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Ströme an der PA-Schiene

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Blitzschutz, EMV, Erdung & Potentialausgleich
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Amiceli
Newbie
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Anmeldungsdatum: 14.08.2015
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 14.08.2015 07:56    Titel: Ströme an der PA-Schiene Antworten mit Zitat
Hallo,

erstmal hi an alle. Wink

Also zu meinem Problem:

Ich habe bei einer PA-Schiene mit einem Zangenampermeter die Ströme auf den Ankommenden Leitungen gemessen:

z.B.:

1. NSHV 70mm² 7,25 A
2. Ständerboden(Doppelboden) 35mm² 9,28 A
3. Außentür 35mm² 3,5 A
4. Fundamenterde 70mm² 0,68 A
5. Sternpkt. Trafo 120mm² 29,3 A

Mir ist klar das allg. im Idealfall 0A fließen sollten und Ströme nur dann auftreten sollten wenn ein Fehlerfall vorliegt.
Die oben gemessenen Ströme liegen dauerhaft an.


Es Handelt sich um ein TN-S Netz, bei einem TN-C oder TN-C-S System hätte ich mir auch noch einen Reim aus den fließenden Ausgleichsströme gemacht

Trafo Werte 630 KVA uk=6%

Wie sind diese Ströme jetzt zu bewerten?
Welche maßnahmen kann man ergreifen um die ströme zu "verbessern" bzw. sollte/muss man da was machen?
fast 10A auf einem 35mm² welches am Ständerboden anliegt Question Question Question
Der maximale zulässig strom für sie einzelnen leitungen?


Ich habe irgendwie das Gefühl ich denke zu kompliziert.



Danke, Amiceli
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Hallo!

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T.Paul
[Moderator]
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Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 11197

BeitragVerfasst am: 14.08.2015 11:31    Titel: Re: Ströme an der PA-Schiene Antworten mit Zitat
Amiceli hat folgendes geschrieben:
Mir ist klar das allg. im Idealfall 0A fließen sollten und Ströme nur dann auftreten sollten wenn ein Fehlerfall vorliegt.


Quark ... Ausgleichs- und Ableitströme hat jede Anlage - eine Anlage mit deiner Trafostation halt mehr, als eine 1-Zimmer-Wohnung ... Das hängt mit der räumlichen Größe, den eingesetzten Geräten und dem Kontakt mit Erdpotential zusammen, vermutlich versorgt dieser Trafo mehrere Gebäude?

Für ein optimiertes Konzept von Erdungen, Schutzpotentialausgleich und Prüfung der Anlage sind aber viel mehr Angaben notwendig ...

z.B. zu deinem Ständerboden: Dieser ist doch sicher nicht isoliert, oder? Standschränke Schutzklasse 1 mit dem Gestell verbunden? Füße leitfähig auf dem Betonsockelboden?
_________________
Hindernisse sind das was du siehst, wenn du den Blick von der Ziellinie nimmst (vince Lombardi).
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ego1
Inventar
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Anmeldungsdatum: 12.11.2006
Beiträge: 4674
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 14.08.2015 15:55    Titel: Antworten mit Zitat
Wenn wirklich ein reines TN-S System ab Trafo errichtet wurde, darfst du davon ausgehen das ein defekt oder ein Installationsfehler vorliegt.

Wie währe es(wenn möglich) an den abgängen der NSHV jeweils die drei Außenleiter und den N gemeinsam in die Stromzange zu packen? Dann solltest du den abgang mit einer möglichen N/PE verbindung finden können.

Klassiker sind übrigens Maschinen, welche eigentlich keinen N benötigen, bei denen die blaue Ader aber dann mit zum Schutzleiter gepackt wurde.
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6763

BeitragVerfasst am: 14.08.2015 16:25    Titel: Antworten mit Zitat
Ich würde mal sagen der Fundamenterder ist Schrott. Kann normal nicht sein, das zu einer Tür Strom fließt und zum Erder nichts.
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Amiceli
Newbie
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Anmeldungsdatum: 14.08.2015
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 17.08.2015 07:21    Titel: Antworten mit Zitat
Vielen Dank erstmal,
fahre Ende der Woche dort nochmal hin um es weiter zu überprüfen. Werde mich dann nochmal melden.
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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14391
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 19.08.2015 08:26    Titel: Antworten mit Zitat
Da fängt die Suche an.

Wäre froh wenn in meine Stationen nur so kleine Fehlerströme hätten. Immerhin weiß ich wo meine Probleme liegen, ist nur leider sehr Aufwendig und langwierig das in Ordnung zu bringen.

Leider ist es oft so, daß zwar ein TN-S mit Zentralem Erdungspunkt aufgebaut wird, dann aber etliche Fehler begangen werden.

Typisch sind Verbindungen von N und PE in als Sternpunkterdung an Transformatoren oder Generatoren.
Auch Verbindungen zwischen separaten Stationen ergeben starke Probleme.
in den 80ern wurde auch immer gern von etlichen Installateuren der PE und N am Schaltschrankeingang wieder gebrückt.
_________________
Besonders helle Erleuchtungen nennt man Verblendung
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patois
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Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 8000

BeitragVerfasst am: 19.08.2015 09:02    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:


..............

in den 80ern wurde auch immer gern von etlichen Installateuren der PE und N am Schaltschrankeingang wieder gebrückt.


So etwas darf doch eigentlich nicht wahr sein!

Vielleicht kommen ja aus Syrien demnächst ein paar helle Köpfe ...

P.
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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14391
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 19.08.2015 09:11    Titel: Antworten mit Zitat
eigentlich nicht, aber leider sehe ich so einen Mist immer wieder.

Häufig in Wohnhäusern anzutreffen, aber ich hatte das hier auch in Büroverteilern und Verteilern für ISPs etc.

Ich frag mich dabei immer woher diese Vorgehensweise überhaupt kommt, N und PE wieder zu verbinden war noch nie zulässig zu keiner Zeit und es macht auch keinen Sinn.
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werner_1
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Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8430
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 20.08.2015 10:03    Titel: Antworten mit Zitat
Diese ganzen Probleme rühren nur von den TN-Netzen her.
Ich bin mit TT aufgewachsen. Da kam niemand, absolut niemand, auf die Idee, auch nur irgendwo zwischen N und PE etwas zu brücken. N ist ein aktiver Leiter und der hat am PE nichts zu suchen.
_________________
Gruß Werner
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T.Paul
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Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 11197

BeitragVerfasst am: 20.08.2015 10:12    Titel: Antworten mit Zitat
Nein, DIESES Problem rührt von Ausbildung und Verständnis her ...
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