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Wechselstrommotor mit Kondensator, Drehrichtungswechsel

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Off-Topic & Sonstige Tipps und Probleme
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AlexanderZephyr
Newbie
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Anmeldungsdatum: 18.07.2016
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 18.07.2016 11:14    Titel: Wechselstrommotor mit Kondensator, Drehrichtungswechsel Antworten mit Zitat
Hallo zusammen,

ich bin neu hier im Forum und muss gleich mit einem Problem starten.

Ich habe einen Doppelschleifblock, der von einem Wechselstrommotor (mit Kondensator) angetrieben wird.
Ich möchte nun die Drehrichtung mittels eines Schalters ändern können. Daher sollte es prinzipiell möglich sein, die Drehrichtung zu ändern (Steinmetzschaltung).

Ich habe nun den Schleifblock demontiert und am Stator des Motors 4 Anschlüsse gefunden: braun, schwarz, blau, weiß.

[img]https://s32.postimg.org/5bg0gbxld/01_Wicklungsanschluss.jpg[/img]

Der "ursprüngliche" Anschluss zeigt, dass der Kondensator an den Anschlüssen blau und weiß angeschlossen ist.

[img]https://s32.postimg.org/fn1ywpt75/02_Kondensatoranschluss_Unbenannt.jpg[/img]

So weit, so gut. Nun sollte man meinen, dass mit einer entsprechenden Beschaltung eine Drehrichtungsänderung möglich sein müsste.
Mir ist jedoch noch nicht klar, welcher Anschluss zu welcher Wicklung gehört. Insbesondere, wenn ich die Ergebnisse der Widerstandsmessungen anschaue.

[img]https://s31.postimg.org/aurqp0tyf/03_Gemessene_Widerstandswerte.jpg[/img]

Wer blickt hier durch? Und kann mir Hilfestellung geben?

Vielen Dank im Voraus!
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Hallo!

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patois
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 7964

BeitragVerfasst am: 18.07.2016 12:41    Titel: Antworten mit Zitat
Question

Wie kommst du auf die Idee, dass dein Kondensatormotor an einer Steinmetzschaltung hängt Question

Ferner ist es sehr gefährlich die Schleifscheiben entgegen der Standard-Drehrichtung drehen zu lassen,
da sich bei Nicht-Standard-Drehrichtung die Muttern aufdrehen können.

Bastler leben gefährlich !
.
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AlexanderZephyr
Newbie
Newbie


Anmeldungsdatum: 18.07.2016
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 18.07.2016 13:12    Titel: Antworten mit Zitat
Danke für die Antwort.
Ich hatte geschrieben, dass man eine Drehrichtungsänderung ggf. mit einer Steinmetzschaltung realisieren könnte - ist aber im Moment nicht der Fall.

Außerdem möchte ich die Drehrichtungsänderung nicht mit Schleifscheiben betreiben. Würde auch nicht unbedingt Sinn machen.

Mir geht es darum, herauszufinden,welche Anschlüsse zur Haupt- bzw. Hilfswicklung gehören.
Genau dies wird mir anhand der Widerstandsmessungen nicht klar.
Dabei irritiert mich am meisten,dass ich zwischen allen Leitern Durchgang messe.
Ich kann aber keine weitere Beschaltung erkennen - habe aber 4 Anschlüsse, was für eine komplette Herausführung der Haupt- und der Hilfswicklung spricht.

Wer sieht hier klarer?
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Octavian1977
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14334
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 18.07.2016 14:30    Titel: Antworten mit Zitat
Eine Steinmetzschaltung ändert an der Drehrichtung nichts und ist für Wechselstrommotoren auch nicht anwendbar.

Die Steinmetzschaltung macht es möglich einen Drehstrommotor an Wechselstrom zu betreiben. Dabei ergibt sich allerdings eine hohe Leistungsreduktion.
_________________
Besonders helle Erleuchtungen nennt man Verblendung
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AlexanderZephyr
Newbie
Newbie


Anmeldungsdatum: 18.07.2016
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 18.07.2016 15:19    Titel: Antworten mit Zitat
OK! Danke.
Ich habe jetzt verstanden, dass man eine mögliche Umschaltung nicht mit einer Steinmetzschaltung machen kann. Geht nur für Drehstrommotoren.

