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USA: Netzform

Elektrikforum Foren-Übersicht -> Off-Topic & Sonstige Tipps und Probleme
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Dino81
Master Member
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Anmeldungsdatum: 11.03.2012
Beiträge: 306

BeitragVerfasst am: 05.03.2017 19:43    Titel: USA: Netzform Antworten mit Zitat
Moin, moin!

Ich hatte gerade Gelegenheit mir in den USA eine Hauseinspeisung anzusehen.
Als Messwerker kenne ich bei uns
230V x Wurzel 3 = 400V
Dort ist 110V und 220V üblich,
das macht doch keinen Sinn! (?)
Außerdem ging ein 4mm2 (?) zu einem mickerigen Erder.

Was für eine Netzform ist in den USA üblich?
Ist nicht gerade bei den unzuverlässigen Freileitungen ein guter Erder wichtig?
Welche Spannungen sind üblich?

Mit freundlichen Grüßen
Dino
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Hallo!

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T.Paul
[Moderator]
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Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 11197

BeitragVerfasst am: 05.03.2017 21:07    Titel: Antworten mit Zitat
In den USA ist ein Einphasen-Dreileiternetz für Wohnraum im Niederspannungsnetz üblich - Nur im Bereich der Versorgungsleitungen und großen Industrie-/Gewerbeanlagen hat sich auch dort das hier übliche Dreiphasenwechselstrom-System eingebürgert.

Das Einphasen-Dreileiternetz wird durch eine Trafo-Sekundärspule versorgt mit 240V (Leiter 1 und 2), sowie einem Mittelabgriff (Leiter 3), der dann zu Leiter 1 und 2 je 120V führt für kleinere Verbraucher. Das ist ein Wechselstrom-System und kein Drehstrom!
_________________
Hindernisse sind das was du siehst, wenn du den Blick von der Ziellinie nimmst (vince Lombardi).
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Dino81
Master Member
Master Member


Anmeldungsdatum: 11.03.2012
Beiträge: 306

BeitragVerfasst am: 05.03.2017 21:33    Titel: Antworten mit Zitat
Hmm, grübel, grübel...
Ist der Mittelabgriff am Trafo dann geerdet(ground)?
Wie wichtig ist dann die Erdung an der Hauseinführung?
Potentialausgleich im Haus gibt´s nicht?
Wie stabil ist das ganze für elektronische Geräte?

Vielen Dank für die schnelle Antwort!
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Pumukel
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 1616

BeitragVerfasst am: 05.03.2017 21:51    Titel: Antworten mit Zitat
Die Ammis haben Angst vor Spannung und wie stabil deren Netze sind hast du bei dem letztem Landesweiten Netzausfall gesehen. Die Schutzerdung ist durch den Mittelabgriff genauso gegeben wie bei uns wo der Sternpunkt geerdet ist. Die Phasenverschiebung zwischen L1 und L2 beträgt genau 180 Grad und nicht wie bei uns 120 Grad! deshalb gelten die Formel für die Spannung zwischen den Aussenleitern nicht !
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T.Paul
[Moderator]
[Moderator]


Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 11197

BeitragVerfasst am: 05.03.2017 21:57    Titel: Antworten mit Zitat
Der Mittelabgriff ist nach aktueller Lage der Neutralleiter und geerdet. Auch dort ist als Netzform TN und TT im Einsatz für das öffentliche Netz - Regelungen zum Schutzpotentialausgleich kenne ich nicht persönlich, große Hotels und Einkaufszentren sind da aber meinem Kenntnisstand annähernd so ausgestattet wie bei uns, bis hin zum geerdeten Handlauf.

@ Pumukel: Es gibt da keine zwei Phasen und keine Phasenverschiebung. Das ist echt das Ergebnis eines Wechselspannung-Trafos und keines Generators mit 2 Abgriffen ...
_________________
Hindernisse sind das was du siehst, wenn du den Blick von der Ziellinie nimmst (vince Lombardi).
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Pumukel
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 1616

BeitragVerfasst am: 05.03.2017 22:10    Titel: Antworten mit Zitat
Ach ja wie würdest du die beiden spannungsführenden Leiter an dem Trafo bezeichnen ? Ich mit L1 und L2 der Mittelabgriff entspricht unserem N und der Phasenwinkel zwischen L1 und L2 beträgt dann 180 Grad Unser Drehstromnetzt entsteht ja auch nur aus 3 Wechselspannungen die 120 Grad gegeneinander Verschoben sind.
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werner_1
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8426
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 05.03.2017 23:14    Titel: Antworten mit Zitat
In den USA gibt es verschiedene Systeme. Das Häufigste ist die s.g. "Einphasenschaltung". Beispiel:

[img]https://s30.postimg.org/naklfzy4t/Skizze.png[/img]
_________________
Gruß Werner
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