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Schaltplan für Tiny House: Bitte um Überprüfung/Feedback

Elektrikforum Foren-Übersicht -> Grundlagen & Schaltungen der Elektroinstallation
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FabiJ
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Anmeldungsdatum: 14.12.2017
Beiträge: 11
Wohnort: Freiburg i. Breisgau

BeitragVerfasst am: 18.01.2018 00:53    Titel: Schaltplan für Tiny House: Bitte um Überprüfung/Feedback Antworten mit Zitat
Hallo zusammen,
folgendermaßen wollen wir die Elektroinstallation in unserem kleinen, mobilen Haus machen:
[img]https://s9.postimg.org/c61tatz1n/10031501.jpg[/img]
Hoffe alles ist erkennbar.
In den Wänden sind feinadrige Kabel in Leerrohren verlegt, 3x1,5 mm2.
Die Übergänge zu den Steckdosen und Schaltern sollen mit WAGO 221/222-Klemmen und kurzen, starren Aderstücken gemacht werden.

Was haltet ihr davon? Verbesserungsvorschläge?
Ist es richtig den Stromzähler vor LS/FI zu legen? Ist beides auf einer Schiene nebeneinander und dementsprechend frei zu entscheiden, was zuerst kommt.

Kann ich von einer Steckdose auf einen Schalter weitergehen, der dann eine Lampe an und aus macht? Da sollte ja immer Strom anliegen, die Steckdose leitet ja weiter, oder?

Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe und Unterstützung!
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Wir bauen uns ein Tiny House: https://www.youtube.com/watch?v=WYNhmjozgI0&t=5s
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Hallo!

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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15835
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 18.01.2018 02:24    Titel: Antworten mit Zitat
Die ganze Leistung wird mit deinen einem 13A Anschluß sicher nicht funktionieren.
Umgebungstemperatur ist hier ein Ganz wichtiges Thema, das könnte mit 1,5mm² schon zu knapp werden.

Die FI/LS Kombi macht keinen Sinn. Ein FI langt völlig aus. Der Automat ist sowieso nicht selektiv und reduziert so nur unnötig die übertragbare Leistung.

Wenn Du das alles so anschließen willst benötigst Du eine Lastabwurfschaltung für all die Großverbraucher wie Herd, Waschmaschine, Wasserboiler.

Die Waschmaschine wird sicher auch mehr als 1kW haben.
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Moorkate
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Anmeldungsdatum: 06.07.2014
Beiträge: 2410

BeitragVerfasst am: 18.01.2018 08:05    Titel: Antworten mit Zitat
Statt eines aufwändigen Lastabwurfschalter für mehrere Verbraucher, ist es sinnvoller einen entsprechenden Drehschalter für die Großverbraucher einzubauen, so dass nur einer davon betrieben werden kann.
Oder man geht auf Drehstrom, wenn man diesen Komfort auf einen Campingplatz haben möchte, Den Anschuß müsste dieser dann aber auch anbieten.

mfG
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Normen haben kraft Entstehung, Trägerschaft, Inhalt und Anwendungsbereich den Charakter von Empfehlungen, deren Beachtung und Anwendung jedermann freisteht. Normen an sich haben keine rechtliche Verbindlichkeit.
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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15835
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 18.01.2018 09:54    Titel: Antworten mit Zitat
Ist ja auch eine Lastabwurfschaltung nur eben manuell.
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FabiJ
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Anmeldungsdatum: 14.12.2017
Beiträge: 11
Wohnort: Freiburg i. Breisgau

BeitragVerfasst am: 18.01.2018 11:31    Titel: Antworten mit Zitat
Danke für die Rückmeldungen. Hier noch ein paar ergänzende Informationen:

Die zwei oder drei Großverbraucher laufen nie gleichzeitig. Wir bauen erst mal keine Waschmaschine ein und koordinieren die Nutzung von Boiler und Kochplatte.

Insgesamt sollen im Schnitt über alle Verbraucher nicht mehr als 1500-2000 W anliegen. Wir wollen uns ja bewusst beschränken und mit dem einen Anschluss zurecht kommen. Dann sollten auch die 1,5 mm2-Kabel reichen, oder? Die liegen nämlich schon in der Wand...

