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Überspannungsschutz wo, wie, was?

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Blitzschutz, EMV, Erdung & Potentialausgleich
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wuWewi
Newbie
Newbie


Anmeldungsdatum: 25.08.2017
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 25.08.2017 18:57    Titel: Überspannungsschutz wo, wie, was? Antworten mit Zitat
Hallo zusammen,
vorab erstmal: hab zwar eine abgeschlossene Ausbildung als Elektroanlageninstallateur, bin aber seit über 30 Jahren nicht im Beruf. Grundlagen sind noch da; also für (fast) alles hinterm Zähler im privaten Wohnbereich bin ich noch brauchbar; inkl. Sicherheitsangelegenheiten.
Unter "fast" fällt jetzt folgende Frage:
Die in letzter Zeit zunehmende Anzahl von Gewittern lässt mich drüber nachdenken meine elektrischen/elektronischen Geräte (insbesonder IT, und TV) auf irgendeine nicht zu aufwändige Art durch einen Überspannungsschutz zu sichern.
Was ist denn da am Sinvollsten möglichst ohne dass ich eventuell an den Zähler mit den Hauptsicherungen ran muß? (der übrigens im Keller ist und meine Mietwohnung ist im Erdgeschoß)
Wenn ich mir anschaue,was es da für Preisunterschiede z.B. bei den Steckdosenleisten gibt versteh ich die Welt nicht mehr. Ein HiFi-Händler verkauft so eine Leiste für knapp 250,- € und bei Conrad gibts das Zeug teilweise für 8,- €.
Vermute das hängt u.a. auch von der Höhe der Spannung ab vor der geschützt wird. Aber ist sowas überhaupt sinnvoll oder einfach nur "Spielzeug" für ängstliche Sicherheitsfanatiker?
Übrigens: alle Steckdosen, Schalter, Lampenleitungen usw. in der Wohnung hab ich in einen Vt-Kasten mit Untersicherungen geführt; also keine Verteilerdosen in der ganzen Wohnung. Könnte also theoretisch auf der dortigen Klemmleiste eventuell jede Steckdose einzeln schützen. (da gibt es doch so Elektronik-Teile mit den drei Anschlußdrähten P-N-E)
Gesamte Anlage geerdet aber noch ohne FI-Schutz weil das zur Bauzeit vor ca. 40 Jahren noch nicht erforderlich/üblich war.
Kurzum: gibt es eine Möglichkeit einen wirksamen Überspannungsschutz hier zu installieren?
Danke schon mal für eventuelle Antworten...
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Hallo!

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werner_1
Inventar
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Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8407
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 25.08.2017 19:26    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo,
bevor du in solch einer Anlage mit Überspannungsschutz anfängst, würde ich mir erst mal Gedanken um den Personenschutz machen (FI-Schutzschalter).
_________________
Gruß Werner
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Strippe-HH
Inventar
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Anmeldungsdatum: 04.04.2016
Beiträge: 1393
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 25.08.2017 19:39    Titel: Antworten mit Zitat
werner_1 hat folgendes geschrieben:
Hallo,
bevor du in solch einer Anlage mit Überspannungsschutz anfängst, würde ich mir erst mal Gedanken um den Personenschutz machen (FI-Schutzschalter).


Die Anlage vom TE ist 40 Jahre alt, also zu den damals gängigen Bestimmungen errichtet worden.
Ein RCD ist nur dann erforderlich wenn du was an den Endstromkreisen veränderst, also wäre eine derzeitige Nachrüstung eine rein freiwillige Sache.
Der Überspannungsschutz ist nach den heutigen Bestimmungen im Vorzählerbereich einzusetzen soweit ich informiert bin und nicht in der Anlage in Bereich der UV.
_________________
Immer das Beste draus machen


Zuletzt bearbeitet von Strippe-HH am 25.08.2017 19:44, insgesamt einmal bearbeitet
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wuWewi
Newbie
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Anmeldungsdatum: 25.08.2017
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 25.08.2017 19:39    Titel: Antworten mit Zitat
Sorry Werner... war eventuell mißverständlich: die Frage lautete nicht, was du zuerst machen würdest.
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elektroblitzer
Inventar
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Anmeldungsdatum: 12.07.2007
Beiträge: 3706
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 25.08.2017 20:11    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
Der Überspannungsschutz ist nach den heutigen Bestimmungen im Vorzählerbereich einzusetzen soweit ich informiert bin und nicht in der Anlage in Bereich der UV.


Die Überspanungstechnik ist i VDE 0100-443 und VDE 0100-534 gefordert.
Dabei ist die Frage ob es sich um einen reinen Überspannungsschutz oder auch noch noch um einen Blitzschutz handelt. Hier gibt es verschienene Varianten.
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leerbua
Inventar
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Anmeldungsdatum: 12.08.2010
Beiträge: 2761

BeitragVerfasst am: 25.08.2017 20:22    Titel: Antworten mit Zitat
Strippe-HH hat folgendes geschrieben:
...
Die Anlage vom TE ist 40 Jahre alt, also zu den damals gängigen Bestimmungen errichtet worden.
Ein RCD ist nur dann erforderlich wenn du was an den Endstromkreisen veränderst, also wäre eine derzeitige Nachrüstung eine rein freiwillige Sache.
...
Eine sehr gewagte Aussage in Verbindung mit
wuWewi hat folgendes geschrieben:
Übrigens: alle Steckdosen, Schalter, Lampenleitungen usw. in der Wohnung hab ich in einen Vt-Kasten mit Untersicherungen geführt; also keine Verteilerdosen in der ganzen Wohnung. Könnte also theoretisch auf der dortigen Klemmleiste eventuell jede Steckdose einzeln schützen. (da gibt es doch so Elektronik-Teile mit den drei Anschlußdrähten P-N-E)

Strippe-HH hat folgendes geschrieben:
...
Der Überspannungsschutz ist nach den heutigen Bestimmungen im Vorzählerbereich einzusetzen soweit ich informiert bin und nicht in der Anlage in Bereich der UV.

