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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Installation von Leitungen und Betriebsmitteln in der Praxis
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Der Gutachter
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Anmeldungsdatum: 08.05.2016
Beiträge: 159

BeitragVerfasst am: 28.05.2017 17:16    Titel: Antworten mit Zitat
T.Paul hat folgendes geschrieben:
Ich brauche Dir ja nicht noch einmal erklären, dass Du mich auf deinen Billig-Bauten nie sehen wirst und damit auch nie eine fach- und sachgerechte Lösung.

Na gut - hatte vergessen, dass ihr nur für Exklusiv- und Sonderbauten die Elektoarbeiten macht und keine Wohnungsbauten, weil ihr damit nicht zurechtkommt.
Im normalen Wohnungsbaubereich muss man natürlich seine Dienstleistung zu marktfähigen Preisen anbieten, sonst ist man weg vom Fenster, weil keiner kauft.
Nach deinen Kriterien sind sicherlich 95% in dem Bereich Billigbauten und selbst mit diesen muss Geld verdient werden, sonst kann man es bleiben lassen. Das ist nun mal die Realität.

mfG
Jörg
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Hallo!

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T.Paul
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Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 11197

BeitragVerfasst am: 28.05.2017 19:02    Titel: Antworten mit Zitat
Ich hab diese Diskussionen sowas von leid ...

Wir machen Wohnungsbau, ich mache auch Wohnungsbau, wir machen nichts mehr für Bauträger im Bereich EFH. Die Ausschreibungen lassen keine korrekte Arbeit zu, die Vorstellung der Entlohnung lässt keinen Einsatz von Fachkräften zu, kurzum: Es ist gar nicht möglich, hier richtig zu arbeiten.

Es ist kein marktfähiger Preis, wenn die Vergabe an denjenigen erfolgt, der für weniger Geld weniger leistet - Es wird einfach weniger eingekauft - häufig weniger Qualität, eben das, was Du immer wieder anprangerst - Euer Problem ist Hausgemacht.

Jetzt kommt aber die Krönung: Weil wir(/ich) uns nicht zu solchen indiskutablen Preisen, die von anderen Mitbietern aufgerufen werden, bei denen nach deinen eigenen Ausführungen noch nie etwas gutes bei herum gekommen ist, ausbeuten lassen, unterstellst Du uns nun allen ernstes Marktunfähigkeit, Realitätsfremdheit und Überforderung?

Hast Du den Schuss noch gehört? Spinnst Du jetzt endgültig?

Wenn ein Bauträger aus Profitgier nicht Willens Ist für eine gewisse Ausführungsqualität einen angemessenen Preis zu bezahlen, muss er eben mit dem eingekauften Ergebnis leben! Wenn sich daraus kein Lerneffekt für die Vergabe von Ausschreibungen einstellt, ist das ein so gewolltes System!

Ich kenne die Preise und Bedingungen, die da bei Vergabegesprächen im Raum stehen und ich kenne den Markt und von wem dieser bedient wird: Das Ergebnis, dass Du hier immer wieder darlegst, ist für jeden mit Sachverstand vorhersehbar!

Ich arbeite zu einem angemessenen, marktfähigen Preis und liefere dabei mit meinen Kollegen eine fachgerechte Arbeit ab! Auftraggeber, die nicht Willens sind, dies anzuerkennen, sind dann eben keine Kunden von mir.
_________________
Hindernisse sind das was du siehst, wenn du den Blick von der Ziellinie nimmst (vince Lombardi).
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Strippe-HH
Inventar
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Anmeldungsdatum: 04.04.2016
Beiträge: 1388
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 28.05.2017 19:47    Titel: Antworten mit Zitat
Gerade im Neubausektor liegen die Elektroarbeiten leider in der fast unteren Stelle obwohl die Anforderungen in der Lage der Vorschriften immer höher werden.
Und Bauträger verlangen dafür Mercedes-Qualität zu VW-Preisen so ist es leider.
Dazu die knappen Bauzeiten, wo in Januar noch die Bodenplatte betoniert wurde, da steht 4-5 Monate später schon ein Bezugsfertiges Einzelhaus drauf.
Wie dort in dieser zeit vernünftige Arbeiten gemacht werden können, das ist mir schon schleierhaft.
_________________
Immer das Beste draus machen
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Der Gutachter
Master Member
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Anmeldungsdatum: 08.05.2016
Beiträge: 159