Die LS/FI-Kombination haben wir so schon gekauft, ist also nicht mehr veränderbar. Der Zähler wird aber davor geschaltet, oder?
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15835
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 18.01.2018 12:22    Titel: Antworten mit Zitat
zunächst wäre die Verlegeart zu definieren.
Wie ist der Wandaufbau in der die Leitungen liegen?
Dann die Umgebungstemperatur.
Solche kleinen mobilen Behausungen neigen dazu sich stark in der Sonne auf zu heizen. mit der normalen Dimensionierung auf 25°C ist es hier nicht getan.

Die Dimensionierung der Leitungen erfolgt gemäß der Vorsicherung die man hier sinnvollerweise auf 16A ansetzt.
Mit kleineren Absicherungen im Haus kommt man sonst schnell in die Problematik von Auslösungen durch Anlaufströmen und auch Überlast. Waschmaschine soll ja sicher .
Für eine Waschmaschine wirst Du je nach Modell bis zu 2,5kW benötigen.
Eine 13A Sicherung wird damit überfordert wenn hier noch nur wenige andere Dinge betrieben werden.
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werner_1
Inventar
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Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 9129
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 18.01.2018 12:23    Titel: Antworten mit Zitat
FabiJ hat folgendes geschrieben:
Der Zähler wird aber davor geschaltet, oder?

Das ist egal...
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Gruß Werner
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FabiJ
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Anmeldungsdatum: 14.12.2017
Beiträge: 11
Wohnort: Freiburg i. Breisgau

BeitragVerfasst am: 20.01.2018 00:55    Titel: Antworten mit Zitat
Der Wandaufbau von außen nach innen ist folgendermaßen:
2 cm Douglasien-Bretter
1,2 cm Luftraum
Windsperre (Membran)
8 cm Mineralwolle-Dämmung
-> Leerrohre + Kabel
Dampfbremse (Membran)
1,2 Holz-Innenverkleidung

Die Leerrohre verlaufen auf der Innenseite der Dämmung, hinter der Dampfbremse.

Waschmaschine ist erst mal nicht vorgesehen. Später vielleicht, aber höchstens eine sehr kleine.
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Pumukel
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 2621

BeitragVerfasst am: 20.01.2018 11:11    Titel: Antworten mit Zitat
Mir ist unverständlich warum da immer noch 1,5mm² für Steckdosenstromkreise verwendet wird. So viel teurer ist 2,5mm² nicht , beseitigt aber einige "sinnlose" Einschränkungen! Gerade in solch "fliegenden" Bauten muss mit höheren Umgebungstemperaturen gerechnet werden und da kommt 1,5mm² bei 16 A sehr schnell über die Kotzgrenze.
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karo28
Inventar
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Anmeldungsdatum: 25.07.2013
Beiträge: 1491

BeitragVerfasst am: 20.01.2018 13:17    Titel: Antworten mit Zitat
Pumukel hat folgendes geschrieben:
Mir ist unverständlich warum da immer noch 1,5mm² für Steckdosenstromkreise verwendet wird. So viel teurer ist 2,5mm² nicht , beseitigt aber einige "sinnlose" Einschränkungen! Gerade in solch "fliegenden" Bauten muss mit höheren Umgebungstemperaturen gerechnet werden und da kommt 1,5mm² bei 16 A sehr schnell über die Kotzgrenze.


Unverstaendlich ist die Ahnungslosigkeit, die der TE in Sachen Elektro an den Tag legt, verbunden mit dem unerschuetterlichen Glauben, irgendetwas selbst erdachtes dann auch installieren zu koennen.

Beim Wandaufbau sieht man doch schon die Probleme, jedes Kabel liegt in der Waermedaemmung, also unguenstigste denkbare Verlegeart, jede Durchfuehrung muss durch die Dampfbremse...das ist planerisch der schlechtestmoegliche Fall. Von den unsaeglichen Ideen mit "flexibel auf Wago-Klemme und dann starr an Steckdosen anschliessen" gar nicht zu reden. Es fehlt am Einspeise-/Versorgungskonzept, es fehlen Betrachtungen zu Schutzmassnahemen usw.
Vielleicht sollte der TE erstmal klaeren, in welchen Anwendungsbereich einer (VDE-) Norm er sein Tiny House einordnen wuerde... und sich in dem Zusammenhang auch mit baurechtlichen Anforderungen mal vertraut machen.
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