erlaubte Strombelastung FI

Diskutiere erlaubte Strombelastung FI im Installation von Leitungen und Betriebsmitteln Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Guten Tag! Ich hoffe, als Newbie hier ein wenig Gnade mit meinen Ideen zu finden. Ich möchte meinen Wohnungsverteiler von Wechselstrom auf...

  1. #1 britzel, 06.11.2005
    britzel

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    Guten Tag!

    Ich hoffe, als Newbie hier ein wenig Gnade mit meinen Ideen zu finden. Ich möchte meinen Wohnungsverteiler von Wechselstrom auf Drehstrom umbauen (lassen).

    Nun meine Frage: Bis jetzt bekam ich eine einzige Phase -mit 2 Schraub-Sicherungen je 35A am Gang abgesichert- in die Wohnung und über den FI dann an diverse LS und weiter zu den Verbrauchern.
    Nun will ich 3 Phasen mit je x Ampere am Gang abgesichert über den alten 40A FI und dann halt über dieselben, aber nun in 3 Gruppen aufgeteilte LS, weiter zu denselben Verbrauchern wie zuvor.

    Welchen Wert x dürfen die 3 Sicherungen am Gang maximal je Phase haben? Darf jede einzelne der 3 Sicherungen <40A haben oder darf die Summe aller 3 Sicherungen 40A nicht überschreiten? Zusatzfragen: welchen Wert dürften sie haben, wenn ich mir einen neuen 63A FI leiste und welchen Querschnitt brauche ich für die Leitung vom Stiegenhaus zum Zähler in der Wohnung (<10 Meter)?

    Noch eine andere Frage, bitte: gibt es ein erschwingliches Messgerät, mit dem ich die Reihenfolge der 3 Phasen RST aus einem Kabel mit ausschließlich schwarzen Drähten ohne Durchgangsprüfung mit dem Ohmmeter ermitteln kann?

    Mit freundlichen Grüßen
    Gerald
     
  2. edi

    edi

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    Hallo,:
    das versteh ich nicht, wurde diese eine Phase zweimal hintereinander abgesichert, oder hast du ein Netz mit 3x 230V bei dem du 2abgesicherte Phasen hast.........
    Kannst du deinen Netzbetreiber nach der Netzform fragen...?
     
  3. #3 firefox66, 07.11.2005
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    Gar nicht mal einfach.

    Du müßtest als erstes eimal Drehstrom haben. Wie ist das denn mit der Zuleitung in die Wohnung? Du sagst eine Phase, was ist mit den anderen beiden, sind die vorhanden? Wenn nicht mußt du sie erstmal von Zähler legen lassen. Ich weiß nicht wie das in Österreich ist, aber in Deutschland werden die in der Regel für 63A ausgelegt. Was Hast du denn Für einen FI? einen zweipoligen oder einen vierpoligen, den zweipoligen kannst du bei drei Phasen vergessen. einen vierpoligen mit 40A da würde ich einen 3 poligen 35A Automaten hinter setzen und von dort aus weitergehen wenn du aufteilst solltest du auf gleichmäßige Belastung der Phasen achten.
     
  4. #4 britzel, 07.11.2005
    britzel

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    Hallo!
    Danke für die rasche Antwort. Ich habe das so gemeint, dass meine Wohnung bis jetzt von einer der 3 Phasen aus der Steigleitung im Stiegenhaus versorgt wurde. Die Nachbarwohnung hängt an einer anderen und die nächste Wohnung kriegt ihren Strom aus der 3. Phase... So verteilt sich die Last des ganzen Mietshauses mit 16 Wohnungen relativ gleichmäßig auf alle 3 Phasen.
    Ab bald bekomme ich alle 3 Phasen in die Wohnung und teile meinen Haushalt in der Wohnung verbrauchsmäßig auf diese 3 Phasen auf. Damit laufen Geschrirrspüler, Waschmaschine, Wäschetrockner etc. dann gleichzeitig und ohne Oops-Abschaltung, wenn man mal nicht auf Einzelbetrieb geachtet hatte ;-)

    Das ganze System sieht ca. so aus: Nach der Hauseinleitung sitzen 3 oder 4 große Sicherungen von je gut 150A(?) in einem Kasten, zu dem nur das E-Werk Zugang hat, von dort gehen die 3 Phasen und der Nullleiter in die Steigleitung und dann senkrecht durch alle Stockwerke. In jedem Stockwerk sitzt ein Kasten (zu dem haben alle Bewohner Zugang) in dem für jede Wohnung 2 Schraubsicherungen sitzen. Meine haben eben 35A. Von diesem Gangkasten gehts dann in die einzelne Wohnung über einen FI und nachfolgend über diverse Leitungsschutzschalter zu den einzelnen Kreisen. Frag mich bitte nicht, wie man diese Verkabelung nennt, ist aber hier in allen Häusern in diesem Stil gemacht. Ich hoffe, damit alle Klarheiten entgültig beseitigt zu haben.

