Sichere Erdung bei Außenleuchten

Diskutiere Sichere Erdung bei Außenleuchten im Forum Grundlagen & Schaltungen der Elektroinstallation im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK - Hallo zusammen, neu in diesem Forum, stelle ich mich kurz vor, bevor ich zu meinem Problem komme: In 1993 habe ich mein Elektrotechnik Studium...
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  • #21
Das sollte man beim Anschluß einer Steckdose auch tun. Sicher ist sicher!
Ich warte nur noch auf den Tag, an dem jemand Schwierigkeiten beim Wechseln einer Glühlampe hat und dann diese dusselige "Empfehlung" mit dem Sachverständigen kommt.... o_O
 
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  • #22
Ich warte nur noch auf den Tag, an dem jemand Schwierigkeiten beim Wechseln einer Glühlampe hat und dann diese dusselige "Empfehlung" mit dem Sachverständigen kommt.... o_O
Wenn ich hier was in den letzten 3 Forumsjahren gelernt habe:
- es heißt Leuchtmittel
- ja, es gibt aber wohl Glimmlämpchen
- Trafos sind Netzteile
- Null(l)eiter sind keine Neutralleiter
- die meisten deutschen Haushalte haben bis zum HAK einen PEN,
- dieser ist unverzüglich, sofort, für immer aufzutrennen, spätestens in der ersten Unterverteilung, in der der Zähler sitzt
- in der DDR gab es und somit heute gibt es auch in ganz D'land ALU-Leitungen, die stets gefettet werden müssen, und natürlich einen PEN haben
- die Leitfähigkeit von Alu ist schlechter als die von Kupfer, deshalb sind die Drähte dicker
- alle Zähler haben eine Rücklaufsperre und saldierend
- außer denen, die keine Rücklaufsperre haben und in beide Richtungen zählen (Register 1.8.0. 2.8.0)
- keinen RCD Typ A hinter einen Typ B setzen (obwohl da bin ich mir nicht mehr so sicher ;-)
- LSS nie vor einen RCD, nie 2 LSS hintereinander (Stichwort Selektivität geht flöten)
- das Neusetzen einer einzigen Steckdose erfordert das Studium aller aktuellen VDE-Regeln UND alles vor und hinter der Steckdose ist sofort zu "renovieren" oder general zu überholen
- VDE Normen sind nur Vorschläge, keine Gesetze. Werden aber vor Gericht so behandelt
- Bestandsschutz gibt es nicht. Die Wirklichkeit ist komplizierter.
- Sachverständige arbeiten preisneutral zusammen mit dem Bezirkselektromeister ehrenamtlich auf Anfrage für alle Privathaushalte
- für Gewerbebetriebe gilt die Preisneutralität allerdings nicht, weil das Gewerbe auch für die Blindleistung zahlen muss
 
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  • #23
Ich meinte aber Glühlampe und nicht Leuchtmittel. Glühlampe als Unterkategorie unter Leuchtmittel. Wenns schon genau sein soll.... :p
 
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  • #24
Ich meinte aber Glühlampe und nicht Leuchtmittel. Glühlampe als Unterkategorie unter Leuchtmittel. Wenns schon genau sein soll.... :p
Ich dachte eine Lampe wär' ein "Leuchtmittelträger", keinesfalls eine Leuchtmittel Unterkategorie. :p

Aber du hast ja so was von Recht........(siehe Text):


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Quelle: was ist eine Lampe?

