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Fundamenterder Funktion gegeben ?

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Blitzschutz, EMV, Erdung & Potentialausgleich
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Stromlaie
Member
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Anmeldungsdatum: 30.06.2017
Beiträge: 54

BeitragVerfasst am: 13.07.2017 16:09    Titel: Antworten mit Zitat
Seit wann muss man fachgerechtes Arbeiten gesondert vereinbaren ?

Wenn ich ein Unternehmen damit beauftrage eine Bauwerksabdichtung durchzuführen,und später stellt ein SV fest,die Abdichtung entspricht nicht der anerkannten Regel der Technik.

Nun kann der Unternehmer laut ihrer Aussage sich damit rausreden das es nicht vereinbart war,nach anerkannter Regel der Technij die arbeit auszuführen.

Ich glaub so ist das bestimmt nicht.
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Pumukel
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 1615

BeitragVerfasst am: 13.07.2017 19:56    Titel: Antworten mit Zitat
Da steht nur das in die Bodenplatte ein Erdungsband eingelegt wird aber nichts von einem Fundamenterder. Und der ist nun mal etwas mehr als nur das Bandeisen! Erdungsanlagen sind nun mal Bestandteil der Elektrischen Anlage und für die gelten die anerkannten Regeln der Technik. Steht das so im Werksvertrag muss der Erder auch entsprechend der Norm vom Bauträger errichtet werden!
wie dir schon gesagt wurde musst du erst mal Tatsachen schaffen und den Erder durchmessen lassen! Nur so kannst du Beweisen das der Erder Mangelhaft ist und dann auch Deine Versäumnisse beim Auftragnehmer als Mangel anmelden! Der Auftraggeber steht dann in der Plicht nachzuweisen, das die Leistung Mangelfrei erbracht wurde!
Was anderes macht das Gericht auch nicht. Da wird ein Gutachter bzw Sachverständiger damit beauftragt den Erder zu prüfen und sein Gutachten stellt dann die Grundlage für das Urteil des Richters dar.
Und wenn ich mir Deine Bilder vom Aufbau der Grundplatte ansehe und daneben den Graben so wurde der für einen Ringerder ausgehoben!
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karo28
Inventar
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Anmeldungsdatum: 25.07.2013
Beiträge: 1213

BeitragVerfasst am: 13.07.2017 21:27    Titel: Antworten mit Zitat
Stromlaie hat folgendes geschrieben:
Und was ist dann laut Werkvertrag geschuldet ?


Dazu waere der Vertragsteil zur elektrischen Anlage heranzuziehen...
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Stromlaie
Member
Member


Anmeldungsdatum: 30.06.2017
Beiträge: 54

BeitragVerfasst am: 13.07.2017 21:29    Titel: Antworten mit Zitat
Ausgehoben wurde der Graben weil der gerichtl.Geologe hier was begutachten wollte.

Zumindest waren zwei gerichtliche SV dabei wo die Aussage des Bauleitets gehörthaben.

Zwar habe ich es nicht schwarz auf weiss,aber sind Zeugen(neutrale) kein Beweis??
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Stromlaie
Member
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Anmeldungsdatum: 30.06.2017
Beiträge: 54

BeitragVerfasst am: 14.07.2017 16:08    Titel: Antworten mit Zitat
@karo28

Na mehr als das vom Bild gibt der Werkvertrag nicht her

Da muss ich mal nachschauen ob weiter hinten im Werkvertrag dazu as steht
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elektroblitzer
Inventar
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Anmeldungsdatum: 12.07.2007
Beiträge: 3707
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 15.07.2017 14:31    Titel: Antworten mit Zitat
1. Wenn im Vertrag nicht eine Erdungsanlage vereinbart, braucht auch keine geliefert zu werden. Der Begriff Erdungsanlage oder Fundamenterder kommt gar nicht vor!
Clever gemacht vom GÜ da bleibt der Kunde ohne vorgeschriebenen Fundamenterder nach DIN 18014 sitzen.
Ich möchte hier für niemanden Partei ergreifen, aber für den Bauherrn sieht das schlecht aus, weil nichts vereibart wurde.

2. Bei der Abnahme ist das benennen von Mängeln oder zulassen der Abnahme gleichbedeutend mit Zustimmung.
Das Gericht wird nach Prüfung womöglich zu dem Schluss kommen das die Abnahme, sofern eine Unterschrift unter einem Abnahmeprotokoll steht gelaufen ist. Es gibt dann eine Beweislastumkehr. Die Doku wird man womöglich nicht mehr bekommen.
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Cepheus73
Newbie
Newbie


Anmeldungsdatum: 14.07.2017
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 15.07.2017 19:46    Titel: Antworten mit Zitat
elektroblitzer hat folgendes geschrieben:
1. Wenn im Vertrag nicht eine Erdungsanlage vereinbart, braucht auch keine geliefert zu werden. Der Begriff Erdungsanlage oder Fundamenterder kommt gar nicht vor!
Clever gemacht vom GÜ da bleibt der Kunde ohne vorgeschriebenen Fundamenterder nach DIN 18014 sitzen.
Ich möchte hier für niemanden Partei ergreifen, aber für den Bauherrn sieht das schlecht aus, weil nichts vereibart wurde.

