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Fragen zu Erdung/Potentialausgleich einer Sat Anlage

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Blitzschutz, EMV, Erdung & Potentialausgleich
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Andi01
Newbie
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Anmeldungsdatum: 14.08.2013
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 14.08.2013 11:53    Titel: Fragen zu Erdung/Potentialausgleich einer Sat Anlage Antworten mit Zitat
Hallo zusammen,

In wie weit die Sat Anlage geerdet werden muss ist mir eigentlich klar. Nur eine Frage habe ich noch.

Es geht um einen Neubau (Fertighaus überwiegend aus Holz und Fermacell) auf massiven Keller. Der Potentialausgleich (Pontentialausgleichschiene im Keller) ist gleichzeitig die Erde da dort auch das Erdungsband befestigt ist.

Darf ich mein 1x16 mm2 vom Keller bis zum Antennenmast quer durchs Haus legen? Die Frage kommt deswegen auf weil bei einen direkten Blitzeinschlag in den Mast der Sat Anlage ich ja die Spannung ins Haus hole? Ein richtiger Blitzschutz soll nicht verbaut werden.

Danke
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Hallo!

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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14334
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 14.08.2013 15:59    Titel: Antworten mit Zitat
kein Blitzschutz = kein Schutz bei Einschlag.

Mit einem Blitzschutz wäre die Sat-Anlage vor Einschlag mit passenden Fangstangen zu schützen.

Die Erdung der Sat-Anlage ist separat zu betrachten.

In der Tat würde ein Einschlag in diese Anlage über den PA durch das Haus laufen und dort einige Schäden verursachen, allerdings wird der Blitzstrom auch parallel auf allen angeschlossenen Koaxialleitungen ins Haus laufen und auch dort immense Schäden verursachen.
_________________
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Andi01
Newbie
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Anmeldungsdatum: 14.08.2013
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 14.08.2013 18:38    Titel: Antworten mit Zitat
Danke für die Antwort. Das mit dem Blitzschutz war mir klar. Mir ging es nur darum ob ich bei der Verlegung des 16 mm2 was zu beachten habe, oder anders gesagt darf ich dieses Kabel quer durch das Haus ziehen? Oder besser innerhalb der Außenwand, bzw. auf der Außenwand?

Danke
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14334
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 14.08.2013 18:45    Titel: Antworten mit Zitat
klar kannst Du das durchs Haus ziehen.
Dem PA ist es relativ egal wo dieser langläuft
_________________
Besonders helle Erleuchtungen nennt man Verblendung
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s-p-s
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.08.2007
Beiträge: 3040

BeitragVerfasst am: 14.08.2013 18:52    Titel: Antworten mit Zitat
PA kann auch 4mm² sein. Du benötigst eine Richtige Erdung am Mast oder Fangstange.
http://www.kleiske.de/vde%200855/vde0855_310108.pdf

Da sind Trennungsabstände zu anderen Leitungen einzuhalten ... Warte auf Dipol hier im Forum
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Mit freundlichem Gruß sps
Grundlage für meine Antworten sind Fachbücher, Frei verfügbare Quellen im Netz, Hersteller Infos sowie ein Abo bei der Fachzeitschrift de. Sicherheitsrelevante Tips im Forum durch mehrere Quellen bzw. User bestätigen lassen. Geduld, viele Profis Arbeiten und schauen erst Abends hier rein.
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Andi01
Newbie
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Anmeldungsdatum: 14.08.2013
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 14.08.2013 19:08    Titel: Antworten mit Zitat
Es geht mir ja um die Erdung am Mast und um das 16 mm2. Diese muss ja mindestens diesen Querschnitt aufweisen. Nur in diesen Bau ist die Erdung im Keller. Dort befindet sich die Pontentialausgleichschiene und an der Schiene ist auch das Erdungsband befestigt. Das ist ja auch richtig so.

Mir ging es halt darum ob ich die Erdung des Mastes einfach quer durch das Haus ziehen darf?
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Andi01
Newbie
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Anmeldungsdatum: 14.08.2013
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 14.08.2013 19:21    Titel: Antworten mit Zitat
s-p-s hat folgendes geschrieben:
PA kann auch 4mm² sein. Du benötigst eine Richtige Erdung am Mast oder Fangstange.
http://www.kleiske.de/vde%200855/vde0855_310108.pdf

Da sind Trennungsabstände zu anderen Leitungen einzuhalten ... Warte auf Dipol hier im Forum


Danke für den Link.
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elo22
Inventar
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Anmeldungsdatum: 17.03.2005
Beiträge: 4661
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 15.08.2013 04:45    Titel: Antworten mit Zitat
s-p-s hat folgendes geschrieben:
Warte auf Dipol hier im Forum


Yepp. Dipol ist im Urlaub auf Wanderung…

Lutz
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Dipol
Inventar
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Anmeldungsdatum: 30.03.2008
Beiträge: 626
Wohnort: Raum Stuttgart

BeitragVerfasst am: 16.08.2013 08:12    Titel: Re: Fragen zu Erdung/Potentialausgleich einer Sat Anlage Antworten mit Zitat
Andi01 hat folgendes geschrieben:
Darf ich ...

