Fragen zum Auslösen von FI-Schaltern

Diskutiere Fragen zum Auslösen von FI-Schaltern im Grundlagen & Schaltungen der Elektroinstallation Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Hallo, ich kann mir folgendes nicht erklären und bitte um Eure Aufklärung, da ich mit der Suchfunktion nichts gefunden habe: Wenn ich N und PE...

  1. Flar41

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    Hallo,

    ich kann mir folgendes nicht erklären und bitte um Eure Aufklärung, da ich mit der Suchfunktion nichts gefunden habe:
    Wenn ich N und PE in meiner ca. 2m von der UV entfernten Steckdose verbinde, dann fällt richtigerweise der FI-Schalter.
    Wenn ich jedoch die N-Schiene mit der PE-Schiene in der UV brücke, dann löst der FI-Schalter nicht aus. Eigentlich mache ich doch im Prinzip das gleiche, nur einmal ist praktisch meine Brücke 2 m weiter weg von den beiden Schienen.
    Die Installation wurde vor etwa 3 Jahren von einem Meisterbetrieb des Elektrohandwerks durchgeführt.
     
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  3. HonK

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    Was veranlasst Dich zu solchen (nicht ungefährlichen) Experimenten??? :shock:

    Tante Edit merkt noch an: Die Auflösung für das Phänomen gibt es erst,wenn es eine vernünftige und plausible Antwort auf meine Frage gibt.
     
  4. #3 Zelmani, 26.07.2011
    Zelmani

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    Das eine Mal ist die Brücke vor dem FI, das andere mal dahinter. Wenn die Brücke vor dem FI liegt (vom Trafo her gesehen), kriegt Dein FI das natürlich nicht mit. Bis zum Hausanschluss kommen N und PE ja ohnehin im selben Kabel (TN-C-S-System)...

    Schöne Grüße,
    Bernd
     
  5. Flar41

    Flar41

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    Ich weiss nicht, ob es eine plausible Antwort für Dich ist: Mein Nachbar hat einen FI-Schalter installiert, der beim Überbrücken der N-mit der PE-Schiene nicht auslöst. Da ich der Meinung bin, dass der Schalter in dieser Situation auslösen muss, wollte ich es meinem Bekannten an meiner Anlage vorführen. Dabei halte ich es für ziemlich ungefährlich, wenn ich mit einem gut isolierten Draht mal N und PE überbrücke.
    Ich wäre ja jetzt eigentlich sehr gespannt, wie Du als Experte mir dieses Phänomen erklären willst, aber ich habe soeben selbst festgestellt, dass es gar kein "Phänomen" gibt. In meiner Anlage sind diese (WAGO!?)-Klemmen verbaut, wo sich oben die PE-,in der Mitte die L-und unten die N-Klemme befinden. Ich klemmte die Brücke bei einem nicht belegten Klemmenteil an N und PE. Warum löste der FI-Schalter nicht aus? Weil ich vergessen hatte, diesen kleinen Schieber nach unten zu schieben, damit die N-Klemme Kontakt zu der N-Schiene erhält. Damit ist das "Phänomen" für mich gelöst, aber nicht für meinen Nachbarn, der wohl einen Fachmann zur Abstellung des Fehlers beauftragen muss, oder kannst Du ihm noch einen guten Rat geben?
    Danke für die schnelle Antwort und freundliche Grüße aus dem Thür. Wald
     
  6. Flar41

    Flar41

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    Hallo Bernd,

    ich habe ein TC-N-Netz, PE kommt vom Kreuzerder. Die Brücken waren beide Male hinter dem FI. Das "Phänomen" war meine eigene Unkonzentriertheit (um nicht zu sagen Dummheit). Siehe meine vorhergehende Anwort an Honk, hier ist das "Phänomen" :) beschrieben.
    Danke für deine schnelle Antwort

    Freundliche Grüße aus dem Thür. Wald
     
  7. elo22

    elo22

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    Das gibt es nicht, denke mal Du meinst ein TN-C. Der Kreuzerder sollte aber mit dem PEN verbunden sein. Es denn Du darfst nur ein TT haben.

    Lutz
     
  8. #7 Zelmani, 26.07.2011
    Zelmani

    Zelmani

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    Thüringer Wald klingt nach TT... Im Übrigen muss ein FI nicht allein deswegen auslösen, weil man N und PE brückt: So lange in dem Stromkreis kein nennenswerter Strom fließt, kannst Du beliebig viele N-PE-Brücken einbauen, ohne dass etwas passiert. Aber das war schon klar, oder?

    Schöne Grüße,
    Bernd
     
  9. Flar41

    Flar41

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    Hallo,

    jetzt habe ich es vom Netzbetreiber aus erster Hand: In unserem Ort gibt es alles: TN-C, TN-S und ein Gemisch aus beiden Systemen (TN-CS) sowie TT. Nach den gültigen TAB wird jetzt bei Neuanlagen nur das TT-System (obwohl laut Wiki diese System in Deutschland veraltet ist)gefordert.
    Meine Anlage wurde vor 2 Jahren mit TT errichtet.
    Mein Nachbar hatte seine TT-Anlage mit einer weiteren UV erweitert und darin einen NFI-Schalter mit einem Fehlerstrom von 500 mA(!!) installiert. Jetzt hat er einen mit o,30 mA eingebaut und die Sache funzt. Beim Überbrücken von N und PE fliegt der FI mit etwas Verzögerung raus, bei Zuschalten von Verbrauchern im Stromkreis spricht er sofort an.
    Nochmals Danke für Eure Beiträge und freundliche Grüße aus dem südlichen Thür. Wald.
     
  10. #9 Octavian1977, 13.08.2011
    Octavian1977

    Octavian1977 Moderator

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    500mA FI war früher im TT Netz vorgeschrieben für alle Stromkreise.
    500mA ist in Neuanlagen nicht mehr zulässig maximal 300mA.
    Für Steckdosen in Neuanlagen (TT oder TN) ab ca. 2006 sind FI Schutzschalter mit maximal 30mA vorgeschrieben.
    0,3mA gibt es bis jetzt nicht, der kleinste ist 10mA (=0,01A)
     
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    schau mal hier [hier klicken]. Vielleicht ist dort etwas brauchbares dabei.
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  12. Flar41

    Flar41

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    0,3mA gibt es bis jetzt nicht, der kleinste ist 10mA (=0,01A)[/quote]
    Sorry, muss natürlich 30 mA oder o,03 A heissen
     
  13. elo22

    elo22

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    Nein, tut es nicht.

    Lutz
     
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