was muss ich beachten bei der installtion einer schuko stec.

Diskutiere was muss ich beachten bei der installtion einer schuko stec. im Installation von Leitungen und Betriebsmitteln Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; steckdose...bitte sagt mal...und led auch ..was ich beachten muss unso

  1. modee

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    steckdose...bitte sagt mal...und led auch ..was ich beachten muss unso
     
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  3. #2 Nullvolt, 15.05.2008
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    Häh?

    Wie meinen?

    0V
     
  4. #3 Fentanyl, 16.05.2008
    Fentanyl

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    - Richtigen Querschnitt wählen (mindestquerschnitte bei mir: 3x1,5mm²/5x1,5mm² bis 10A, 3x2,5mm²/5x2,5mm² bis 16A. Gilt bei
    Leitungslänge: <25m
    Verlegeart: B/C/D/E
    Umgebungstemperatur: 25°C
    Häufung: keine oder sehr wenig
    Leitungstypen: NYM/NYY/NHXMH/N2XH/NYCY/SIHF/H07BQ-F/SIFCUSI/...

    - Möglichst nicht mit A16 oder B16 oder C16 oder D16 absichern, wenn dann höchstens mit K16, R16 oder Z16. Besser:
    B10 für normale Lasten mit moderaten Einschaltströmen
    C10 wie B10 bei höheren Einschaltströmen
    K10/D10 für normale Lasten mit sehr/extrem hohen Einschaltströmen
    B13 für starke Lasten
    C13 für starke Lasten mit hohen Einschaltströmen
    K13 für starke Lasten mit sehr hohen Einschaltströmen

    Vorsichtig sein muss man mit der D-Charakteristik. Für allgemeine Wohnungsanwendungen (Saugen, Schnellkocher, Mikrowelle, ... etc) hat sich B13 als sehr gut erwiesen. Damit kann man eigentlich nix falsch machen.

    Für IT-Steckdosen kann man natürlich auch von 4 bis 8A alles nehmen, was an (neuen) Charakteritiken zur Verfügung steht.

    Trotz des niedrigen Preises von B16 sollte man diese nicht verwenden, da sie für Schukosteckdosen keinen guten Schutz bieten. Auch alte Charakteristiken wie L, G, H oder U sollte man meiden. Ebenso wie Schmelzsicherungen.

    MfG; Fenta
     
  5. #4 prinz valium, 17.05.2008
    prinz valium

    prinz valium

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    @ Fentanyl

    Hallo,
    warum sollte man denn die B16 Automaten meiden.Ich bin im 2. Lehrjahr und wir kriegen das so beigebracht, dass diese Ls-schalter in ordnung sind.Dann widerum sagst du, dass K16 besser sei als B16. K16 schaltet doch zwischen 8-12 fachen Nennstrom ab.Vielleicht habe ich jetzt auch nur ne lange Leitung, dass ich das nicht ganz in den Schädel kriege...
     
  6. #5 drei_phasen_kaspar, 17.05.2008
    drei_phasen_kaspar

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    Hi,
    Ich denke das damit der Kurzschlußstrom gemeint ist.

    Zusatz: Hier ist ein Link der Auslösecharakteristiken
    http://km0733.keymachine.de/stotzkontak ... stiken.pdf

    Gruß Armin
     
  7. #6 forengeist, 18.05.2008
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    Ihr habt vergessen, das seid Juni 2007 vor allen Laien zugänglichen Steckdosen ein RCD Vorschrift ist (VDE0100-410).

    Alles andere ist Pfusch.

    MfG
     
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    schau mal hier [hier klicken]. Vielleicht ist dort etwas brauchbares dabei.
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  9. #7 Fentanyl, 18.05.2008
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    @Prinz diazepam: Weil LS der A, B, C oder D-charakteristik eine Überlastauslöser-toleranz von 1,13-1,45 * Nennstrom haben. Dies bedeutet: Abschalten nicht vor 1,13 * In, abschalten spätestens bei 1,45 * In. Bezogen auf z.B. B16 heißt das: Er schaltet frühestens bei 18,1A ab, spätestens bei 23,2. Das heißt aber, dass der LS möglicherweise bis zu 23,19A durchlässt, ohne auszulösen und dabei verschmort die Schuko und es kann ein Brand entstehen, da Schukosteckdosen nicht viel Lastreserve haben. Am besten ist es deshalb, mein weicht auf B13 oder C13 aus, da deren Schutzbereich (abschalten nicht vor 14,69A, abschalten spätestens bei 18,85A, durchschnittliche Auslösung bei 16,5A) ziemlich genau auf Schukosteckdosen zugeschnitten ist und so auch Mehrfachsteckdosen und Verlängerungen keine ganz so große Gefahr darstellen.

    Wir haben hier (da alte Leitungen in bestimmten Wohnungsteilen) diese Leitungen mit B10 abgesichert und selbst der hat erst einmal ausgelöst. Mit B13 oder C13 gibt es praktisch keine Probleme und Geräte die mehr als 3,5kW haben, sollten ohnehin nicht über Schuko betrieben werden (Festanschluß oder CEE 1-phasig).

    K16 ist eine Notlösung, die angewendet werden darf, wenn die Abschaltbedingungen erfüllt werden. Die K-Charakteritik hat meist eine Toleranz von 1,05 - 1,2 * In - manche Hersteller variieren damit, daher gilt das, was ich für den Einsatz dieser LS gesagt habe, nur für solche mit Überlastauslösertoleranz von weniger als 1,31 * In!

    Dass der Einsatz von B16 gelehrt wird, ist schade, selbst angesichts der Tatsache, dass es offiziell zulässig ist. Das Problem ist nur, dass so viele Menschen keine Ahnung von den Toleranzen der LS haben - auch viele ausbilder und Elektriker haben da große Wissenslücken. Und verwenden B16, weil die am billigsten sind. Und die sind so billig, weil sie so oft verwendet werden. Ein Teufelskreis.

    Es ist nun nicht so, dass B16 nicht schützen würde - er bietet aber keinen guten Schutz und es ist somit trotz LS noch leicht möglich, dass Anwender durch Unwissenheit Steckdosen und Stromkreise überlasten - guer anlagenschutz sieht anders aus!

    MfG; Fenta
     
  10. fuchsi

    fuchsi

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    abgesehen, dass aufgrund der Fragestellung modee bie diesen Antworten höchstwarscheinlich überfordert ist, einen kurze Anmerkung meinerseits.

    Ich sichere 'normale' Stromkreise (3x1.5mm²) immer mit B13 ab. Lediglich Stromkreise für WaMa, Trockener usw. werden mit 3x2.5mm² verlegt und mit B16 abgesichert.

    Wenn man nicht gerade Schloß Schönbrunn installiert und hunderte Meter von Leitungslänge hat, fährt man damit eigentlich immer ganz gut. RCD-Schutz ist bei mir in AT sowieso kein Thema.
     
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