Gleich eingangs wieder fürs Protokoll: Erdung und PA gehören zur Elektroanlage und an der sind nur in einem Installateurverzeichnis eingetragene Elektrofachkräfte arbeitsberechtigt.

Wenn alles normkonform mit blitzstromtragfähig zertifizierten Bauteilen ausgeführt wurde, wird im Schadensfall keine Versicherung nachfragen wer installiert hat.

Andi01 hat folgendes geschrieben:
mein 1x16 mm2 quer durchs Haus legen?

Standardfrage: Wie würdest du wohl reagieren, wenn dir ein Blitzableiterbauer auf der gleichen Trasse einen 50 mm² Blitzableiterdraht verlegen wollte? Ein 16 mm² Cu ist nicht ungefährlicher, der wird bei Blitzstromeintragungen sogar stärker erwärmt.

Andi01 hat folgendes geschrieben:
Die Frage kommt deswegen auf weil bei einen direkten Blitzeinschlag in den Mast der Sat Anlage ich ja die Spannung ins Haus hole?

Die Selbsterkenntnis kann doch nur eine Konsequenz haben: Den Erdleiter ohne gefährliche Näherungen zu Personen und anderen Kabeln mit normkonformen Trennungsabstand außen führen. Bei einem Neubau sollten auch Anschlussfahnen für getrennte Fangeinrichtungen oder wenigstens für die suboptimale Direkterdung von Antenne und einer evtl. vorhandenen Photovoltaikanlage selbstverständlich sein.

Andi01 hat folgendes geschrieben:
Ein richtiger Blitzschutz soll nicht verbaut werden.

Du meinst damit eine Blitzschutzanlage. Bereits die Montage einer Antenne im nicht erdungspflichtigen Schutzbereich der Fassade ist eine richtige Blitzschutzmaßnahme und eine konventionelle Antennenerdung ist ohnehin Teil des Äußeren Blitzschutzes.

So wirklich richtig zeitgemäß ist konventionelle Antennendirekterdung aber nicht mehr, auch wenn sie noch den Anerkannten Regeln der Technik (= Normminimum) entspricht. Um Kabel und Endgeräte vor galvanischen Teilblitzströmen zu bewahren, muss man die Antenne entweder in der nicht erdungspflichtigen Schutzzone der Fassade oder in Blitzschutzzone LPZ 0B einer getrennten Fangeinrichtung errichten.

Solle es aus Kostengründen bei der suboptimalen Direkterdung bleiben, insbesondere bei einem Multischalter im UG darauf achten, dass der PA ausschließlich "schleifenfrei" am Antennenträger geerdet werden darf.

@ EFK: Bei solchen Standardfragen muss man doch nicht auf mich warten. Die Thematik wurde hier und in Parallelforen schon so oft diskutiert, dass man die auch ohne griffbereites VDE-Auswahlabo selbst beantworten kann.
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Smuji
Master Member
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Anmeldungsdatum: 07.09.2009
Beiträge: 100
Wohnort: Frankfurt

BeitragVerfasst am: 10.08.2014 10:33    Titel: Antworten mit Zitat
hallo,

ich habe genau das gleiche problem.... ähnliches haus, ähnliche position des PA


wenn ich mir alle posts hier durchlese, heißt es doch, egal wie ich es mache, ob richtig in dem außen am haus auf eigene fahne, oder ob ich mir den blitz mit 16mm² ins haus hole, solange ich es selbst mache und es nicht von einer zertifizierten firma mit rechnung machen lasse, aber ich im versicherungsfall so oder so verloren ?!?...wenn ich das richtig verstanden habe....


nur weshalb schreibe nfirmen wie kathrein solche anleitungen http://www.kathrein.de/fileadmin/media/content/07-Satelliten-%20und%20terrestrische%20Empfangssysteme/antenne_erden_blitzschutz.pdf


wenn das doch alles versicherungstechnisch FALSCH ist ?!?



gruß smuji
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