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Fragen zur NSHV

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Installation von Leitungen und Betriebsmitteln in der Praxis
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15626
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 14.11.2017 16:01    Titel: Antworten mit Zitat
Aha dann ergibt das mit 63A und 25mm² einen Spannugnsfall von 1,1% das ist aber auch noch zu viel!


So kann es klappen:
Zuleitung 4x70/35mm² NYCWY -> 0,39% Spannungsfall.
Zuleitung zu den Unterverteilern 4x50/25mm² NYCWY
Dann ergibt sich ein Spannungsfall von insgesamt 0,98% was einem für die Endstromkreise noch ausreichend Spielraum lässt.
Benötigen die Verteiler nur 35A lässt sich der Querschnitt natürlich reduzieren, dann wird natürlich am Anschlußpunkt auch eine Sicherung notwendig. Da langt Dann ein 25mm²

Noch anders sieht es aus wenn hier nur symmetrische Drehstromverbraucher vorhanden sind, aber das wäre jetzt für ein Wohngebäuden nicht zu erwarten.

Sollte die Liegenschaft über einen eigenen Trafo verfügen (wohl eher unwahrscheinlich) wären 7% Gesamtspannungsfall zulässig.
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Michael84L
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Anmeldungsdatum: 14.11.2017
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 14.11.2017 16:09    Titel: Antworten mit Zitat
ok und wie ist es nun genau abzusichern?

erfolgt die aufteilung von PEN zu PE+N dann nicht schon in der hauseinführung? dann wird doch 5 Adrig zur UV verkabelt oder nicht?
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15626
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 14.11.2017 17:37    Titel: Antworten mit Zitat
Erst mal muß die notwendige Leistung ermittelt werden. Aufgrund dieser Angabe kann man den Strom ausrechnen und damit die Sicherung bestimmen.

Hilfreich ist dazu zu wissen um was für ein Gebäude es sich nun handelt.

Mal angenommen beide Unterverteilungen gehen in ein Einfamilienhaus auf verschiedenen Etagen, dann wären für jede UV 35A Drehstrom völlig ausreichend, sollen aber jeweils noch elektrische Durchlauferhitzer mit z.B. 21kW betrieben werden ist 63A notwendig.

Der PEN wird bereits in der Zähleranschlußsäule vor den Zählern aufgeteilt.
Den PEN teilt man am besten so früh wie es nur irgend geht auf, am Besten am Trafo, aber das ist in diesem Fall ja nicht möglich.

Googel hierzu mal verPENnte Installation.
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15626
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 14.11.2017 17:41    Titel: Antworten mit Zitat
Übrigens fällt mir dazu noch ein: in den Kasten muß natürlich auch ein Überspannungsschutz, sowie auch jeweils in die Unterverteiler.
Am Besten wäre ein Typ1/2 Kombiableiter im Verteilerkasten (Auch wenn, ohne äußeren Blitzschutz, nach Norm unten ein Typ 2/3 ausreichen würde) und je ein Typ2/3 Kombiableiter in den UVs.

Potentialausgleich ist dann auch noch zu erstellen.
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ego1
Inventar
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Anmeldungsdatum: 12.11.2006
Beiträge: 4813
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 14.11.2017 22:08    Titel: Antworten mit Zitat
Ich hoffe doch sehr, das der Fragesteller nicht auch der Errichter der Anlage ist, oder???
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karo28
Inventar
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Anmeldungsdatum: 25.07.2013
Beiträge: 1461

BeitragVerfasst am: 14.11.2017 22:41    Titel: Antworten mit Zitat
Michael84L hat folgendes geschrieben:

es handelt sich hier ja auch um ein industrieobjekt bloss das dort keine großen maschienen hängen sondern viele lampen und steckdosen und ausstellmotoren für dachfenster und eine große heizung


Octavian1977 hat folgendes geschrieben:

Was soll damit denn versorgt werden? In Einfamilienhaus mit 2 Geschossen?