Wenn nichts vereinbart wurde, dann ist zumindest nach den aRdT auszuführen und da gehört die Erdungsanlage dazu. Bei Stromlaie haben wir es mit einem GÜ zu tun, da wird i.d.R. schlüsselfertig geliefert, d.h. es ist die Verantwortung des GÜ, welchem Sub er das aufs Auge drückt.
Eine Grenzfrage wäre es nur, wenn das Elektrogewerk komplett rausgenommen worden wäre und von Stromlaie getrennt vergeben worden wäre. Davon steht hier aber meine ich nichts. Außerdem wäre dann vermutlich der Elektriker mit in der Pflicht, da er die komplette Anlage funktionstüchtig und netzanschlussfähig liefern muss (es sei denn es ist explizit was anderes vereinbart, z.B. Leistung nur ab Schaltkasten oder so)

elektroblitzer hat folgendes geschrieben:

2. Bei der Abnahme ist das benennen von Mängeln oder zulassen der Abnahme gleichbedeutend mit Zustimmung.
Das Gericht wird nach Prüfung womöglich zu dem Schluss kommen das die Abnahme, sofern eine Unterschrift unter einem Abnahmeprotokoll steht gelaufen ist. Es gibt dann eine Beweislastumkehr. Die Doku wird man womöglich nicht mehr bekommen.


Zustimmung gilt nur für Mängel, die bei Abnahme bereits bekannt waren, für die aber im Abnahmeprotokoll nichts vermerkt wurde. Nachdem wie Stromlaie hier schreibt, wird ihm auch ein Richter abnehmen, dass er zur Abnahme nichts davon wusste.
Es ist ja erst bei der Bauteilöffnung herausgekommen.
Was die Beweislastumkehr betrifft:
Die Dokumentation ist ja in jedem Fall verpflichtend. Der AG hat hier auch zumindest ein Einsichtsrecht nach BGB § 810 ein Einsichtsrecht, da ja die Dokumentation in seinem Interesse (um einen Netzanschluss zu bekommen) errichtet wurde. Es gibt auch Rechtsmeinungen, die davon ausgehen, dass die Elektrodoku + Meßprotokolle unaufgefordert übergeben werden müssen, weil dies sicherheitsrelevant ist und nur so ein sicherer Betrieb der Anlage gewährleistet ist.
Außerdem kann man verschiedene Gerichtsurteile so deuten, dass Nachweise vom AN geschuldet sind in Fällen, wo nicht eben schnell durch eigene Nachprüfung (z.B. Abdrücken im Heizkreislauf) mit eigenem Sachverstand der Nachweis erbracht werden kann. Öffnen der Bodenplatte ist nur schwer möglich, dürfte also hier darunterfallen und der Ringerder ist öffentlich sichtlich nicht vorhanden, hier dürfte also der Nachweis ganz leicht zu führen sein.
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elektroblitzer
Inventar
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Anmeldungsdatum: 12.07.2007
Beiträge: 3707
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 15.07.2017 20:30    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
Es gibt auch Rechtsmeinungen, die davon ausgehen, dass die Elektrodoku + Meßprotokolle unaufgefordert übergeben werden müssen, weil dies sicherheitsrelevant ist und nur so ein sicherer Betrieb der Anlage gewährleistet ist.


Nehmen wir an der AN gibt die Doku nicht oder aber unvollständig ab. Dann wäre dies sicherlich ein Grund die Abnahme sogar zu Recht zu verweigern.

Aber hierran denkt ein AG nicht, sondern sieht vielleicht vielmehr eine Kalverschmutzung an einer Klinkerwand als Mangel. Das überblickt niemand der Laie ist.

Wer dann abnimmt wird es schwer haben im nachhinein die Unterlagen ohne Entgelt in der erforderlichen Qualität zu bekommen.

Zitat:
Außerdem wäre dann vermutlich der Elektriker mit in der Pflicht, da er die komplette Anlage funktionstüchtig und netzanschlussfähig liefern muss (es sei denn es ist explizit was anderes vereinbart, z.B. Leistung nur ab Schaltkasten oder so)


Warum ist die Elektrofirma in der Pflicht, wenn Sie keinen Auftrag für Erdungsanlage und z.B. Betonverrohrung, Mastaufstellung für Aussenbeleuchtung, Erdkabelverlegung etc. nicht bekommen hat.

Ohne Auftrag haftet erstmal niemand.
ABER: Wenn die Elektrofirma als konzessionierter Betrieb dem Netzbetreiber eine ornungsgemässe Elektroanlage bescheinigt ist das Strafrechtlich wahrscheinlich Urkundenfälschung und wohl kaum ein Irrtum.
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Leprechaun
Master Member
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Anmeldungsdatum: 03.09.2015
Beiträge: 203

BeitragVerfasst am: 15.07.2017 21:51    Titel: Antworten mit Zitat
Cepheus73 hat folgendes geschrieben:


... und der Ringerder ist öffentlich sichtlich nicht vorhanden, hier dürfte also der Nachweis ganz leicht zu führen sein.


... und der Ringerder ist offensichtlich nicht vorhanden, hier dürfte also der Nachweis ganz leicht zu führen sein.[/quote]

Gruß Leprechaun
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elektroblitzer
Inventar
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Anmeldungsdatum: 12.07.2007
Beiträge: 3707
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 16.07.2017 09:25    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
... und der Ringerder ist offensichtlich nicht vorhanden, hier dürfte also der Nachweis ganz leicht zu führen sein.



Auch ein GÜ muss nur das ausführen was er auch im Auftrag hat.
Nur weil jemand GÜ ist muss er nicht alles leisten, es sei denn es ist im Vertrag vorhanden. Das ist hier aber erstmal nicht ersichtlich.

Fraglich ist auch ob der ob der GÜ hiermit nicht gegen §13 NAV verstossen wollte und den "Schwarzen Peter" damit an den Bauherrn weitergeben hat.

Das der Elektriker bald keine Konzession mehr hat, dafür kann der Bauherr(Themenstarter) sich leider nichts für kaufen.

Wenn es so wäre wäre das sehr perfide vom GÜ.[/quote]
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