Elektrikforum.de
   
   
 
FAQFAQ
SuchenSuchen
MitgliederlisteMitgliederliste
ImpressumImpressum
DatenschutzerklŠrungDatenschutzerklaerung

Willkommen auf Elektrikforum.de - dem Elektro Forum zur Elektroinstallation

Wir freuen uns, Sie als Gast auf unseren Seiten zu begrüßen. Die Mitgliedschaft im Forum ist natürlich kostenlos und bringt keinerlei Verpflichtungen mit sich. Um aktiv am Forengeschehen teilzunehmen und sämtliche Funktionen zu nutzen, können Sie sich jetzt hier registrieren.
Benutzername:
Passwort:

 RegistrierenRegistrieren  ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin    Bookmark

Schützauswahl für LAR-Schaltung

Elektrikforum Foren-Übersicht -> Produkte, Elektromaterial, Elektrowerkzeug & Werkstoffe
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
H&O
Master Member
Master Member


Anmeldungsdatum: 16.11.2013
Beiträge: 361

BeitragVerfasst am: 04.02.2018 20:50    Titel: Schützauswahl für LAR-Schaltung Antworten mit Zitat
Aufgrund einer Umbaumaßnahme fällt der im OG vorhandene Durchlauferhitzer DHE24KW für die Versorgung des EG aus, dh. es soll dort ein Zweitgerät mit geringerer Leistung 18KW installiert werden.
Die beiden Geräte müssen üblicherweise (HAK:3x63A) gegeneinander verriegelt werden.

Beim Vergleich der dafür infrage kommenden Installationsschütze ist mir aufgefallen, dass die zulässigen Kontaktbelastungen gegenüber Einschaltstromspitzen je nach Hersteller sehr unterschiedlich ausfallen.

max. Glühlampenlast (AGL) der 40A-Schütze z.B. ABB 3000W, Doepke dagegen 5000W.
Ich vermute mal, dass diese Unterschiede auf die eingesetzten Kontaktwerkstoffe und die Höhe der Anpresskraft der Kontakte zurückzuführen sind.

Was ich nicht verstehe ist folgendes:

Der erhöhte Einschaltstrom der AGL bei kaltem Glühwendel= Widerstandsdraht begrenzt offensichtlich die Verwendung der Schütze.

Das Heizelement im DHE, im Grunde gleichfalls ein Widerstandsdraht, scheint dagegen die Gebrauchseigenschaften (40A) der Schütze nicht zu beeinflussen.

Warum?

Gruß H&O
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Anzeige
Newbie
Hallo!

Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man viele Antworten!


sko
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 22.11.2010
Beiträge: 2596

BeitragVerfasst am: 05.02.2018 07:49    Titel: Antworten mit Zitat
Das ist ganz einfach:

Glühlampe kalt = 20°, heiß = 3000°, der Temperaurunterschied und damit der Widersdtandsunterschied ist enorm.

Dein DLH kalt = 20°, heiß = (max) 100° macht so gut wie keinen Widerstandsunterschied.

Ciao
Stefan
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
H&O
Master Member
Master Member


Anmeldungsdatum: 16.11.2013
Beiträge: 361

BeitragVerfasst am: 05.02.2018 18:36    Titel: Antworten mit Zitat
@sko,
Hallo Stefan, danke für deine einleuchtende Erklärung.

Gruß H&O
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Octavian1977
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15835
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 06.02.2018 18:21    Titel: Antworten mit Zitat
Auch ist das Material des Widerstandes im Durchlauferhitzer ein anderes.

Heizwiderstände weißen kaum Widerstandsänderungen bei Temperaturschwankungen auf.
_________________
Besonders helle Erleuchtungen nennt man Verblendung
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
bigdie
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 7366

BeitragVerfasst am: 06.02.2018 21:04    Titel: Antworten mit Zitat
Der Hauptgrund ist eigentlich der, das du beim DLE in der Regel ja Lastfrei schaltest. Zumindest wenn beide gleichberechtigt sind, hast du ja 2 Schütze und 2 Lastabwurfrelais. Und das wird wohl dabei eher selten passieren, das einer längere Zeit das Wasser aufgedreht lässt, und wartet, bis der andere das Wasser zu dreht und dann der Schütz die Leistung schaltet.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
patois
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 8658

BeitragVerfasst am: 07.02.2018 09:37    Titel: Antworten mit Zitat
bigdie hat folgendes geschrieben:
Der Hauptgrund ist eigentlich der, das du beim DLE in der Regel ja Lastfrei schaltest. Zumindest wenn beide gleichberechtigt sind, hast du ja 2 Schütze und 2 Lastabwurfrelais. Und das wird wohl dabei eher selten passieren, das einer längere Zeit das Wasser aufgedreht lässt, und wartet, bis der andere das Wasser zu dreht und dann der Schütz die Leistung schaltet.


Nur Laien ( und Laien gleichzustellende Personen ) machen sich darüber keine Gedanken;

Fachleute sollten diesen Fall sehr wohl in ihrer Planung berücksichtigen!
.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Elektrikforum Foren-Übersicht -> Produkte, Elektromaterial, Elektrowerkzeug & Werkstoffe Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  


Elektromaterial
Elektrikforum

Zur Ausführung elektrotechnischer Arbeiten wird ausdrücklich empfohlen, einen Fachmann zu beauftragen.
Nur so kann sichergestellt werden, dass die jeweils geltenden Vorschriften nach DIN VDE eingehalten werden.
SITE THEMA: ELEKTROFORUM | ELEKTRO HANDWERK | E-TECHNIK | ELEKTROINSTALLATION | ELEKTRIK FORUM | ELEKTROTECHNIK
Jetzt Erklärung von Funktion oder Schaltplan einer Schaltung anfragen und aktiv im Forum fragen und antworten.
Powered by phpBB- Page generated in 0.01 seconds
Elektroinstallation Haus Sat Board Amateurfunk