BeitragVerfasst am: 30.05.2017 07:16    Titel: Antworten mit Zitat
Strippe-HH hat folgendes geschrieben:

Und Bauträger verlangen dafür Mercedes-Qualität zu VW-Preisen so ist es leider.

Nein wir verlangen Polo-Qualität zu Polo-Preisen und diese Preiskategorie wird von uns auch ausgeschrieben. Dieser Mindesstandard ist aber auch einzuhalten - manche bekommen selbst diesen nicht hin. Pfusch wird nicht beauftragt, sondern angeprangert. Und wenn da keiner schaut, wird da stellenweise gepfuscht oder auf Kosten anderer Gewerke gearbeitet. Und das darf nicht sein, solche werden wieder aussortiert (mein Job), da letztendlich die Bedingen zu den die Dienstleistung abgegeben wird für alle gleich sein muss. Sonst wird ein ordentlich arbeitender Handwerker nie auf einen grünen Zweig kommen. Das liegt auch nicht in unseren Interesse.

Wenn der Bauherr - nicht der Bauträger - eine bessere Ausstattung (Mercedes) haben möchte, kann er sich diese dazukaufen, am liebsten direkt beim Handwerker. Und wenn der Kunde einen Mercedes verlangt, ohne bezahlen zu wollen, heißt es "Sorry, es gibt die Qualitätsausführung, die bestellt wurde". Diese Diskussionen habe ich auch oft genug. Und je knapper die Bauherren bei Kasse sind, um so höher sind ihre Ansprüche.

Zugegeben, die Margen sind schon knapp und man kann solche Dienstleistung als Handwerker nur noch gewinnbringend anbieten, wenn man sich spezalisiert hat, also kein Gemischwarenhandwerker ist.

Das ist so und wird noch schlimmer werden. Wir müssen unsere Häuser auch zu konkurrenzfähigen Preisen anbieten und uns an den "Big 5" orientieren. Wenn irgendwann nur noch die übrig sind, werden keine Angebote mehr eingeholt, sondern nur noch der Preis und die Qualität diktiert zu dem bestimmte Gewerke anzubieten sind. Analogien zum Lebensmitteleinzelhandel dürfen durchaus gezogen werden.
Wir dagegen kennen die meisten Handwerker noch persönlich.

Zitat:
Dazu die knappen Bauzeiten, wo in Januar noch die Bodenplatte betoniert wurde, da steht 4-5 Monate später schon ein Bezugsfertiges Einzelhaus drauf.
Wie dort in dieser zeit vernünftige Arbeiten gemacht werden können, das ist mir schon schleierhaft.

Bei einem großen norddeutschen UN geht es bis auf drei Monate herunter. Da quillt das Wasser noch aus der Wand, wenn die Küche montiert wird.

mfG
Jörg
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T.Paul
[Moderator]
[Moderator]


Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 11197

BeitragVerfasst am: 31.05.2017 20:49    Titel: Antworten mit Zitat
Der Gutachter hat folgendes geschrieben:
die Margen sind schon knapp und man kann solche Dienstleistung als Handwerker nur noch gewinnbringend anbieten, wenn man sich spezalisiert hat


... auf die Ausbeutung, äh den Einsatz von Niedriglöhnern ohne ausreichende fachliche Qualifikation und Bindung zu ihrer beruflichen Tätigkeit, den Bezug von Material aus zweifelhaften Quellen ohne kalkulierbare Lieferung, der Befreiung von Skrupel und Zweifeln am eigenen handeln sowie der Gewissheit, dass die Zahlungsunfähigkeit in diesem Lande nicht das Existenzende bedeutet.
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