Begriff[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]​

In der DIN 5039 werden die Begriffe Licht, Lampe und Leuchte definiert. Demnach ist eine Lampe „eine technische Ausführung einer künstlichen Lichtquelle, die in erster Linie zur Lichterzeugung bestimmt ist, also leuchten oder beleuchten soll.“[1] Die Leuchte wird in Abgrenzung dazu als „ein Gerät, das zur Verteilung, Filterung oder Umformung des Lichtes von Lampen dient, einschließlich der zur Befestigung, zum Schutz oder zum Betrieb der Lampen notwendigen Bestandteile“[2] definiert. Der Begriff Leuchtmittel findet in dieser, wie auch in anderen deutschsprachigen Normen zu dem Themenfeld Beleuchtung (DIN EN 12665,[3] DIN EN 13032-1,[4] DIN EN 60969,[5] DIN IEC 60810[6] ect.), keine Verwendung. Im Blatt 1 der VDI 4700 wird Lampe als „das in einer Leuchte befindliche Leuchtmittel“[7] definiert. Diese Definition erfolgt mit Verweis auf eine Anlehnung an die zurückgezogene[8] BGR 131-1. In der genannten Richtlinie des VDI wird die umgangssprachliche Gleichsetzung der Begriffe Lampe und Leuchte als Bezeichnung für das gesamte Lichtgerät (vgl. z. B. Petroleumlampe, Schreibtischlampe, ect.) als falsch beschrieben.
 
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  • #25
Es gibt (wenn genug Platz, aber wahrscheinlich eher nicht) Adapter von GU10
GU10 Adapter. 12VDC kann man natürlich machen, aber löst das das Problem von falscher Verdrahtung?
Ich hätte aber keine Ruhe, wenn da in der Erde ein N rumliegt, der vielleicht über Fehlanschluss Spannung von einem Lampengehäuse abnimmt. Außerdem verstehe ich nicht, wie bei korrekter 3-Draht (L;N;PE) Installation beim/nach Überbrücken des FI die (alle?!?!) Lampen leuchten sollen, so wie Du es schilderst.
Außerdem sollte der Klemmraum (im oder unterhalb des Einsatzes (siehe Bild)) doch bei Erdleuchten auch nach Einbau erreichbar sein. Also Leuchte rausheben und mal reingeschaut (Foto?!).

Schick doch mal ein Bild von der Erdleuchte.

Meine sehen z.B. so aus (siehe Bild). Wie will man da eigentlich "durchschleifen", ohne Klemmen (im äußeren Einsatz außenliegende Muffe o.ä.) bzw. gar "in Reihe" schalten? Die Dinger haben doch nur eine Zuführung, die Kabeldurchführung würde ich nie lösen oder das Gehäuse von unten öffnen, durchbohren o.ä. (=> Folge IP67 kaputt)! Also Leuchtengehäuse hochheben und Klemmen anschauen. Der äußere Einsatz verbleibt im Boden.

Anhang anzeigen 29265
Die Lampengehäuse haben in der Tat zwei IP67 taugliche Verschraubungen, so dass man durchschleifen kann.
Wie sich am WE herausgestellt hat, war die Verkabelug alles andere als korrekt. Zwei mal war eine Isolierung einer Ader durch,
weil beim Zusammenbau jene Ader eingequetscht wurde. 12V ginge schon, da die Gesamtlast gerade bei 14 x 2W liegt.
Das Thema hat aber in den letzten Stunden noch eine neue Eigendynamik erhalten. Mein Freund hat noche einen niedergelassenen Elektriker konsultiert, der ihm auch vom Durchschleifen abgeraten hat. Nun buddelt er doch wiede allles aus und sieht eine Sternverdrahtung mit zwei oder drei Kabelabzweigdosen vor. Soll mir sehr recht sein.
Damit ist das Thema im Grunde erledigt.
Vielen Dank für die konstruktiven Antworten.
Eins noch: Schaufon, Du schreibst, einen GUZ10 zu GU10 Adapter... (Schreibfehler?) Meintest Du (in Bezug auf 12V) einen GU10 zu GY5.3 Adapter? Das wäre natürlich dünnes Eis. Soweit ich weiss, sind das China-Grauimporte. Würde bei uns nie eine Zulassung erhalten. Ich stelle mir vor, wie solch ein Adapter in die Deckenleuchte eingesetzt wird und dann bei eingeschaltetem Stromkreis ein GY4 (12V) Leuchtmittel eingesteckt wird. Idealerweise eine Halogen-Stiftsockelbirne. Wenn die Birne mit Knall in der Hand platzt... Amazon hat das Zeug immer noch im Programm, ebenso wie z.B. E27 zu GY5.3, obwohl die schon zahlreich auf die Gefahr hingewiesen wurden.

Beste Grüße,

Peter
 
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