Zu starke Beanspruchung der Zuleitung ?

Diskutiere Zu starke Beanspruchung der Zuleitung ? im Installation von Leitungen und Betriebsmitteln Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Hi, habe nen Kumpel der mit seinen Eltern in einem Haus wohnt. Er bezieht mit seiner Frau ne Etage des Hauses und möchte sich eine neue Küche mit...

  1. #1 marcus_21, 27.10.2005
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    Hi,
    habe nen Kumpel der mit seinen Eltern in einem Haus wohnt. Er bezieht mit seiner Frau ne Etage des Hauses und möchte sich eine neue Küche mit neuen Elektrogeräten leisten.
    Er fragte mich ob ich ihm die Küche installieren könnte und schaute mir die Gegebenheiten an. Ich habe festgestellt, dass sie nur einen Wechselstromzähler haben wo schon ne ganze Etage( die von den Eltern) dran hängt. Die Eltern haben auch schon ne moderne Küche wo es eine menge verbraucher gibt die alle mit Wechselspannung betrieben werden. Wenn ich jetzt bei dem Sohn die Küche mache habe ich ein wenig bedenken das der N stark beansprucht wird wenn beide Parteien die an einem Wechselstromzähler hängen zugleich sich in den Küchen zu schaffen machen. Als zuleitung für Unterverteilung liegt ein 5*10mm² und ist mit GG 50A abgesichert. Bevor ich ihm jetzt eventuell kostenintensivere vorschläge mache wollte ich ganz gern mal eure meinung zu der Situation haben. Ich brauch nur mal ne Aussage ob es unbedenklich wäre an die bestehende Unterverteilung noch ne komplette Küche dran zu hängen. Sollte ich einen Drehstromzähler beantragen?
    MFG
    Marcus
     
  2. Gretel

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    Leistungen Wohnungszähler

    Hallo Marcus, erstmal Willkommen im Forum !

    Was steht denn auf dem jetzigen Wechselstromzähler drauf (in der Art 10(40)A oder ähnlich ?)?

    Darauf kann man dann bei Nennung der schon installierten Zählervorsicherung (oder der Endgeräteleistungsdaten) Rückschlüße auf die noch vorhandenen Reserven abgeben !

    Wie sind denn die Leitungsquerschnitte der Leitung am Übergabepunkt Einspeisung (EVU) zu H_aus_A_nschluß_K_asten (HAK) und die Verbindung zum Hauptverteiler/Zählerschrank !

    Gruß,
    Gretel
     
  3. #3 Heimwerker, 27.10.2005
    Heimwerker

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  4. #4 marcus_21, 28.10.2005
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    der Zähler der hängt ist 10/40.
    HAK zu Zählerschrank ist 4*16mm².
    Danke für die verlinkung, leider ist meine Frage damit nicht beantwortet....
    MFG
    Marcus
     
  5. Gretel

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    Achtung Zählerüberlastung !

    Hallo Marcus !

    Damit ist der jetzige Zustand leider schon aus- bzw. "überreizt" ! -

    Will heißen der Wechselstromzähler ist übersichert, denn seine (Maximal-)Belastung geht nur bis 40A !

    Also bitte auf Drehstromzähler umstellen lassen - hierbei die für Euch gültige T_echnischen_A_nschluß_B_edingungen des zuständigen EVU/VNB beachten !

    Dann soweit möglich "herunter-"sichern mit z.Bsp. jeweils 3x32A und gleich Fehlerstromschutzschalter mit Fehlerbemessungsströmen kleiner gleich 30mA vorsehen !

    Gruß,
    Gretel
     
  6. #6 marcus_21, 28.10.2005
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    schönen dank für die Info!
    MFG
    Marcus
     
  7. #7 Hochspannung, 17.11.2005
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    Hallo wie ist das mit 10 (60) ???

    Hallo zusammen, ich habe fast das gleiche Problem ! Nur ist bei mir im Haus ein Zähler mit 10(60) eingebaut !
    Bisher war hier im Haus nur eine Wohnung bewohnt, aber seit jetzt kommt noch eine Zweite hinzu ! Würde das ausreichen ? Ich muß dazu sagen, dass ich ein sehr starker Stromgebraucher bin, mit sehr vielen Verbrauchern am Netz !!! Ich habe schon gemerkt, dass wenn meine Mutter in der Wohnung unter mir ihren Heißwasserkocher einschaltet das Licht im allgemeinen schwächer wird und erst wenn der Wasserkocher abschaltet wieder normal wird !!!
    Was muss ich tun ???
    Gruß...... :eek:
     
  8. #8 Hemapri, 17.11.2005
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    Hast du nun einen Wechselstrom- oder einen Drehstromzähler? Ein 10(60) kann guten Gewissens mit 50A abgesichert werden. Bei der anderen Frage ging der Zähler nur bis 40A. Das Licht wird nicht wegen des Zählers dunkler! Bevor der den Geist aufgibt kommt mit Sicherheit die Hausanschlußsicherung. Wenn du nur Wechselstrom hast, dann sieht es natürlich bei dir dann weniger gut aus, unabhängig vom Zähler. da würde ich unbedingt zusehen, dass die Anlage auf Drehstrom umgestellt wird. Da kannst du dann bei gleicher Absicherung den dreifachen Strom verbrizeln.