Nichts desto trotz gibt es eine Möglichkeit eine Recht-0-Links-Schaltung mittels eines 3-poligen Schalters zu realisieren.
S.a.: http://www.elosal.de/ratgeber/drehrichtung/index.php

All das ist aber nicht das Problem, das ich im Moment hauptsächlich habe. Sondern die o.g. Fragestellung bzgl. der Haupt- und der Hilfswicklung.
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patois
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 7964

BeitragVerfasst am: 18.07.2016 15:35    Titel: Antworten mit Zitat
Laughing Also die Steinmetzschaltung legen wir schnell "ad acta", wie nun auch "Octavian1977" ausführlich erklärt hat.

Um den Kondensatormotor verstehen zu können, muss man wissen, dass die beiden Wicklungen (Hauptwicklung und Hilfswicklung) jeweils aus zwei Spulen bestehen.

Dabei sind in beiden Wicklungen Spule-1 mit Spule-2 motorintern miteinander verbunden.

Solange die Wicklungen unbeschädigt sind, dürfen sie untereinander keine messbare Verbindung haben, vorausgesetzt die vier Wicklungsenden hängen frei in der Luft, und sind nicht über einen Kondensator oder Kondensator-Entladewiderstand miteinander verbunden.

Die vorliegenden Messergebnisse (siehe Tabelle des TE) lassen vermuten, dass eine der Wicklungen einen Masseschluß hat, wodurch es zu den unerklärlichen Messergebnissen kommen kann.

Abhilfe: Motor zur nächstgelegenen Motorenwickelei bringen, um den Schaden lokalisieren und gegebenenfalls reparieren zu lassen!

Anmerkung: Hauptwicklung und Hilfswicklung müssen nicht unbedingt den selben Widerstand aufweisen, da sie zuweilen mit unterschiedlichen Drahtstärken gewickelt werden.
.
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AlexanderZephyr
Newbie
Newbie


Anmeldungsdatum: 18.07.2016
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 18.07.2016 16:25    Titel: Antworten mit Zitat
Danke für die Antwort.
Genau darauf (= keine Verbindung zwischen beiden Wicklungen) wollte ich hinaus. So wie ich die Messungen interpretiere ist da alles mit allem verbunden Confused .
(Anmerkung: der Kondendator war bei den Messungen natürlich abgeklemmt und die 4 Enden waren in Ermangelung eines Klemmbretts einzeln in einem Lüsterklemmenblock aufgelegt.)

Das Merkwürdige ist, das der Motor (Doppelschleifblock) so geliefert wurde und auch funktioniert. Confused Confused
Das Gerät ist übrigens nagelneu und wurde von mir am Samstag in Betrieb genommen.
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patois
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 7964

BeitragVerfasst am: 18.07.2016 18:35    Titel: Antworten mit Zitat
Idea

Also ich denke man kann Entwarnung geben.

Es gibt wohl eine Erklärung für die Messwerte.

Etwas Geduld bitte, denn ich will es anhand einer Skizze zeigen,
die ich aber erst noch entwerfen muss.



Wenn man davon ausgeht, dass die Messwerte durch Toleranzen etwas abweichen können, wäre obige Schaltung gegeben, wie sie bei kleinen Hebewerken (Schwenkarmkran) verwendet wird.
.
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AlexanderZephyr
Newbie
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Anmeldungsdatum: 18.07.2016
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 18.07.2016 22:09    Titel: Antworten mit Zitat
Ja, das sieht nach einer möglichen Innenverschaltung des Motors aus. Lediglich die 10,8 Ohm zwischen braun + blau sind fraglich.
Gleichzeitig würde diese Schaltung aber auch bedeuten, dass die beiden Wicklungen nicht potentialgetrennt herausgeführt sind. Damit wäre eine Drehrichtungsumkehr mittels geänderter Kondensatorverschaltung nicht möglich.
Weiterhin stellt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit, den schwarzen Leiter herauszuführen.

Sehe ich das richtig, oder habe ich etwas übersehen?

Herzlichen Dank für die Mühe einen Plan zu erstellen! Very Happy
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6698

BeitragVerfasst am: 19.07.2016 04:40    Titel: Antworten mit Zitat
Ist bei Kondensatormotoren oft so, das die Wicklungen intern verknüpft sind und man daher die Drehrichtung nicht ändern kann.
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