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Hilfe Welcher lehrgang (Schaltbefähigte person)

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Off-Topic & Sonstige Tipps und Probleme
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LuckySneff1988
Newbie
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Anmeldungsdatum: 27.03.2016
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 21.12.2017 21:44    Titel: Hilfe Welcher lehrgang (Schaltbefähigte person) Antworten mit Zitat
Guten Abend ihr Stromer, ich bräuchte mal dringend Fachkundliche Hilfe in Sachen schalten von 1-20 KV.

Mein Betrieb hatt vom EVU die Anweisung erhalten, mich als EFK zusätzlich zu Qualifizieren um im Bereich 1-20 kv Schalten zu dürfe zwechs Traffowartungen.
Ich habe mich nun Umhören müssen wo ich diese Erlangen kann.
Chef bekam die Kontaktdaten von jenem Betrieb der dies als Lehrgang anbot und regelte alles weitere.

Ich war am 21.12.17 Lehrgangsteilnehmer in diesem Betrieb.

Nun zu meinem Problem
Ich habe diesen Lehrgang erfolgreich abgeschlossen und bin nun Schaltbefähigte Person mit Urkunde ect. ( von Berechtung steht dort nichts)
Hinzu kommt der Vermerk Teilnamhem an einer Weiderholungsschulung)
Ich werde das blöde gefühl nicht los das ich lediglich in einen Wiederholungslehrgang geraten bin,
anstatt in dem zum Erlangen der Schaltberechtigung.

Ich habe darauf hin den Seminarleiter befragt der wiederum mir zuversicherte das ich damit die Schaltberechtigung erlangt habe.

Irgend wie trau ich der Aussage nicht

Liegt ich mit dem Bauchgefühl falsch ??
Oder bekomm ich jetzt den Schwarzen Petter zugeschoben

Ich finde im Internet nicht wirklich für mich Aussagekräftige formulierungen.

Ich bitte daher um eine Fachliche Aussage.

mit freundlichen grüßen Lucky
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Hallo!

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Moorkate
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Anmeldungsdatum: 06.07.2014
Beiträge: 2032

BeitragVerfasst am: 21.12.2017 22:35    Titel: Antworten mit Zitat
Diente der Lehrgang nur zur Erlangung des Zertifikats oder hast du tasächlich was gelernt? Wochen oder Tagesseminar?

mfG
_________________
Normen haben kraft Entstehung, Trägerschaft, Inhalt und Anwendungsbereich den Charakter von Empfehlungen, deren Beachtung und Anwendung jedermann freisteht. Normen an sich haben keine rechtliche Verbindlichkeit.
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Pumukel
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 2101

BeitragVerfasst am: 21.12.2017 22:40    Titel: Antworten mit Zitat
Du hast die Befähigung Schalthandlungen im Mittelspannungsbereich auszuführen. Die Schaltberechtigung erteilt dein Arbeitgeber! Diese Schaltberechtigung darf er aber nur an befähigte Personen erteilen.
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ego1
Inventar
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Anmeldungsdatum: 12.11.2006
Beiträge: 4722
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 21.12.2017 23:14    Titel: Antworten mit Zitat
Eins ist aber doch wohl mal klar: Wenn du dir weiterhin unsicher bist, indem was du da nun selbstständig tun sollst, wahr die Ausbildung wohl nicht ausreichend, oder?
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LuckySneff1988
Newbie
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Anmeldungsdatum: 27.03.2016
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 22.12.2017 00:16    Titel: Antworten mit Zitat
Erstmal danke für die hilfreichen Antworten

Es handelte sich hier um ein 1 Tagesseminar.

