FI-Schalter-Restart

Diskutiere FI-Schalter-Restart im Produkte, Elektromaterial, Elektrowerkzeug & Werks Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Hallo zusammen ! Beim surven im NET bin ich über den Begriff eines sich wiedereinschaltbaren FI´s gestoßen. Für welche Zwecke wird solch...

  1. #1 helge 2, 16.05.2010
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    Hallo zusammen !

    Beim surven im NET bin ich über den Begriff eines sich wiedereinschaltbaren FI´s gestoßen.

    Für welche Zwecke wird solch einer verwendet ?
    Darf solch ein Gerät in Privathaushalten eingebaut werden ?
    Mal von den Preisen abgesehen (an die 400 Euronen)
    Dieser FI-soll sich in bestimmten Intervallen selbst testen.
    Bezieht sich das selbst einschalten nur auf den Prüfmodus ?
    (nein,ich möchte mir so was nicht einbauen lassen-einfach nur ne frage)

    Danke Helge2
     
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  3. #2 kaffeeruler, 17.05.2010
    kaffeeruler

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    mal eben aus dem Schneider katalog entnommen
     
  4. #3 helge 2, 18.05.2010
    helge 2

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    Danke für Antwort !

    Also darf ein FI RED
    nur bei zeitweise unbewohnten Gebäüden installiert werden ?
    (Gartenlaube odgl)
    Der Preis allein für das Gerät ist ja schon heftig.

    Gruß Helge2
     
  5. #4 kaffeeruler, 18.05.2010
    kaffeeruler

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    Ich glaube net das er nur da eingebaut werden darf, da macht es aber sinn.
    Im EFH ist man immer daheim, in Firmen ist es z.B anders, trotzdem wird die EDV 24h am tag gebraucht od das kühlhaus. dazu die möglichkeit mit dem Fernmeldekontakt ist schon ne gute sache.

    Geht zwar auch preiswerter ( bis auf das wiedereinschalten ) aber es wird sicher auf uns zukommen in großen Anlagen die hohe verfühgbarkeit benötigen

    mfg
     
  6. #5 kurzschlussmechaniker, 23.05.2010
    kurzschlussmechaniker

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    Also, auf ser letzten Messe in Frankfurt konnte man diesen FI sehen.
    Dieser (vierpolige) FI hat bzw. macht folgendes:

    Er besteht aus einem ganz normalen vierpoligen FI (für Drehstrom) und hat ein parallel geschaltetes (ebenfalls vierpoliges ganz normales Installationsschütz. Dazu kommt noch eine kleine Steuerungsstufe mit einer Auswerteelektronik.

    Funktion:
    Wenn man OHNE Abschaltung der z.B. privaten Reihenhaus-elektrik oder der Verteilung in einer Firma (z.B. Kühlhaus, Rechenzentren, Produktionsanlagen) einen FI komplett prüfen will, dann drückt man eine Taste.
    Das Parallelschütz wird eingeschaltet, danach wird der FI mit einem internen, künstlich erzeugtem Fehlerstrom (also wie mit der normalen Prüftaste beim normalen FI) getestet und zur Auslösung gebracht (wenn er denn funktioniert!).
    Löst er nicht aus, wird der interne Test noch zweimal probiert, dann wird der FI UND das Schütz endgültig abgeschaltet.

    Dieser FI hat also eine automatisierte Überwachung, die man auch zeitlich vorgeben kann.

    Das ist speziell nur für ortsfeste Anlagen (in Unternehmen) wichtig.
    Somit erfüllt man die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) und die BGV A3 bezüglich der "ständig überwachten Anlagen", und zwar jetzt nur für diesen einen kleinen Teil einer festen Anlage.
    Das nächste wäre eine ständige Isolationsüberwachung (technisch hervorragend z.B. von der Fa. BENDER), was aber auch mehr Unternehmen betrifft.

    Anmerkung: Es gibt aber davon auch Geräte, die (allerdings nur zusätzlich zum FI) privat eingebaut werden können (preislich weit unter 1000 Euro!!!). Mit denen kan man eine Schwellwert für einen Fehlerstrom der gesamten Wohnungsverteilung einstellen. Wenn der Wert erreicht wird, kann man sich das anzeigen lassen, dabei kann der Wert noch so gering, also so ungefährlich sein, dass nichts passiert (also der normale FI löst (noch) nicht aus), aber man erkennt eine Verschlechterung des Isolationswertes und weiß, dass da etwas nicht stimmt und kann dann seine Geräte/Kabel/Leitungen checken, zuerst auf äussere Beschädigungen, dann auf Feuchtigkeit u.s.w., also eine zwar zusätzliche, aber feine Sache.
     
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