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Schutzleiterstrom zu hoch?

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Off-Topic & Sonstige Tipps und Probleme
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Jenne
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Anmeldungsdatum: 06.02.2018
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 06.02.2018 20:58    Titel: Antworten mit Zitat
Isolationsmessung hat einen Wert von >20 MOhm ergeben. Schutzleiter Durchgang war 0,13 Ohm.

Also so war alles tutti.

Hmm zu den vagabundierenden Strömen, die Maschine steht neben den anderen Maschinen. Nur diese eine Maschine hat so hohe Ergebnisse. Und die wiegt bestimmt ne Tonne, also mal eben anheben und auf Holz stellen geht leider auch nicht.

Unsere Elektrik ist auch total veraltet, kein RCD, also noch klassische Nullung und überall Schmelzsicherungen
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Hallo!

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patois
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 8661

BeitragVerfasst am: 07.02.2018 09:44    Titel: Antworten mit Zitat
Jenne hat folgendes geschrieben:
Isolationsmessung hat einen Wert von >20 MOhm ergeben. Schutzleiter Durchgang war 0,13 Ohm.

Also so war alles tutti.

Hmm zu den vagabundierenden Strömen, die Maschine steht neben den anderen Maschinen. Nur diese eine Maschine hat so hohe Ergebnisse. Und die wiegt bestimmt ne Tonne, also mal eben anheben und auf Holz stellen geht leider auch nicht.


Unsere Elektrik ist auch total veraltet, kein RCD, also noch klassische Nullung und überall Schmelzsicherungen


Wie heißt es im Faust: "Heinrich! Mir graut vor dir!"

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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15839
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 07.02.2018 10:13    Titel: Antworten mit Zitat
Bei klassischer Nullung hast Du die Schuldigen für den Fehlerstrom schon gefunden.

Von den klassisch genullten Stromkreisen, sowie allen anderen TN-C Kreisen gehen vagabundierende Ströme aus, welche auf etlichen Pfaden durch alles Leitfähige in fließen.
Diese Ströme fließen parallel zu den Strömen im Nulleiter/PEN.

Mit 150mA ist dieser hier noch echt gering.

Folge dieser Ströme sind Störungen auf Kommunikationsnetzwerken, Schäden, Datenverlust, etc.
Darüber hinaus auch massive Korrosionsschäden an leitfähigen Bauteilen insbesondere Rohrleitung für Heiz- und Kühlwasser.
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Jenne
Newbie
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Anmeldungsdatum: 06.02.2018
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 07.02.2018 11:08    Titel: Antworten mit Zitat
Was bedeutet das dann für die Prüfung Octavian?

Darf ich dann die 3,1mA als Schutzleiterstrom eintragen?Oder muss die Störung erst beseitigt werden?
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creativex
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Anmeldungsdatum: 05.10.2016
Beiträge: 474
Wohnort: Baden-Würtemberg

BeitragVerfasst am: 07.02.2018 11:25    Titel: Antworten mit Zitat
Wie Octivian gesagt hat ist das normal.

Ist bei mir auch so. Als ich vor Jahren mal eine Stromzange an das Wasserrohr gehalten hab waren das nicht nur 150mA.
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15839
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 07.02.2018 11:49    Titel: Antworten mit Zitat
Für die Prüfung bedeutet das, daß Du dieses als Mangel/Problem aufnehmen mußt.
Bedeutet aber nicht, daß die Anlage so nicht betrieben werden darf.
Als Elektrofachkraft bist Du verpflichtet auf solche Probleme und deren Auswirkungen hin zu weisen.

Ansonsten kommt es zu solchen Situationen bei denen die Abteilung "Rohrleitungsbau" ständig Rohrbögen austauscht, ständig Lieferanten wechselt wegen angeblichen Materialfehlern, oder ähnliches.
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creativex
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Anmeldungsdatum: 05.10.2016
Beiträge: 474
Wohnort: Baden-Würtemberg

BeitragVerfasst am: 07.02.2018 12:02    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:
Für die Prüfung bedeutet das, daß Du dieses als Mangel/Problem aufnehmen mußt.
Bedeutet aber nicht, daß die Anlage so nicht betrieben werden darf.
Als Elektrofachkraft bist Du verpflichtet auf solche Probleme und deren Auswirkungen hin zu weisen.

Ansonsten kommt es zu solchen Situationen bei denen die Abteilung "Rohrleitungsbau" ständig Rohrbögen austauscht, ständig Lieferanten wechselt wegen angeblichen Materialfehlern, oder ähnliches.



Also ich habe noch nie was austauschen müssen. Auch meine Familie nicht. Über das Rohr sind Jahrzehnte lang mehrere Ampere geflossen und nichts ist passiert. Würde jetzt gerne nochmal nachmessen da die Gemeinde teile des Netzes gegen Kunststoff getauscht hat und das Rohr der einzige Erder ist. Wäre interessant aber meine Stromzange ist leider kaputt
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15839
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 07.02.2018 14:09    Titel: Antworten mit Zitat
Nur weil das bei Dir nicht so ist heißt das noch lange nichts.
Dabei kommt es auch auf die Fließgeschwindigkeit des Mediums und die Dauer des Stromflusses an.

Wasserleitung als Erder ist schon lange nicht mehr zulässig und ist auch in Bestandsanlagen zu ändern.
_________________
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creativex
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Anmeldungsdatum: 05.10.2016
Beiträge: 474
Wohnort: Baden-Würtemberg

BeitragVerfasst am: 07.02.2018 15:35    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:
Nur weil das bei Dir nicht so ist heißt das noch lange nichts.
Dabei kommt es auch auf die Fließgeschwindigkeit des Mediums und die Dauer des Stromflusses an.

Wasserleitung als Erder ist schon lange nicht mehr zulässig und ist auch in Bestandsanlagen zu ändern.


So ist das eben in alten Häusern und ich hab weder das Geld und Lust es zu ändern
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15839
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 07.02.2018 15:53    Titel: Antworten mit Zitat
so ist es in vernachlässigten Häusern, mit alt hat das nichts zu tun.
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