Mir wurde erklärt welche Abläufe zum sicheren Arbeiten (arbeiten nach den 5 Sicherheitsregeln) durchzuführen sind um Gefahrlos am Trafo arbeiten zu können.
Auch der Umgang mit der PSA wurde Erklärt

Es wurden alle relevanten Themen besprochen

Kurzer Auszug

Wege zum Ziel: NULL Unfälle NULL Fehlschaltungen durch sicheres schalten
rechtliche Grundlagen -UPDATE-
Allgemeine Übersicht (Wer darf wo, welches Betriebsmittel, wann schalten)
Aufstellen der wichtigsten Verordnungen, Richtlinien,
Arbeitsschutzgesetz, VDE-Bestimmungen, Europanormen, Allgemein anerkannte Regeln der Technik, Unvallverhütungsvorschriften, neue Systematik DGUV , Betriebssicherheitsverordnung, TRBS 1111
Anforderungsprofil für Schaltberechtigte, Schaltauftragsberechtigte, Anlagenverantwortliche
Leitfaden für Schaltberechtigte
Richtiges Anwenden der „Fünf Sicherheitsregeln“
Verhalten bei Störungen / Unfällen, Schäden und Bränden in elektrischen Anlagen
Gefahren / Auswirkungen des elektrischen Stroms auf den menschlichen Körper
Fehlschaltungsanalyse und Verhütungsstrategien
Erstellung verschiedener Schaltungsbeispiele für:
Arbeiten an einem Kabel, Arbeiten in einem Schaltfeld, Austausch/Reinigung eines Transformators
Technische Grundlagen mit Schwerpunkt auf MS-Anlagen
Netzformen, Vorteile/Nachteile, Sternpunktbehandlung, Störungsarten
Schaltgeräte, luft- u. SF6-isolierte Schaltanlagenbauweisen
Personenschutz beim Schalten ( durch Anlagenbauweisen )
Sicherheits- u. Gesundheitsschutzkennzeichnungen nach ASR A1.3
Persönliche Schutzausrüstung (PSAgS)

Erfolgskontrolle, Fragebogen, Durchsprach

Ich selber war jetzt nicht wirklich vom Lehrgang begeistert da hir nur auf die Theorie eingegangen wurde
und zwar knallharte 10h aber keine Praxisnahe Handlung vonstatten lief.
Bis auf den Rundgang wo die Anlagen und Betriebsmittel in Augenschein genommen wurden.

Ego1
Da mir der praktische Teil fehlt,pflichte ich dir bei.
Ich werde diesen Mangel auf jeden fall noch Morgen meinem Arbeitgeber mitteilen.

Ich habe auch im Internet vor dem Lehrgang recherchiert und natürlich den TÜV Reihenland als Lernfeldmuster ranngezogen.

Durcheinander kam ich bei den Begriffen
Schaltberechtigungsschein und Schaltbefähigte Person.
Wobei letzteres, das hab ich begriffen Voraussetzung ist um überhaupt eine Schaltberechtigung zu erhalten.

mfg Lucky
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Pumukel
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 2101

BeitragVerfasst am: 22.12.2017 00:33    Titel: Antworten mit Zitat
Der praktische Teil ist auch nicht so einfach. Den es gibt zig verschiedene Schaltanlagen. Du hast die Befähigung Schalthandlungen auszuführen. Aber eine entsprechende Einweisung in die bei euch vorhandene Anlage fehlt und auch diese ist Grundlage für die Schaltberechtigung.
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Moorkate
Inventar
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Anmeldungsdatum: 06.07.2014
Beiträge: 2032

BeitragVerfasst am: 22.12.2017 07:34    Titel: Antworten mit Zitat
LuckySneff1988 hat folgendes geschrieben:
Es handelte sich hier um ein 1 Tagesseminar.
...
Es wurden alle relevanten Themen besprochen