    Herzliche Grüße
    Gerald
     
  5. #5 britzel, 08.11.2005
    britzel

    britzel

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    Ach ja, da war noch die Frage welcher FI. Im Moment steckt ein 4 poliger (nur 2 beschaltete)mit 40A im Schrank.
    Sorry, hab's zuvor einfach überlesen...

    Mit freundlichen Grüßen
    GErald
     
  6. Gretel

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    TAB DIN VDÖ FI-Schutz

    Hallo Gerald ,

    bezüglich Deiner Leistungsanforderung (Elektroheizungen, Warmwasserbereitungen, etc...) kann Dir letztendlich nur Dein EVU weiterhelfen - wenn Dir nur ein Stromzähler mit z.Bsp. 30A (Maximalleistung) zugestanden wird - kannst Du danach Hochsichern wie Du willst, denn der Zähler wird nur diese 30A an Leistung dauerhaft "hergeben" !

    Bei uns in D werden Neuanlageninstallationen nach den T_echnischen_A_nschluß_B_edingungen der EVU und der DIN 18015 mit Leitungsquerschnitten mit Mindestbelastbarkeit 3x63A gefordert, d.h heißt Mindestquerschnitt 5x10mm², in der Praxis durchaus üblich größer !

    Ein Überlastschutz für den schon vorhandenen FI-Schutzschalter ist demnach schon mit einem Überstrom-Schutzorgan mit 3x40A oder darunter gegeben , egal wieviele Leitungsschutzschalter (in geographisch-unterschciedlichen Teilen nach VDÖ mit 2poligen LS-Schaltern...?!) nach dem FI installiert werden !

    Wie ist denn der Fehlerbemessungsstrom des 40A Fis ?

    Gruß,
    Gretel
     
  7. Moise

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    Normalerweise darfst du bei uns einen 40A Fi nur mit 25 A absichern,damit er auch vor Überlast geschützt ist,es gibt aber z.B von Moeller spezielle Typen(Pfim-X),die mit dem Nennwert des Fi-Schalter abgesichert werden dürfen
     
  8. Moise

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    Normalerweise darfst du bei uns einen 40A Fi nur mit 25 A absichern,damit er auch vor Überlast geschützt ist,es gibt aber z.B von Moeller spezielle Typen(Pfim-X),die mit dem Nennwert des Fi-Schalter abgesichert werden dürfen
     
  9. edi

    edi

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    Hallo,

    wo ist bei uns ? und warum ist das so ?
     
  10. Gretel

    Gretel

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    FI Überlastschutz (versch.Länder)

    Hallo ,

    warum das so ist wie es nachfolgend steht ?
    Das weis niemand - hoffentlich bringt da eine EU-Norm irgendwann Klarheit !

    ->
    Deutschland
    FI nach Vorsicherung auf Nennstrom des FI bezogen. Ein 40A FI mit 40A. Gleichzeitigfaktor nicht zulässig.
    -
    Österreich
    "Es ist durch geeignete Überlast-Schutzeinrichtungen sicherzustellen, dass der Nennstrom der Fehlerstrom-Schutzeinrichtung größer/gleich dem großen Prüfstrom (Anm.: =1,45 x IN) der Überlast-Schutzeinrichtung ist."
    Ein "Moeller" 40A FI mit 25A Vorsicherung im Katalog angegeben.
    -
    Schweiz
    Nach Nennstrom Vorgeschalteter Sicherung oder
    Schutz durch nachgeschaltete Überstromunterbrecher
    2 und 3 Stromkreise: Gleichzeitigkeitsfaktor = 0,8
    4 und 5 Stromkreise: Gleichzeitigkeitsfaktor = 0,7
    6 bis 9 Stromkreise: Gleichzeitigkeitsfaktor = 0,6
    10 und
    mehr Stromkreise: Gleichzeitigkeitsfaktor = 0,5

    Beschreibung in der PDF ABB Schweiz

    http://library.abb.com/GLOBAL/SCOT/...A3B8A23D7D2B6C1256E2A003094BD/$File/20183.pdf

    Gruß,
    Gretel
     
  11. Moise

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    mit "bei uns" war Österreich gemeint,da Britzel(wie ich) aus Ö(Wien )kommt.Warum das so ist,wie es ist ,weiss ich nicht.Wird jedenfalls eher selten beachtet.
     
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