110 KV Kabelverlegung

Diskutiere 110 KV Kabelverlegung im Off-Topic & Sonstige Tipps und Probleme Forum im Bereich DIVERSES; Hallo eine Frage 110 K Kabelverlegung. Solche werden bekanntlich als 3 x Einzelkabel in die Erde verlegt. Werden diese einzeln in...

  1. #1 schick josef, 30.03.2017
    schick josef

    schick josef

    Dabei seit:
    20.02.2012
    Beiträge:
    1.160
    Zustimmungen:
    0
    Hallo eine Frage 110 K Kabelverlegung. Solche werden bekanntlich als 3 x Einzelkabel in die Erde verlegt. Werden diese einzeln in Schutzrohren verlegt .Wie sind Klemmstelen aufgeführt sind diese auch unter der Erde. Da diese Kabel maximal l KM lang sind ergeben sich bei kilometerlangen Kabelsträngen zahlreiche "Klemmstellen" ob ober oder unterirdisch welche auch nicht ohne sind. Ist jemand in diesen Forum welcher mit so etwas zu tun hat. Bei Google wurde ich auch nicht recht fündig.


    mfg Sepp
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal diese Ratgeber an. Die helfen Dir sicherlich weiter.
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2 Pumukel, 31.03.2017
    Pumukel

    Pumukel

    Dabei seit:
    22.07.2016
    Beiträge:
    2.709
    Zustimmungen:
    9
    Klar werden die Hochspannungskabel auch mit Muffen verbunden und diese Muffen liegen auch unter der Erde. In Schutzrohren ist da gar nichts verlegt. Der Aufwand wäre viel zu hoch. Moderne Anlagen verlegen diese Leitungen mit einem Kabelpflug.
    https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q= ... Vw&cad=rja
    Nach Kabelplug für Hochspannung kannst du selber Googeln.
     
  4. #3 Octavian1977, 31.03.2017
    Octavian1977

    Octavian1977

    Dabei seit:
    05.10.2006
    Beiträge:
    16.151
    Zustimmungen:
    21
    Wieso sollten die nicht in Schutzrohren liegen?
    Ist ein durchaus übliches Verfahren.
    Muffen gibt es genau so wie bei Niederspannungskabeln.
    Klemmstellen somit nicht, sondern fest verbundene nicht lösbare Muffen.
     
  5. #4 Moorkate, 31.03.2017
    Moorkate

    Moorkate

    Dabei seit:
    06.07.2014
    Beiträge:
    2.434
    Zustimmungen:
    1
    Das kann ich mir nicht vorstellen, dass die eine Hochspannungsleitung KM-weise zusammenstückeln, die können doch viel längere Enden produzieren.
    Wobei jede Klemmstelle eine mögliche Fehlerquelle und einen Übergangswiderstand abbilden kann.

    Wieso legen die bei Euch eigentlich die teurere Erdleitung und gehen nicht über das Land?

    mfG

    @Pumukel
    Du muss mal deinen Link umbrechen, sonst wird das hier unlesbar.
     
  6. #5 Octavian1977, 31.03.2017
    Octavian1977

    Octavian1977

    Dabei seit:
    05.10.2006
    Beiträge:
    16.151
    Zustimmungen:
    21
    Auf Dauer ist Erdleitung preiswerter, lediglich die Anfangsinvestition ist höher.

    Bäume schneiden, Masten streichen etc.
    Die mechanischen Belastungen einer Überlandleitung sind zudem auch höher.
     
  7. #6 schick josef, 31.03.2017
    schick josef

    schick josef

    Dabei seit:
    20.02.2012
    Beiträge:
    1.160
    Zustimmungen:
    0
    Hallo Kabellängen max. steht im Link 900 Meter weil diese Trommeln ein Gewicht von 40 Tonen haben Transportprobleme.Bi naber nicht dahinter gekommen ob das bei 110 KV der Fall ist.
    mfg Sepp
     
  8. bigdie

    bigdie

    Dabei seit:
    23.11.2013
    Beiträge:
    7.452
    Zustimmungen:
    12
    Naja, das kann man so nicht sagen zumindest übers Land. Erdkable gehen auch kaputt und ein solides freileitungsnetz steht mitunter auch ewig. Bei und im Ort wurde das mal 1970 erneuert, und das steht praktisch unverändert, zumindest wo die Straßen noch nicht grundhaft saniert wurden. Dort legen die Stadtwerke dann Erdkabel
    Bei Mittel und Hochspannung hat man dann noch mit steigenden Verlusten bei längeren Wegen zu tun, durch die Kapazität der Kabel, die um vieles höher ist, als bei Freileitung.
    Schwank am Rande, bei uns wurde vor 20 Jahren Mittelspannung zum neuen Gewerbegebiet in der Erde verlegt über Felder. Und als 1 Jahr später die Leitung in Betrieb gehen sollte, hatte diese einen Kurz-Erdschluss. In der Zwischenzeit hat nähmlich auch die Telekom dort per Kabelpflug Glasfaser verlegt und da waren 10cm Mittelspannungsleitung weg. :D
     
