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Haustür mit Automatikschloss über Sprechanlage öffnen

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Gast






BeitragVerfasst am: 11.05.2017 14:43    Titel: Haustür mit Automatikschloss über Sprechanlage öffnen Antworten mit Zitat
Hallo zusammen,
wir haben eine neue Haustür bekommen und uns entschlossen, in diesem Zug auch die Sprechanlage zu erneuern. Leider stoße ich bei dem Vorhaben jetzt auf das ein oder andere Problem - und unser Elektriker ist auf dem Gebiet Hausautomation nicht allzu fit. Vielleicht kann mir ja jemand von Euch weiterhelfen - ich weiß, ich hab viel geschrieben, aber ich wäre euch wirklich sehr dankbar!

So habe ich mir die Schaltung gedacht - der Schwachpunkt ist rot umkreist:
[img]https://s7.postimg.org/dysdq7od3/Schaltung-_Upload.jpg[/img]

Das Problem: Der Automatiköffner braucht Dauerstrom, da er den Riegel bei jedem Öffnen/Schließen der Tür wieder schiebt. Die Entriegelung erfolgt dabei laut Handbuch über den schwarzen Kontakt (Steuerstrom). Nach meinem laienhaften Verständnis müsste das nach obigem Plan in der Theorie funktionieren, das Türöffnerkabel hat zwar 2 Adern, laut Handbuch ist jedoch nur schwarz belegt - zudem ist als Beispiel auch "Sprechanlage" angegeben. Die Zusatzangabe dabei macht mir jedoch Sorgen: "potentialfreier Kontakt". Daraus werde ich nicht ganz schlau. Bei richtigem potentialfreim Schalten hätte ich doch zwei belegte Adern, die "verbunden" werden müssten?! Zudem möchte ich ja sowohl Türöffner, als auch Sprechanlage über einen Trafo versorgen. Es gibt leider keine genaueren Schaltpläne, weder vom Schloss/Türöffner, noch von dem a/b-Modul.

Eine Renzension auf Amazon verunsichert mich dabei umso mehr, Zitat: "Achtung bei potentialfreien Kontakten - Eigentlich will ich mein Tor (Marantec) per Telefon schalten. Dazu muss man lediglich 2 Kontakte "kurz" schliessen. Das geht direkt weder mit der TFS noch mit diesem Schaltmodul! Man braucht noch ein Relais dazwischen. [...]"

Weiter merkt die Auerswald-Dokumentation an: "Wichtig! Die a/b-Schaltmodule benötigen für den einwandfreien Betrieb einen sehr geringen Ruhestrom. Bei Anschluss einer elektronischen Klingel oder eines elektronischen Treppenhausautomaten mit hohem Innenwiderstand kann es möglich sein, dass das a/b-Schaltmodul nicht einwandfrei funktioniert. Für diesen Fall liegt jedem a/b-Schaltmodul ein Zusatzwiderstand bei [...]." Der Widerstand hat 330 Ohm, Belastbarkeit min. 1 Watt. Die Kontaktbelastbarkeit des Moduls ist mit 1 A angegeben, da ja nur ein "Steuerstrom" für kurze Zeit geschaltet wird, dürfte das ja unproblematisch sein?

Ich bin mir nun nicht mehr sicher, ob das alles nach obigem Plan funktionieren würde. Könnte der Ruhestrom schon zum Öffnen führen? Oder hat der Amazon-Renzensent den selben Fall wie ich und ich brauche weitere Bauteile? Würde mir irgendwer den Gefallen tun und mal schnell drüberschauen und sagen, ob das so funktioniert?

Hier noch einige Hinweise:
Auerswald-Dokumentation, Seiten 21-25: Link zum PDF
G.U-Secury Automatic mit A-Öffner, Seite 8: Link zum PDF
Hager-Produktseite zum Trafo ST320

Anschließen wird das ganze übrigens unser Elektriker, der ist jedoch diese und nächste Woche noch in Urlaub und ich möchte das Material kaufen - und außerdem gerne verstehen, wie das Schloss/Türöffner funktioniert.
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14367
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 11.05.2017 16:07    Titel: Antworten mit Zitat
Wenn das sowieso der Elektriker macht, dann lass diesen auch das Material besorgen.
Nachher hast Du viel Geld ausgegeben und der Fachmann kommt nachher damit nicht zurecht.
Außerdem hättest Du dann ein Problem mit der Gewährleistung.
Wenn was nciht funktioniert ist der Fachbetrieb in der Verantwortung das zur Funktion zu bringen, wenn Du selbst Sachen besorgst, mußst Du Bei Schäden Ein und Ausbau bezahlen.
Immer eine schwere Frage im Nachinein, ist das Gerät defekt oder wurde es falsch eingebaut?
_________________
Besonders helle Erleuchtungen nennt man Verblendung
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Gast






