J-Y(ST)Y 100 Da

Diskutiere J-Y(ST)Y 100 Da im Installation von Leitungen und Betriebsmitteln Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Hallo an Alle, stehe vor einem größeren Problem, Baustelle Klinikum, Telefonverteiler; Habe die ehrenvolle Aufgabe ein 100Da Kabel aufzulegen....

  1. #1 Voyager, 02.02.2007
    Voyager

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    Hallo an Alle,

    stehe vor einem größeren Problem, Baustelle Klinikum, Telefonverteiler; Habe die ehrenvolle Aufgabe ein 100Da Kabel aufzulegen. Finde nur leider keine passende Info über Farbcode usw. Bei normaler Inst. beginnt das ganze mit rot/blau - ws/ge usw.! Würde gerne mehr über die einzelnen Lagen erfahren. Vielleicht gibt eine Tabelle oder PDF File im www.!?

    Bitte um Hilfe

    Voyager
     
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  3. #2 christiankrupp, 03.02.2007
    christiankrupp

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    Moin!

    Welcher Farbcode ist es denn?

    Telekom-Standard?

    Farbfolge ist rot, grün, grau, gelb, weiß
    Aderfolge ist ohne Ring, ein Ring, zwei Ringe kleiner Abstand, zwei Ringe großer Abstand

    Gruß,
    Christian
     
  4. #3 Hemapri, 03.02.2007
    Hemapri

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    Wobei ein Kabel mit 100DA zehn Grundbündel zu je 10DA aufweist. Diese sind in zwei Lagen angeordnet (3+7 Grundbündel). Das Zählbündel jeder Lage ist rot umbunden, die anderen weiß. Gezählt wird dabei immer von innen nach außen. Zu beachten ist die Zählrichtung der Bündel, ankommend entgegen und abgehend im Uhrzeigersinn (Blickrichtung ins abgesetzte und aufgeteilte Kabel hinein). Für die Aufteilung der Bündel gibt es sogenannte Gruppenringe in den Farben rot, grün, grau, gelb, weiß, passend zu den jeweiligen Aderndurchmessern. Wenn man nicht oft damit zu tun hat und keine solchen Ringe besitzt, dann kann man alternativ auch farbige Kabelbinder nehmen, oder man dreht ein Stückchen farbige Kabelader um die jeweiligen Bündel. Die Bündel 1-5 bekommen ganze und die Bündel 6-10 halbe Ringe, alternativ dan eben ein oder zwei Markierungen.

    MfG
     
  5. 413xx

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    Hallo und willkommen!

    "Klinikum" ist doch schon mal prima. Da dürfte jemand eindeutig festgelegt haben, welches Kabel oder welche Leitung (genauer Typ, Ausführung) zum Einsatz kommt.
    Eine zufällig Auswahl nur nach Anzahl DA ist da eher selten.

    Irgendjemand hat die Entscheidung getroffen und die Person musst Du finden!
    Oder Du bekommst heraus, wer es wo bestellt hat.
    Es sollte allerdings auch auf der Leitung erkennbar sein!

    Vermutlich wurde festgelegt:
    "Fernmeldekabel nach VDE" - das ist nicht besonders genau.

    Um für Kommunikationszwecke und auch für Datenübertragungen geeignet zu sein, müsste der Typ eigentlich "J-2Y(ST)Y" 100x2x0,6 sein.
    Das wäre dann 5x(5x4) (5 Stück verseilter Sternvierer in jeweils 5er Bündeln)
    Vielleicht hat man aber auch JE-Y(ST)YV gekauft, weil man lieber 100x2x0,8 haben wollte.
    Dann findest Du jeweils 4 Adern (2DA) zu Sternvierern verseilt, diese Seile dann aber in Lagen.

    Schau mal hier:

    Schön mit bunten Bildchen...:
    http://www.facablynen.de/de/download/fi ... screen.pdf
    ... gefunden über http://www.facablynen.de/de/download/kataloge.php
    Du siehst da auch, wieso es auf den genauen Typ des Kabels ankommt.
    J-2Y(ST)Y: Katalog-Seite 92
    JE-Y(ST)YV: Katalog-Seite 74

    Etwas technischer...:
    http://www.meinhart.at/kataloge/technik ... derken.htm
    Die Bezeichnungsart wie dort kann man auch als Muster für die eigene Dokumentation anwenden

    Bei entsprechend sorgfältigem Vorgehen und exakter Dokumentation beim Auflegen der einen Seite wird die andere Seite kein Problem sein. Konzentriert arbeiten, keine Hektik und dann klappt die Strecke auf Anhieb.

