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Hauptschalter Maschine defekt

Elektrikforum Foren-Übersicht -> Off-Topic & Sonstige Tipps und Probleme
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ww
Cool Newbie
Cool Newbie


Anmeldungsdatum: 27.11.2016
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 05.06.2017 19:51    Titel: Hauptschalter Maschine defekt Antworten mit Zitat
Hallo,

nach einem Mascinenausfall (FU ging auf Fehler Unterspannung) und Fehlersuche konnte ich den Möller Hauptschalter als Ursache finden.
Auf L3 waren vor dem Schalter 228 V nach dem Schalter nur 170 V wie kann das sein, bzw. kommt sowas öfter vor ? ICh dachte eigentlich Schalter entweder 100 % oder 0 % aber irgend was dazwischen ?
In meinen Firmen habe ich diverse Schaltschränke, Maschinen mit solchen Hauptschaltern und in 20 Jahren noch nie ein Problem gehabt.

Gruß
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Newbie
Hallo!

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T.Paul
[Moderator]
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Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 11197

BeitragVerfasst am: 05.06.2017 19:59    Titel: Antworten mit Zitat
Warum sollten Kontaktprobleme durch erhöhten Widerstand deiner Meinung nach an einem Schaltelement nicht auftreten können?
_________________
Hindernisse sind das was du siehst, wenn du den Blick von der Ziellinie nimmst (vince Lombardi).
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ww
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 27.11.2016
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 06.06.2017 07:26    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo T.Paul,

ich hatte eigentlich die Ansicht solche Schaltelemente werden auf viele tausend Schaltzyklen geprüft (ähnlich Relais) und halten "ein Leben lang" so ähnlich hab ichs mal in einer Beschreibung gelesen. In einem Schaltschrank hab ich z.B. 50 Relais, von denen einigen seit 1993 alle paar Minuten einen Schaltzyklus machen und das ohne Ausfälle.

Der erhöhte Wiederstand würde ja auch zu einer Erwärmung des Hauptschalters führen und da stellt sich mir die Frage ob es Sicherheitstechnisch eine Art Lebensdauer für solche Schalter gibt.
Bei dem betroffenen 20 A Schalter sicher kein ernsthaftes Risiko, aber wie siehts dann bei einem 630 A BHKW-Koppelschalter aus ?
Hab gestern mal in der Bedienungsanleitung für die BHKW gelesen und für alle Möglichen Bauteile Tauschintervalle von 8000 h - 50000 h gefunden, jedoch nicht für den Koppelschalter.

Gruß
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patois
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 7981

BeitragVerfasst am: 06.06.2017 08:05    Titel: Antworten mit Zitat
.Die einzige Frage, die sich hier stellt, ist die Frage, ob dieser Hauptschalter belastungsmäßig richtig ausgelegt wurde.

Meine Glaskugel sagt, dass dieser Schalter eventuell von einer fachlich nicht dazu qualifizierten Person ausgesucht wurde.

Meine Glaskugel sagt auch, dass du in Kürze unter deinen 50 Relais, die da seit 1993 vor sich hinwerkeln, Ausfälle und Störungen zu erwarten hast.

Deine Technikgläubigkeit ist bewundernswert, aber

Merke: nichts ist für die Ewigkeit geschaffen!
.
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bigdie
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6728

BeitragVerfasst am: 06.06.2017 11:03    Titel: Antworten mit Zitat
Bei mir laufen Schütze aus den 60er Jahren. Letztes jahr haben wir einen Drehautomaten verschrottet von 1961 mit ca 20 Schützen und einer wurde mal ersetzt. Das Teil lief zumindest seit ich in der Firma bin in 3 Schichten und ich bin jetzt 19 Jahre hier. Schalthäufigkeit einiger der Schütze ca. 20x die Minute.
Auch die Nachfolgegeneration dieser Maschinen haben wir noch. Da gibt es auch noch jede Menge Hilfsschütze aus Jugoslavischer Fertigung, welche noch orginal sind. Baujahr ca. 1970.
In 3 CNC Maschinen deutscher Fertigung, die ca 10 Jahre alt sind, haben wir alle 21 Hilfsschütze von Siemens nach 6-7 Jahren getauscht, weil sie sporadisch nicht mehr durchgeschalten haben. Sind jetzt Eaton drin, mal sehen, ob die länger halten.
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ww
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 27.11.2016
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 09.06.2017 17:37    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo patois,

die Maschine hat 2 1,5 KW und 1 1,0 KW Motoren, alle Drehstrom. Die 2 1,5 KW Motoren werden über FU Drehzahlgeregelt (allerdings nur 220 V Eingang, aber wenigstens an L1 und L2 angeschlossen) der 1,0 KW direkt an Drehstrom.
Der Maschinenbauer hat einen 20 A Hauptschalter verbaut, das sollte doch gut ausreichen.
Technikgläubig bin ich eher weniger, ich erwarte aber, das sich die vermeintlichen Profis schon Gedanken über das machen was Sie projektieren, auch wenn ich im laufe der Jahre vieles blödsinniges erlebt habe.

Hallo bigdie,

anscheinend wird die Verarbeitungsqualität immer schlechter, je jünger die Bauteile werden desto kürzer ist die Lebenserwartung. Ich sollte mir wohl mal 50 der Finder-Relais zulegen, solange die noch passend für die Sockel gebaut werden.
Ist mir auch bei Sanftanläufen aufgefallen. Der Moeller DS4 15 KW hielt fast 8 Jahre bei ständig grenzwertiger Belastung. Der DS5 15 KW war nach 3 Jahren defekt. Jetzt haben wir seit 1 Jahr Siemens im neuen Schaltschrank, mal sehen.

Gruß
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werner_1
Inventar
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Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8412
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 09.06.2017 18:09    Titel: Antworten mit Zitat
Jeder Hersteller gibt die zu erwartende Lebensdauer in Schaltspielen an. Natürlich kann es immer mal ausreißer geben. Sollte das innerhalb der Gewährleistung sein, wird er es sicher anstandslos ersetzen, sofern alle Bedingungen des Datenblattes eingehalten wurden.
_________________
Gruß Werner
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werner_1
Inventar
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Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8412
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 09.06.2017 18:21    Titel: Antworten mit Zitat
werner_1 hat folgendes geschrieben:
Jeder Hersteller gibt die zu erwartende Lebensdauer in Schaltspielen an. Natürlich kann es immer mal Ausreißer geben. Sollte das innerhalb der Gewährleistung sein, wird er es sicher anstandslos ersetzen, sofern alle Bedingungen des Datenblattes eingehalten wurden.

_________________
Gruß Werner
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