BeitragVerfasst am: 11.05.2017 16:39    Titel: Antworten mit Zitat
@Octavian1977
Das erwähnte Automatikschloss (mit A-Öffner) ist ja bereits verbaut, da habe ich gar keine Wahl mehr. Die Sprechanlage muss hingegen kompatibel zur Fritz!Box sein, da die alte Verkabelung im Haus nicht mehr funktioniert. Andere Systeme kommen vom Aufwand und auch vermutlich preislich nicht in Frage - zum Teil sind die auch sicherheitstechnisch bedenklich, da sich der Kontakt für den Türöffner an der Sprechanlage, also außen, befindet. Auerswald bietet dafür meines Wissen nach die einzige günstige Lösung an, eben über diese Module. Der Elektriker ist ein Bekannter von uns. Das wir das Material selbst besorgen ist abgesprochen, über Gewährleistung wollen wir uns da nicht streiten. Er setzt uns einen neuen Kasten im Keller in den nur der Trafo kommt (dafür muss eine neue Zuleitung her) und schließt die Tür an. Die Sprechanlage selbst bereite ich vor. Es ist dann quasi ja nur noch das eine Kabel zum Entriegeln.

Ich möchte daher mehr wissen, ob mein Plan (s.o.) funktionieren würde und ob mir jemand erklären kann, wie die Angabe zur Entriegelung (potentialfreier Kontakt) in dem Fall zu verstehen ist. Ich würde es eben gerne soweit wie möglich vorbereiten, damit ich es mit ihm fertigstellen kann, sobald er wieder da ist. Dass hier im Haus keiner mehr mitbekommt wenn DHL da ist, führt so langsam zu Spannungen Very Happy
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Pumukel
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 1606

BeitragVerfasst am: 11.05.2017 18:43    Titel: Antworten mit Zitat
So dann schau dir die Schaltung noch mal an! An deinem Türöffnermodul liegt die Wechselspannung vom Trafo ständig an. Jetzt gehst du einfach mal von einem Pol des Trafos über den Kontakt des AB moduls zum Türöffnermodul und versuchst zurück zum Trafo zu kommen. Da wirst du feststellen das die Graue Ader doppelt genutzt wird !
Edit: und wenn du dir die Seite 24 oder die Seite 27 des PDF zur Auserwald anschaust ist auch der Anschluss eines Türöffners angegeben!
Wenn du Wert auf Sicherheit legst dann kommt ein AB-Schaltmodul mit zum Trafo und die Leitung zum Türöffnermodul geht zum Trafo!
Du musst die Auerswald eh mit Strom versorgen und da bietet es sich förmlich an den Klingeltrafo dafür mit zu verwenden. Die 2 Adern für A und B fallen da schon mit Ab bei Verwendung einer 4 Adrigen Leitung!


Zuletzt bearbeitet von Pumukel am 11.05.2017 18:57, insgesamt einmal bearbeitet
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Gast






BeitragVerfasst am: 11.05.2017 18:51    Titel: Antworten mit Zitat
Pumukel, danke fürs Antworten! Das ist mir bewusst, ich hab diese Schaltung da ja selbst gemacht - dachte das visualisiert mein Problem besser. Leider steh' ich jetzt trotzdem auf dem Schlauch: Ist das denn nun deswegen potentialfreies Schalten (das müsste doch galvanisch getrennt sein?) und daher mit dem a/b-Modul nicht möglich oder nicht? Gerne würde ich auch verstehen können, warum das nicht geht bzw. was ich ändern müsste.

Da ist übrigens ein kleiner Fehler an der Beschriftung des a/b-Moduls, die Portbezeichnungen müssten getauscht werden.

Hier mal noch der Link zum Datenblatt des Automatikschlosses beim Türenhersteller:
PDF Dort steht interessanterweise nichts von potentialfreiem Kontakt...

Edit: Zu deinem Edit, das ist mir doch alles soweit klar, basierend darauf hab ich doch den Schaltplan gemacht. Ich will das ja alles über den einen Trafo versorgen. Mich wundert nur die Angabe "Potentialfreier Kontakt" bei dem Automatikschloss - das ist kein reiner Türöffner! Der schließt die Tür immer ab. Zudem braucht das Modul wohl einen gewissen Ruhestrom, das wäre doch suboptimal wenn da potentialfrei geschaltet wird?!