    Siehe oben.
     
  6. #5 Voyager, 04.02.2007
    Voyager

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    Danke

    Soweit erstt mal danke für Eure Antworten,

    Klinikum ist toll wären nicht die Patienten die im Weg sind. Trocken und warm ist das positive an der Baustelle!

    meine Leitungen sind allerdings ohne Farbcode! Habe wie beschrieben Farbbeginn rot/blau! Erster Ring endet mit ws/bl; denke mal der nächste beginnt mit rt/... !? Habe ein Stück abisoliert und so bin ich den Farben gefolgt. In der Mitte kommen dann allerdings rot/braun ,ws/ge ....und rot/blau; Sehr verwirrend wenn man sich das erste mal vor so einen Verteiler stellt.

    Aufgelegt werden die Drähte aus Las+ Leisten Marke Cobinet. Insgesamt werden 4 Verteiler gebaut je Etage einer.Toll wird der Hauptverteiler im Keller mit den jeweiligen Etagen und Zuleitungen. Jemand Erfahrung mit soeinem Wirrwarr??
    In den Räumen waren zuerst RJ45 Dosen geplant nun haben wir alle wieder in N-F-N Dosen geändert. Also rot/blau an 1 und 2 angeschlossen. Klingt zunächst einfacher is für mich noch verwirrent genug.

    Was muß ich denn im Anschluß bei den Verbindungen beachten? Denke die Telekom kommt im Keller wohl mit dem Strichcode rein rot,grün usw.
     
  7. ego1

    ego1

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    Möglicher aufbau:
    Auf der Etage werden wohl die Leitungen aus den Zimmern auf LSA+ leisten gelegt, und die Stammleitung zum Keller auf andere Leisten. Mit Rangierdraht wird dann von der Stammleitungsleisten zu den Abgangsleisten rangiert.

    Im Keller dito: Es werden die Stammleitungen auf LSA+ getackert, und die Anschlüße der TK anlage auf andere Leisten. Dann wieder Rangierung mit Rangierdraht!
     
  8. #7 Voyager, 04.02.2007
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    Telekom ??

    Heißt ich bekomme von der Telekom über Ihre Leitung ca 20 Ämter oder mehr die ich auf die Leisten verschalte? Oder sind die Zimmer anders zu verstehen?
    So ganz komme ich noch nicht mit!
     
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  10. #8 Hemapri, 04.02.2007
    Hemapri

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    Re: Danke

    Eigentlich nicht. Bei diesem Farbcode gibt es keine Zählrichtung. Die Seele ist immer lagenverseilt und man beginnt an der äußersten Lage. a-weiß, b-entsprechend farbig in der Reihenfolge bl, ge, gn, br,sw. Das Zählpaar einer jeden Lage hat statt weiß eine rote a-Ader. Ansonsten wird schön der Reihe nach weitergezählt.
    Rot/braun kommt also nur deshalb zustande, weil die vorhergehende lage mit ws/gn endete und das Zählpaar der nächsten Lage dann mit rt/br beginnt.
    Wenn die erste Lage mit ws/bl endet, dann geht es in der nächsten mit rt/ge weiter.

    MfG
     
  11. 413xx

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    Dass die RJ45-Dosen gegen TAE getauscht wurden, kann ich verstehen.
    Es gab wohl einige Fälle, in denen von Patienten oder aber auch Personal trotz korrekter Beschriftung versucht wurde, Netzwerk- oder andere Geräte dort anzuschließen - die dann entweder selbst das Zeitliche segneten oder die Telefonanlage abschossen.
    Mit TAE besteht diese Verwechslungsgefahr nicht.


    Was haben denn die T-Com Anschlüsse auf dem direkten Weg mit den Zimmern zu tun?
    Normalerweise nichts!
    Die Anschlüsse in den einzelnen Räumen der Klinik werden alle über eine Telefonanlage geführt. Direktanschlüsse nach außen dürften nur für ganz wenige, spezielle Zwecke (Alarm, Feuer, ...) bestehen. Alles andere wird über die Telefonanlage verteilt (und für Patienten z.B. darüber auch abgerechnet).