Octavian1977 hat folgendes geschrieben:

Noch anders sieht es aus wenn hier nur symmetrische Drehstromverbraucher vorhanden sind, aber das wäre jetzt für ein Wohngebäuden nicht zu erwarten.


Octavian1977 hat folgendes geschrieben:

Mal angenommen beide Unterverteilungen gehen in ein Einfamilienhaus auf verschiedenen Etagen,...



Warum habe ich gerade den Eindruck, das die hier von Octavian1977 gebotenen Loesungen nicht so recht zum Problem passen?
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Pumukel
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 2517

BeitragVerfasst am: 14.11.2017 23:45    Titel: Antworten mit Zitat
Michael84L hat folgendes geschrieben:
Also kommt die Leitung an und wird direkt über Lasttrennschalter weiter verteilt?

aber die zuleitung muss doch auf die zwei lasttrennschalter verteilt werden. Wir dachten das es hier quasi eine sammelschiene gibt. quasi geht die zuleitung auf einen lasttrennschalter der dann auf sammelschienen verteilt auf denen dann die einzelnen abgänge zu den Unterverteilungen gesetzt werden.
Wir sind Azubis und sollten uns mal einen Kopf machen wie das Funktioniert.
Magst du uns das mal genauer erklären.

Gibt es da noch Fragen?
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Pumukel
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 2517

BeitragVerfasst am: 14.11.2017 23:55    Titel: Antworten mit Zitat
Das Errichten einer Solchen Anlage beginnt mit der Feststellung der Netzform!
Da eine Zählersäule besteht, befindet sich darin der HAK und der Zähler inklusive der Zählervorsicherung.
Danach folgt die Hauptleitung zur NSHV an diese gibt es bestimmte Forderungen. Diese müssen eingehalten werden. Die Berechnung der Hauptleitung gehört zum Lehrstoff! Eine NSHV ist auch nur eine Verteilung. Im Namen steht die wichtigste Aufgabe . Das an einer(NS)HV noch Unterverteilungen hängen dürfte auch klar sein. Und da du bis zum letzten Endverbraucher max 4% Spannungsfall haben darfst ist auch klar. Also heißt es auch da Rechnen. Zum Schluss kommt noch der Begriff SELEKTIVITÄT ins Spiel. Also macht mal eure Hausaufgaben und stellt die Hier zur Diskussion! Ich hoffe nur das sich bei euch zwischen den Ohren kein Vakuum befindet. Razz
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15626
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 15.11.2017 08:07    Titel: Antworten mit Zitat
Es sind 3% Spannungsfall bzw 3,5% wenn man die Strecke HAK zum Zähler mit einbezieht.

Erst bei größeren Anlagen kommen die 4% Gesamtspannungsfall zum Tragen wenn der Spannungsfall zwischen Hausanschluß und Zähler mehr als 1% betragen darf.
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Michael84L
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 14.11.2017
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 15.11.2017 08:12    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:
Erst mal muß die notwendige Leistung ermittelt werden. Aufgrund dieser Angabe kann man den Strom ausrechnen und damit die Sicherung bestimmen.

Hilfreich ist dazu zu wissen um was für ein Gebäude es sich nun handelt.

Mal angenommen beide Unterverteilungen gehen in ein Einfamilienhaus auf verschiedenen Etagen, dann wären für jede UV 35A Drehstrom völlig ausreichend, sollen aber jeweils noch elektrische Durchlauferhitzer mit z.B. 21kW betrieben werden ist 63A notwendig.

Der PEN wird bereits in der Zähleranschlußsäule vor den Zählern aufgeteilt.
Den PEN teilt man am besten so früh wie es nur irgend geht auf, am Besten am Trafo, aber das ist in diesem Fall ja nicht möglich.

Googel hierzu mal verPENnte Installation.


ja aber wenn der PEN schon in der Zählersäule aufgetrennt wird dann wird doch ein NYCWY 5*XXmm² verlegt oder nicht? du hast oben 4x50mm² geschrieben
3P+N+PE ist doch 5 Adrig.
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