Zuletzt bearbeitet von Gast am 11.05.2017 19:09, insgesamt einmal bearbeitet
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Pumukel
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 1606

BeitragVerfasst am: 11.05.2017 19:06    Titel: Antworten mit Zitat
Das A-B-Modul enthält ein Schaltrelais und die Schaltkontakte dieses Relais sind Potentialfrei ! Die Versorgungsspannung des AB Moduls erfolgt über die Leitungen A und B ! Und wenn du dir dein Türöffnermodul anschaust wirst du feststellen das die Wechselspannung vom Trafo da ständig ansteht und die Freigabe über den Schwarzen Anschluss und den Grauen Anschluss erfolgt !
Wie ich schon schrieb 3 Adrig vom Türmodul zum Trafo und vom Trafo 4 Adrig zur Auerswald und in den Kasten vom Trafo kommt ein AB-Modul !
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Gast






BeitragVerfasst am: 11.05.2017 19:16    Titel: Antworten mit Zitat
Soweit bin ich dabei, dass das Auerswald-a/b-Modul jedoch über die a/b-Leitung gespeist wird, kann ich mir nicht vorstellen. Die geben explizit an, dass da immer ein kleiner Ruhestrom über die Schaltkontakte fließen muss, deswegen gibt es für Treppenhausautomaten auch einen entsprechenden Widerstand. Siehst du auch im Auerswald-PDF, dort "Betriebsspannung a/b-Modul: 8-18 V AC über Klingeltrafo".

Wenn das Modul denn nun über einen kleinen Dauerstrom gespeist wird und das Schloss/Türöffner potentialfrei entriegelt, heißt das für mich, dass das Schloss/Türöffner im schlimmsten Fall auf der Option "Dauerauf" stehen bleibt (siehe Seite 8 im PDF zum G.U-Secury!).

Ich will doch gerade klären, ob ich da etwas nicht kapiere und/oder wie ich die Schaltung dahingehend dann verbessern könnte. Es müsste ja noch einmal ein Relas zwischen Modul und Öffnerkontakt, oder? Und wenn, welches bietet sich da an? Das Auerswald-Modul selbst ist wie es mir scheint nämlich keins!
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Pumukel
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 1606

BeitragVerfasst am: 11.05.2017 19:46    Titel: Antworten mit Zitat
Und auch in diesem Fall ist es kein Problem da einfach ein weiteres Relais zwischen zuschalten ! Würdest du mal die Seite angeben wo das steht, das die A-B module über Klingeltrafo versorgt werden ! Der Schaltkontakt dieser Module ist auf jeden Fall potentialfrei !
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Gast






BeitragVerfasst am: 11.05.2017 20:09    Titel: Antworten mit Zitat
Die Angabe findet sich in der Auerswald-Dokumentation zur TFS-Reihe, die oben verlinkt ist. Hier das PDF - Seite 10, rechts: "Technische Daten a/b-Schaltmodul". Sieh dir auch den Hinweis auf Seite 23, links unten an, den ich oben zitiert habe.

Deinen letzten Satz verstehe ich nicht so ganz, das kann auch alles an meinem doch recht rudimentären Wissen hängen. Daher meine Gedanken zum nachvollziehen: Versorgt sich das Modul über den Trafo, dann ist der Schalter nie ganz "auf", sondern muss immer einen kleinen Ruhestrom durchlassen. Am Modul liegt ja nirgends die graue Leitung an. wenn dann über a/b das Signal kommt, schaltet es vollständig, was dann erst für die konventionellen Türöffner oder so einen Treppenhausautomaten reicht.

Ich würde ja aber schätzen, das die bei dem Schloss mit "potentialfrei" meinen, dass das Ding direkt auf anliegenden Strom reagiert - also schlimmstenfalls auch direkt auf den Ruhestrom und dann wäre das ja absurd, da Daueroffen. Denn über das Modul zieht das Schloss ja nicht den Strom zum Öffnen, sondern nur erhält nur das Signal "Mach auf!".

Ich bräcuhte dann ja ein 12 V Relais, das wieder 12 V schalten kann. Was würde ich denn - gesetz dem Fall das stimmt was ich hier laber - nehmen? Die Eltako haben schlechte Bewertungen und ansonsten hab ich Schwierigkeiten, was passendes zu finden?
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Pumukel
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 1606

BeitragVerfasst am: 11.05.2017 20:27    Titel: Antworten mit Zitat
Und selbst wenn da die Speisung aus dem Klingeltrafo erfolgt so gibt es genügend 12 V Relais. Ich habe mit Eltako Relais keine schlechten Erfahrungen gemacht aber es gibt auch noch andere Hersteller zb Finder (Google nach Koppelrelais 12V )
Zu Deinem Verständnis ein potentialfreier Kontakt hat keinerlei Verbindung zur Steuerspannung. Dein Türöffnermodul wird aus dem Trafo über Grau und Orange ständig mit Spannung versorgt! Aber sobald Schwarz mit Grau verbunden wird öffnet das Teil !
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