Kurzer Auszug

Wege zum Ziel: NULL Unfälle NULL Fehlschaltungen durch sicheres schalten
rechtliche Grundlagen -UPDATE-
Allgemeine Übersicht (Wer darf wo, welches Betriebsmittel, wann schalten)
Aufstellen der wichtigsten Verordnungen, Richtlinien,
Arbeitsschutzgesetz, VDE-Bestimmungen, Europanormen, Allgemein anerkannte Regeln der Technik, Unvallverhütungsvorschriften, neue Systematik DGUV , Betriebssicherheitsverordnung, TRBS 1111
Anforderungsprofil für Schaltberechtigte, Schaltauftragsberechtigte, Anlagenverantwortliche
Leitfaden für Schaltberechtigte
Richtiges Anwenden der „Fünf Sicherheitsregeln“
Verhalten bei Störungen / Unfällen, Schäden und Bränden in elektrischen Anlagen
Gefahren / Auswirkungen des elektrischen Stroms auf den menschlichen Körper
Fehlschaltungsanalyse und Verhütungsstrategien
Erstellung verschiedener Schaltungsbeispiele für:
Arbeiten an einem Kabel, Arbeiten in einem Schaltfeld, Austausch/Reinigung eines Transformators
Technische Grundlagen mit Schwerpunkt auf MS-Anlagen
Netzformen, Vorteile/Nachteile, Sternpunktbehandlung, Störungsarten
Schaltgeräte, luft- u. SF6-isolierte Schaltanlagenbauweisen
Personenschutz beim Schalten ( durch Anlagenbauweisen )
Sicherheits- u. Gesundheitsschutzkennzeichnungen nach ASR A1.3
Persönliche Schutzausrüstung (PSAgS)

Erfolgskontrolle, Fragebogen, Durchsprach

Und? Was hast du davon für deine spätere Praxis behalten? Das ist doch ein reiner Zettellehrgang á la Nürnberger Trichter, wo komprimiert alle Theorie in möglichst kurzer Zeit reingestopft wurde, um einen notwendigen Nachweis zu erhalten. Genauso gut kannst du drei Seiten vom Telefonbuch auswendig lernen. Nach vier Stunden Input rauscht der Rest doch an einem vorbei.

Wertlos, aber das notwendige Zertiferkat liegt vor! Also kann dich dein Chef mit der Aufgabe beauftragen. Die praktische Einweisung vor Ort erfolgt denn i.R. von mal weniger, mal mehr didaktisch befähigen Kollegen oder wenn der nicht da ist im Selbststudium der Anlage. Es gibt sicherlich Unterlagen dafür. So ist doch die Praxis.

mfG
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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14861
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 22.12.2017 08:33    Titel: Antworten mit Zitat
Das Seminar zur Erlangung der Schaltbefähigung ist eigentlich 2 tägig, zumindest alle die ich kenne von TüV, VDE, WEKA.

Das Eintägige Seminar ist nur die Wiederholungsschulung die jährlich zu besuchen ist.

Eine Einweisung in die Schaltanlage sollte am Besten durch den Hersteller/Erichter der Anlage erfolgen.
Eine Schaltbefähigung bleibt nur bestehen wenn auch einigermaßen häufig geschaltet wird. Einmal im Jahr zur Wartung abschalten ist da nicht ausreichend.

Null Unfälle Null Fehlschaltungen hört sich stark nach dem Seminar von Herrn Pusch an?

Die Erteilung der Schaltberechtigung hat durch die Verantwortliche Elektrofachkraft des Betriebes zu erfolgen, der Obliegt auch die Einteilung der Fachkräfte und Veranlassung von Schulungen.
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patois
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Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 8217

BeitragVerfasst am: 22.12.2017 10:42    Titel: Antworten mit Zitat
Laughing

OMG Arrow vor lauter Bürokratie kommt in dieser B.-Republik kein Mensch mehr dazu etwas vernünftiges zu einem erschwinglichen Preis zu produzieren ...

Zitat:
Hier wendet sich der Gast mit Grausen:


und wendet sich nach CHINA hin. Mr. Green
.
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14861
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 22.12.2017 14:05    Titel: Antworten mit Zitat
Weil Produkte aus deutschen Landen allerdings besser funktionieren kauft das Ausland und ganz besonders China gerne und viel bei uns ein.
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