    Die Telefonanlage wird im Keller an den Hauptverteiler angeschlossen.
    Die internen Ausgänge der Anlage kommen an die von Dir aufgelegten Teilnehmerleitungen.
    Die Amts-Eingänge der Anlage (dürften mehrere Primärmultiplex sein) werden auf getrennte Klemmen gelegt, an die dann später die T-Com ihre Leitungen schaltet. Diese Klemmen sind normalerweise getrennt angebracht, damit sie separat verschließbar und plombierbar sind und bei späteren Arbeiten an der hausinternen Verteilung niemand das ganze Haus lahmlegen kann.


    Die Zählweise hast Du bekommen bzw. ja schon verstanden.

    Jeder einzelne Anschluss kommt also auf die (dafür vorgesehenen) LSA+-Klemmen auf der Etage.
    Von dort führen die Verbindungen (mit oder ohne Rangieren) in den Keller zum Hauptverteiler.

    Wenn Du den befürchteten "Wirrwar" vermeiden willst, gehe beim Auflegen auf der Etage und im Keller immer gleich vor. Von außen nach innen und von links nach rechts zum Beispiel.
    Dokumentiere das Auflegen von Anfang an - am besten, indem Du Dir eine Tabelle machst, die so aussieht, wie die LSA+-Leisten. Also auch je ein Feld für Zu- und Abgang pro DA.
    Eine oder zwei Leisten pro Blatt abbilden, sonst wird's schnell zu klein und unübersichtlich.
    Davon je Etage ausreichend Kopien machen, die Seiten durchnummerieren, dann zusammentackern.
    Beim Auflegen den Farbcode eintragen - fertig.
    Im Keller kannst Du dann diese Vorlage nehmen, um während des Auflegens schon optisch gegenzuprüfen, ob die Farbfolge identisch ist.

    Also
    Etage auflegen, diese Etage im Keller auflegen, nächste Etage, nächstes Feld im Keller, ... usw.
    Die LSA+-Leisten sind sicher so angeordnet, dass klar ist, welche Leisten z.B. für eine Etage zusammengehören.


    Mit welchen Codes/Farben die T-Com im Keller dann reinkommt, ist deren Problem.
    Die brauchen nur die exakte Info, welche Amts-Adern an welchem Port der Anlage enden.
    Wenn das auch Deine Aufgabe ist, besprichst Du das gründlich mit dem Anlagen-Lieferant und machst es exakt so, wie die es vorgeben.

    Der Anlagen-Hersteller braucht von Dir auch die Doku der internen Anschlüsse, wenn die ihre Anlage selbst auflegen.
    Wenn Du auch die Telefonanlage auflegst, solltest Du vom Anlagen-Aufsteller vorgegeben bekommen, welche Leitungen wie im Hauptverteiler zu enden haben.
    Dokumentiere auch das sorgfältig!

    Hauptsache ist also vorerst, dass Du die Verdrahtung aller Leisten für die internen Anschlüsse miteinander sauber dokumentierst, so dass klar ist, welches Aderpaar im Keller wo auf welcher Etage aufliegt.

    Die Doku gehört, sauber aufbereitet, 1x zur Verwaltung, 1x zu den Haustechnikern und 1x zur Telefonanlage.

    Bei einwandfreier Doku kann man dann in Sekunden ermitteln, dass z.B.
    Bei einem Problem mit Apparat "1351"...
    - im Patientenzimmer 135 die Dose mit der "1351" an rt/bl hängt,
    - dieser Anschluss auf Aderpaar 67 aufliegt, das im 1.OG und im Keller wß/bl an Leiste 3 ist,
    - dass Aderpaar 67 von dort mit wß/gn von Leiste OG-3 zum Port 54 der Anlage geht.
    Also wäre es z.B dann klar, dass man bei einem Problem mit der "1351" zuerst die Konfiguration von Port 54 in der Anlage prüft, bevor man einen Fehler in der Verdrahtung sucht.

    Wenn einmal jemand aus Versehen eine ganze Gruppe in der Anlagenkonfig löscht, ist man so in Minuten wieder "on" und muss nicht stundenlang Leitungen nachkriechen.
     
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