  9. #8 Octavian1977, 31.03.2017
    Octavian1977

    Octavian1977

    Dabei seit:
    05.10.2006
    Beiträge:
    16.151
    Zustimmungen:
    21
    Wenn man den Energieverlust reduzieren will sollte man auf Gleichspannung gehen.

    Innerorts sind die Niederspannungsleitungen überirdisch natürlich billiger, da das Aufgraben aufgrund von Straßenbelag und anderer Erdverlegter Gewerke komplizierter wird.
     
  10. bigdie

    bigdie

    Dabei seit:
    23.11.2013
    Beiträge:
    7.452
    Zustimmungen:
    12
    Im Mittelspannungsnetz gibt es keine Gleichspannung, die taugt nicht im Verteilnetz.
     
  11. #10 Octavian1977, 31.03.2017
    Octavian1977

    Octavian1977

    Dabei seit:
    05.10.2006
    Beiträge:
    16.151
    Zustimmungen:
    21
    110kV ist keine Mittelspannung
    Auch im Verteilnetz macht Gleichspannung Sinn, allerdings wäre das zur Zeit ein sehr hoher Aufwand der Umstellung
     
  12. bigdie

    bigdie

    Dabei seit:
    23.11.2013
    Beiträge:
    7.452
    Zustimmungen:
    12
    Es geht nicht um die Umstellung, du kannst in einem Netz also wirklich netzförmig, mit Gleichstrom den Stromfluss nicht steuern. der richtet sich nur nach dem Leitungswiderstand. Im Drehstromnetz geht das aber über Phasenschieber. DC taugt nur für Punkt zu Punkt Übertragung.
     
  13. #12 Moorkate, 02.04.2017
    Moorkate

    Moorkate

    Dabei seit:
    06.07.2014
    Beiträge:
    2.434
    Zustimmungen:
    1
    Dann wundert mich wirklich, warum die den Müll hier oben bei uns nicht gleich beim dem 6-Steifigen Ausbau der A7 mit reinwerfen. Die neuen Masten laufen größtenteils parallel der A7 und wechseln ständig die Seite und sehen alles andere als schön aus.

    Oder ist die Natur in BY mehr wert, als die in SH? Mir stinkt es schon, dass bei uns alles zugespargelt wird, wir auf endlose Monokulturen von Energiemais schauen und den ganzen Schwachsinn über die Netzentgelte einschliesslich dieser sinnlosen Nord-Südtrassen mitfinanzieren müssen.
    Wenn die Süddeutschen Strom benötigen, sollen die das Zeug doch ortsnah produzieren und auch selber bezahlen.
    Oder die Firmen siedeln endlich mal in den Norden oder Osten, wenn es zu wenig Strom gibt. Oder Mais wächst auch in BY, genug Wind bläst auch in den Alpen und so manches höhergelegenes Tal liese sich prima zum Energiespeicher aufstauen.

    Ihr habt also schon vor 19 Jahren Glasfaseranschlüsse bekommen? :shock:

    mfG
     
  14. bigdie

    bigdie

    Dabei seit:
    23.11.2013
    Beiträge:
    7.452
    Zustimmungen:
    12
    Beim Erdkabel kannst du die Leitung aber nicht auf 80° bringen und erst recht nicht auf 300° wie die Hochtemperaturseile. Und durch die Isolierung und die Erde rundherum steigt die Temperatur bei gleicher Belastung zudem viel stärker.
     
  15. bigdie

    bigdie

    Dabei seit:
    23.11.2013
    Beiträge:
    7.452
    Zustimmungen:
    12
    Ich nicht, aber die Telefonvermittlung.
    Und ja in einigen Städten wurde nach der Wende sofort Glasfaser verlegt bis ins Haus, die bekamen dann ab 2002 kein DSL, weil es bei Glasfaser nicht ging. So komisch war das.
     
Thema:

110 KV Kabelverlegung

  1. Diese Seite verwendet Cookies um Inhalte zu personalisieren. Außerdem werden auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Mit dem weiteren Aufenthalt akzeptierst du diesen Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden