Berechnung Blindleistung / Wirkleistung LED Nachtlicht

Diskutiere Berechnung Blindleistung / Wirkleistung LED Nachtlicht im Automatisierung, Gebäudesystemtechnik & Elektronik Forum im Bereich DIVERSES; Hallo zusammen, Es ging um die eine Diskussion zwischen mir und einem anderen Elektriker das ein LED-Nachtlicht ständig 3,39 "Watt" brauchen...

  1. Jacky

    Jacky

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    Hallo zusammen,
    Es ging um die eine Diskussion zwischen mir und einem anderen Elektriker das ein LED-Nachtlicht ständig 3,39 "Watt" brauchen würde. Was aber nur der Scheinleistung entspricht wenn man U und I mit einem Multimeter ermittelt. (Sag ich.)

    Darauf hin habe ich diese Berechnungen durchgeführt:
    Die Schaltung habe ich angehängt.

    Netzspannung (Gemessen): 226 Volt
    Volt an C1 (Gemessen): 223 Volt
    Strom der Schaltung: 15 Milliampere

    Ich habe nun meine alten Tabellen usw. raus gesucht und habe dann folgendermaßen gerechnet:

    Qc = Uc * I
    Qc = 223V * 0,015 A
    Qc = 3,35 var

    S = U * I
    S = 226 * 0,015
    S = 3,39 VA

    P² = S² - Q²
    P² = 3,39 VA² - 3,35 var²
    P² = 0,27
    Wurzel P² = 0,52 Watt
    P = 0,52 Watt

    cos = P / S
    cos = 0,52 W / 3,39 VA
    cos = 0,15

    Die 0,52 Watt Wirkleistung wären bei 8760 h (365Tage*24h) Betrieb und 0,25€ Kw/h ca. 1,14€ im Jahr.

    Im Endeffekt bräuchte das Nachtlicht dann nur 0,52 Watt Wirkleistung. Den restlichen Blindstrom zahlt man Theoretisch nicht. (Kompensation mit induktiven Verbrauchern im Haus nicht berücksichtigt)

    Nun wollte ich nur Wissen ob ich mit dieser Berechnung Richtig liege? :D
    Bin mir nicht mehr ganz sicher da ich das seit 12 Jahren nicht mehr gebraucht habe. :?
    Aber einfach U*I und den Wert als Wirkleistung nehmen stimmt definitiv nicht...

    Danke für eure Anmerkungen!
    [​IMG]
     
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  3. #2 Octavian1977, 24.01.2011
    Octavian1977

    Octavian1977 Moderator

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    Was ist C1???
    Eine Zeichnung des Messaufbaus mit den Spannungs und Bauteilbezeichnungen wäre von Nöten.

    Den Blindstrom zahlt man nicht nur theoretisch nicht sondern auch in der Praxis nicht, da der normale Hausanschluß nur einen Wirkleistungszähler besitzt. Auch Bei Kompensation ändert sich dies nicht.
     
  4. patois

    patois

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    C1 ist in diesem Falle ein "Wechselstromwiderstand" ... :lol:

    Greetz
    Patois
     
  5. #4 Octavian1977, 24.01.2011
    Octavian1977

    Octavian1977 Moderator

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    Das dies wohl ein Kondensator sein muß ist mir schon klar aber wo?
    Irgendwo in der Leuchte?
    Parallel zur Leuchte?
    In Reihe zur Leuchte?
    Soll das Ersatzweise die Leuchte darstellen?
     
  6. patois

    patois

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    Der Kondensator wird als Vorwiderstand verwendet.

    Da die "Leuchte" im einfachsten Fall die LED ist,
    muss er mit dieser in Reihe geschaltet werden.

    Wo er örtlich platziert ist, ist elektrotechnisch gesehen unwichtig.

    Man kann eine Platine entwerfen, die mit allen Bauelementen, die erforderlich sind, bestückt wird.

    Bei kommerziellen Geräten gibt es noch ein paar Komponenten mehr,
    z.B. einen Entladewiderstand parallel zum Kondensator und und einen Varistor gegen Überspannungsschutz.

    Durch die Parallelschaltung des Kondensators mit einem Entladewiderstand wird die genaue Berechnung der Schaltung dann zeitaufwändig.

    Allerdings würde ich "Laien" vom Aufbauen oder gar Nutzung dieser Schaltung dringend abraten!

    Greetz
    Patois
     
  7. #6 Octavian1977, 26.01.2011
    Octavian1977

    Octavian1977 Moderator

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    oh da ein Bild das hab ich gar nicht gesehen, jetzt wird es klar.
     
  8. Jacky

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    @Octavian1977
    Spannungen sowie Messaufbau war/ist eig. vorhanden...

    Die Schaltung wurde vom großen C mal so als Bausatz verkauft. Ich habe nur den Plan mal gefunden und die Schaltung danach nach gebaut. Läuft seit ca. 5 Jahren in einem Flur durchgehend ohne Probleme. Natürlich noch mit Sicherung und so...

    Mir geht es viel mehr um die Berechnungen.
    Das der Kondensator nicht Ideal ist und auch Wirkleistung hat weiß ich. Nur die dürften relativ gering sein. (Die wollte ich auch nicht in die Berechnung einbeziehen.)

    Nur ob ich mit meinen obigen Berechnungen so weit richtig liege wäre interessant zu wissen.
     
  9. Jacky

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    Fast ein Jahr vergangen und die Diskussion ist vor einigen Tagen wieder entfacht worden... :D

    Habe erst vor 2 Tagen eine Weihnachtsdekoration reparieren sollen wo ähnliche Schaltung verbaut war.

    Dort war der Kondensator explodiert. Wurde dann vom Besitzer auch gefragt was die Schaltung eig. so an Strom verbraucht. Nun was sag ich jetzt? Einfach U*I? Wäre ja eig. falsch...

    Vielleicht kann mir inzwischen jemand sagen ob ich richtig gerechnet habe?

    Mir ist da noch was eingefallen:
    Wenn ich diese Schaltung mit einem Wattmeter messe müsste theoretisch doch auch die tatsächliche Wirkleistung in Watt angezeigt werden, da das Wattmeter doch auch nur Wirkleistung misst wie der Zähler auch. Oder liege ich da falsch?

    Beim Stromzähler im Haus habe ich das Problem das bei dieser kleinen Leistung sich die Drehscheibe auch nach einer Woche keinen mm bewegt hat. :D
     
  10. #9 Octavian1977, 23.12.2011
    Octavian1977

    Octavian1977 Moderator

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    kommt drauf an was für ein Wattmeter Du verwendest.
    Ein Gutes wird sicher Wirkleistung messen.
    Ein einfaches eher die Scheinleistung.
     
  11. Jacky

    Jacky

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    Kann mich noch an die Berufsschulzeit erinnern. Da hatten wir die Gossen Metrawatt. Die waren lt. Aussage der Lehrer sehr gut. Versuch schon länger so eins bekommen. Nur leider immer sehr teuer und schwer zu bekommen.
    Deshalb wollte ich das ganze ja mit den Berechnungen machen.
     
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