Warum behältst du deine Meinung nicht einfach für dich solange diesselbe nichts anderes ist?

@TE: ja es gibt Möglichkeiten einen wirksamen ÜSS zur realisieren. Deinen Ausführungen nach zu beurteilen würde ich dir jedoch eine Fachkraft empfehlen die mit dem aktuellen Regelwerk und den jetztigen Möglichkeiten vertraut ist.
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karo28
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Anmeldungsdatum: 25.07.2013
Beiträge: 1212

BeitragVerfasst am: 25.08.2017 20:37    Titel: Re: Überspannungsschutz wo, wie, was? Antworten mit Zitat
wuWewi hat folgendes geschrieben:

Was ist denn da am Sinvollsten möglichst ohne dass ich eventuell an den Zähler mit den Hauptsicherungen ran muß? (der übrigens im Keller ist und meine Mietwohnung ist im Erdgeschoß)




wuWewi hat folgendes geschrieben:

Kurzum: gibt es eine Möglichkeit einen wirksamen Überspannungsschutz hier zu installieren?


Wenn du den Eingang deines Wohnungsverteilers mit einem Ueberspannungsschutz ausruestest, ist schonmal ein guter Teil geschafft. Ueberspannungsableiter Kat II (Mittelschutz), Einbau auf Hutschiene, passend zur Netzform der Zuleitung zu deinem Verteiler (TN-C oder TN-C-S), Anschluss an Erdung auf moeglichst kurzen Weg.

Fuer besonders empfindsame Geraete koennte noch ueber den Einsatz eines zusaetzlichen Feinschutz (Kat III) nachgedacht werden.

Die ueblichen Hersteller (Dehn, Citel, Phoenix, Proebster...) bieten dazu einen reichhaltigen Schriftsatz und passende (z.T. kostenfreie) Schulungen
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elo22
Inventar
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Anmeldungsdatum: 17.03.2005
Beiträge: 4662
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 26.08.2017 03:33    Titel: Re: Überspannungsschutz wo, wie, was? Antworten mit Zitat
wuWewi hat folgendes geschrieben:
Was ist denn da am Sinvollsten möglichst ohne dass ich eventuell an den Zähler mit den Hauptsicherungen ran muß? (der übrigens im Keller ist und meine Mietwohnung ist im Erdgeschoß)

Dann machst Du da gar nichts und bittest deinen Vermieter.

Lutz
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14338
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 28.08.2017 09:55    Titel: Antworten mit Zitat
Überspannugnsschutz beutet die Umsetzung eines Konzeptes das am Eintrittspunkt aller Leitungen ins Haus anfängt.

Spätestens 0,5m Kabellänge nach Eintritt in das Gebäude wäre zunächst mal ein Typ1 Ableiter zu setzen. Das wäre dann schon mal im Vorzählerbereich.
Der Typ2 oder Typ2/3 Kombiableiter wäre dann in deiner Unterverteilung zu setzen.
Des weiteren sind dann Ableiter für Kabelanschluß, Telefonanschluß und sonstiges zu setzen.

Für ein Ein Familien Haus ist man da schnell 1000€ nur für das Material los.
Informationen dazu gibt der Dehn Blitzplaner den man sich kostenlos laden kann.

Ich würde es allerdings auch so sehen, daß man erst mal mit einem FI 30mA anfängt, auch wenn ein Überspannungsschutz auch ein Personenschutz ist, welcher allerdings gegen andere Gefahren schützt als der FI.

Einfach eine Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz zu kaufen ist völlig sinnlos, denn ohne grob und Mittelschutz kann diese Leiste auch nicht viel bewirken.
_________________
Besonders helle Erleuchtungen nennt man Verblendung
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karo28
Inventar
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Anmeldungsdatum: 25.07.2013
Beiträge: 1212

BeitragVerfasst am: 28.08.2017 11:38    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:
Überspannugnsschutz bedeutet die Umsetzung eines Konzeptes das am Eintrittspunkt aller Leitungen ins Haus anfängt.

Spätestens 0,5m Kabellänge nach Eintritt in das Gebäude wäre zunächst mal ein Typ1 Ableiter zu setzen. Das wäre dann schon mal im Vorzählerbereich.


Meines Wissens nach ist ein Ableiter Grobschutz (Typ 1) nur bei Anlagen mit äusseren Blitzschutz oder Freileitungszuführung zum Gebäude erforderlich.

Octavian1977 hat folgendes geschrieben:

Für ein Ein Familien Haus ist man da schnell 1000€ nur für das Material los.
Informationen dazu gibt der Dehn Blitzplaner den man sich kostenlos laden kann.


Ich würde hier eher die diversen Auswahlhilfen Überspannungsschutz empfehlen, dort findet man das Thema komprimiert vor.
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