    MfG
     
  9. #9 Hochspannung, 17.11.2005
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    Hä ????

    Hallo, wie jetzt ? :shock: Wechselstrom / Drehstrom ??? Ich dachte das der Strom aus der Steckdose "IMMER" Wechselstrom sei bzw. ist ! Ich verstehe grad nur Bahnhof ! Bitte Erkläre mal genauer !!! Danke ! Gruß..... :D
     
  10. #10 Hemapri, 17.11.2005
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    Aus der Steckdose ja, sofern es keine Drehstromsteckdose ist. Hier geht es aber um den Hauptanschluß, bzw. den Zähler. Am Hausanschlußkasten liegt meist Drehstrom an, in wenigen Fällen auch nur Wechselstrom. Bei Drehstrom bekommst du in der Regel aus dem Niederspannungsnetz drei Außenleiter (L1-L3) und dann je nach Netzform entweder einen Neutralleiter (N) bem TT-System oder einen PEN beim TN-C-System, also insgesamt vier Adern. Welches System verwendet wird, legt der Energieversorger fest. Jetzt gibt es Drehstrom- und Wechselstromzähler. Drehstrom besteht im Prinzip aus drei verketteten Wechselströmen, die jeweils um 120° verschoben sind. Die Außenleiter haben untereinander eine Spannung von 400V und jeder Außenleiter für sich gegen den Neutralleiter eine Spannung von 230V. Du hast also mit Drehstrom 3 mal Wechselstrom und nach Bedarf auch 400V oder du kannst ihn für echte Drehstromverbraucher nutzen. Bei einem Wechselstromzähler wird nur ein einziger Außenleiter genutzt. Man hat also nur 1 mal 230V gegen den Neutralleiter. Am besten du schaust mal bei dir nach. Was es ist, steht auf dem Zähler drauf.

    MfG
     
  11. edi

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    Hallo,

    ganz ruhig..... :lol: :lol: :lol:

    Natürlich kommt überall Wechselspannung /Wechselstrom
    aus den Steckdosen.......

    Was hier gemeint ist - kennst du vielleicht unter " Lichtstrom bzw Kraftstrom ".....

    Drehstrom ist auch als " Kraftstrom.....oder Starkstrom " in der Umgangssprache bekannt.
    Dabei gibt es nicht wie bei " Lichtstrom " nur eine " Phase" sondern drei .

    Darum kann man eben viel mehr " anklemmen " als bei Lichtstrom......
     
  12. #12 Hochspannung, 18.11.2005
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    Ah jetzt !!!

    Vielen Dank, jetzt weiß ich was Sache ist !!!:eek:
    Also habe soeben nochmal meinem Stromzähler hallo gesagt und habe festgestellt, dass ich einen Drehstromzähler habe ! Und an meinem FI habe ich drei Phasen(2x schwarz & 1x braun) + einen Nulleiter(blau) bzw. Minus !
    Ist es eigendlich egal von welcher der drei Phasen man den Strom nimmt ? Oder kann man sogar von mehreren Phasen "Strom Naschen" für verschiedene Zimmer etc. ???
    Also vielen vielen DANK an euch alle !!!
    Gruß... :D :p :lol:
     
  13. edi

    edi

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    Hallo,

    ja man kann die verschiedenen " Phasen" aufteilen.
    Dabei sollte man ( neben vielen anderen Dingen) auch auf eine symmetrische Lastverteilung achten....das heisst das -soweit möglich - alle 3 "Phasen" so ungefähr den gleichen Strom ziehen.......

    P.S.

    Die Phasen heißen eigentlich Außenleiter.....
     
  14. #14 Hemapri, 18.11.2005
    Hemapri

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    Re: Ah jetzt !!!

    Na Glückwunsch :!:
    Ich hätte auch gerne einen. :oops:

    Das sind die Außenleiter L1, L2 und L3. Phase ist nicht ganz richtig.

    Das ist nun aber ganz falsch. Es handelt sich weder um Minus, weil Wechselstrom, noch um einen Nullleiter. Der blaue ist der Neutralleiter (N). Ein Nullleiter wäre der PEN. einen solchen hast du z.B., TN-C vorausgesetzt, am Hausanschlußkasten, vor der PEN-Aufteilung. Ein Nullleiter darf auch niemals blau sein :!:

    Die Außenleiter sollen sogar gleichmäßig auf die Verbraucher verteilt werden. Der Idealfall wäre, wenn über alle drei Außenleiter, der gleiche Strom fließen würde. Das bekommt man zwar praktisch nicht hin, aber mit Wissen über den ungefähren Verbrauch der einzelnen Verbraucher, sollte man deren Stromkreise daher möglichst gleichmäßig auf die drei Außenleiter legen. In deinem Fall, also seperate Wohnung, ist es zweckmäßig, diese auch getrennt zu installieren. Dabei ist es erst mal unerheblich, ob ein eigener Zähler verwendet wird, oder alles über einen läuft. Ich würde vom Zähler eine seperate Leitung zu deiner Wohnung verlegen, z.B. NYM 5x10 und dort eine Unterverteilung setzen.

    MfG
     
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