang zu Tumoren. Durch Ernährung und Pflege kann man dieser Symtomatik einigermaßen entgegen gewirkt werden.

Da hab ich mich erschrocken, kann ich mich doch an Dramen mit Kaninchen, Wellensittichen, Kanarienvögeln erinnern. Ich hab keinen blinden Haß, jeder wie er mag. Da regt mich eher auf, wenn zu Weihnachten Tierbabys verschenkt werden und im Februar werden sie dann "entsorgt"...

Alles Gute zum Jahreswechsel wünscht
Dino
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Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.05.2008
Beiträge: 4442

BeitragVerfasst am: 30.12.2012 18:45    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo Dino, es stimmt schon, dass Ratten ab einem gewissen Alter dazu neigen Krebs zu bekommen - Auch meine allererste Maus ist an einem inoperablen Geschwür im Rachen gestorben.
Es stimmt aber nicht, dass diese Veranlagung künstlich angezüchet ist. Domestizierte Wildratten erkranken statistisch gesehen genau so häufig wie Farbratten.

Leider ist es bei Ratten auch so, dass eher selten eine einfach so stirbt.
Meistens muss man sie bei einer schweren Krankheit erlösen.
Diese Entscheidungen sind immer sehr hart, aber als Rattenhalter muss man drauf gefasst sein, dass dieser böse Moment irgendwann kommt.
Dazu kommt noch, dass Lebenserwartung von Ratten im Schnitt nur 2 bis maximal 3 Jahre beträgt und man entsprechend häufig diese schere Entscheidung treffen muss. Hier muss man auch in der Lage sein wirklich im Sinne des Tieres zu entscheiden und darf net irgendeinem Egoismus nachgehen.

Von dem her halt ich Ratten schon für problematische Haustiere bei Kindern.

Als Rattenhalter muss einem klar sein, dass nicht jeder Tag sonnig und schön ist.
Da komm es schon vor, dass man nächtelang voll Sorge vor dem Käfig hockt und der Kleinen helfen muss.

Sie machen aber auch sehr viel Freude, stellen viel an, machen immer wieder was kaputt.
Bilanz in diesem Jahr: Netzwerkkabel, Vorhang, Bettdecke, div. Häuschen ...

Irgendwo ist's aber auch lustig, die halten einen schon auf Trab Wink

Viele Grüße,

Uli
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Anmeldungsdatum: 05.05.2008
Beiträge: 4442

BeitragVerfasst am: 31.12.2012 21:43    Titel: Antworten mit Zitat
Und so fängt 2013 an. Zwei der schon gezeigten Nasen sind noch da und die dürfen am Mittwoch zu mir.
un ja, so richtig rattenzünftig, mit Babybrei, Banane, Apfel und Gurke ausgestattet, treten sie erste große Reise an (immerhin auch 130km). Dann wird man gleich sehen, ob sie mit Autofahren Probleme haben.

Silvester wird also damit ausgefüllt sein, dass ich den Integrationskäfig herrichte. Ich hab ja alles da.

Die beiden verbliebenen Nasen trauern und die brauchen dringend Ablenkung.

Vergessen werden wir Deneb ganz sicher nicht, aber dann sind wir wenigstens abgelenkt.

Euch allen ein gutes und erfolgreiches 2013.

Viele Grüße,

Uli

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Anmeldungsdatum: 05.05.2008
Beiträge: 4442

BeitragVerfasst am: 03.01.2013 01:04    Titel: Antworten mit Zitat
So, die Nasen sind da.

Soweit alles prima, aber jünger als ich dachte.

Die Autobahnfahrt hat ihnen wohl nicht den Appetit verdorben. Zumindest hatten sie das ganze Futter und reingeschnibbelte Frischobst auf ihrer ersten und "langen/aufregenden Reise" verputzt.

Meinten wohl sie seien im Speisewagen?

Die erste Überraschung kam, als sie in ihr Integrationskäfig zogen.

Es dauerte keine 5 Minuten, bis sie raus fanden, dass der Abstand der Streben ganz oben etwas größer ist. Ich hab nur kurz nicht hingeguckt und mich noch gefreut, dass sie ihr neues Domizil so neugierig erkunden.

Na ja, das Ding diente bisher als Urlaubskäfig für ausgewachsene Nasen und da gab es das Problem nicht.

Mit einer so jungen und kleinen Nachfolgeversion hatte ich bei der Planung der Haftanstalt net gerechnet.

Hier konnt ich zum ersten Mal live sehen, dass es stimmt, dass wenn der Kopf durch passt, dann passt auch der Rest durch. Die können ihren gesamten Körper echt so zusammenfalten, dass der auch noch durch passt - Da wird selbst der dickste Hintern zum Pfannkuchen!

Na ja, als dann eine stolz die Wohnung inspizierte, fing ich an an der Ausbruchssicherheit vom Käfig zu zweifeln ...

Okay, als ich sie zurück brachte, machte sie nen fatalen Fehler und zeigt mir gleich nochmal, wie sie das gemacht hatte.

Ah jetzt ja, stimmt ... Ganz oben sind die Gitterabstände tatsächlich etwas größer ...

Also H07V-U 6 durchgeflochten - Euch helf ich! Hält zwar net ewig, aber das ist ne ernste Barriere.

Ja, es war länger Ruhe, bis wieder eine da stand. Irgendeinen Trick hat sie doch gefunden. Keine Ahnung wie das ging. Jedenfalls erfolgte der Ausbruch beschädigungsfrei.

Hier half nur eins. Ich brauch einen Käfig mit deutlich engeren Gitterabständen und mit massiven Drähten.

Sowas hatte ich rumstehen, aber dummerweise hatte ich keine Zwischenetagen dafür. Die mögliche Fallhöhe ist mit 1m60 definitiv nicht akzeptabel. Das wäre ne Katastrophe!

Also was tun? Vorerst die Bewegungsfreiheit auf das UG beschränken aber wie?
Das wär kein Thema, denn die Grundfläche vom Ersatzkäfig ist so groß, dass die dort ein Dorf bauen können.

Aber mit was begrenzen? Geeignete Bretter hab ich net da.

Aber Moment, die Voliere wurde doch mit diesen für Ratten vollkommen unbrauchbaren Bodengittern geliefert? Wo sind die?

Glück gehabt, im Keller waren sie (ein echter Schwabe hebt alles auf, auch wenn meint es sei unbrauchbarer Schrott Laughing)

Passt auch auf guter Höhe, aber wie festmachen? H07V-U 1,5 war die Lösung (über Kabelbinder o.Ä. lachen die).
Es wird nicht ewig halten, aber die eine bis max. zwei Wochen wo es halten muss, hält das!

Ansonsten ist bei dem Käfig alles aus Stahl und ich hab alle Zangen, Nibbler, Sägen etc. sorgsamst aus dem Käfig entfernt Laughing

Sollten sie den Besuch von Angehörigen, Anwälten oder Geistlichen einfordern, so werden diese vor dem Besuch gründlichst durchsucht!

Nix iss, mindestens einwöchige Integrationshaft ist angesagt.
Sollte es bei den täglichen Integrationsversuchen zu Beißereien oder sonstigen Gewalttätigkeiten kommen, so wird die Haftdauer entsprechend verlängert! Laughing

Viele Grüße,

Uli, der zwar schon wieder vier Mausen, aber noch zwei Zweierrudel hat - Das muss jetzt erst ein echtes Viererrudel werden.
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