Absicherung einer Unterverteilung im Gartenhaus

Diskutiere Absicherung einer Unterverteilung im Gartenhaus im Installation von Leitungen und Betriebsmitteln Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Liebe Gemeinde, wir haben im EFH einen Sicherungskasten, in dem neben den Sicherungen die Aktorik für das Haus sitzt. Im neuen Gartenhaus möchte...

  1. ssydow

    ssydow

    Dabei seit:
    05.06.2015
    Beiträge:
    8
    Zustimmungen:
    0
    Liebe Gemeinde,
    wir haben im EFH einen Sicherungskasten, in dem neben den Sicherungen die Aktorik für das Haus sitzt.
    Im neuen Gartenhaus möchte ich nun eine Unterverteilung für die Außenbeleuchtung installieren. Hierfür habe ich bereits in der Bauphase des Hauses ein ca. 30m langes 5*16qm2 Kabel vom Sicherungskasten im Haus hinaus ins Gartenhaus gelegt. Mit welchen Sicherungen (3 Stück, rund, zum Stecken) sichere ich nun die Unterverteilung ab?
    Ich habe gelesen, dies ist abhängig von der Kabellänge, ist das richtig?
    Kann jemand helfen?

    Liebe Grüße

    Sebastian Sydow
     
  2. Anzeige

  3. bigdie

    bigdie

    Dabei seit:
    23.11.2013
    Beiträge:
    9.507
    Zustimmungen:
    370
    Die Frage ist halt, so hoch wie möglich, oder so hoch wie nötig.
    Wenn in der Gartenverteilung nur ein FI und ein paar Sicherungen für Licht und Steckdosen sitzen, reicht 25A.
     
  4. Max60

    Max60

    Dabei seit:
    12.06.2008
    Beiträge:
    962
    Zustimmungen:
    0
    Wichtig wäre die Vorsicherung sowie Länge und Querschnitt der Zuleitung des "Sicherungskastens"..
     
  5. ssydow

    ssydow

    Dabei seit:
    05.06.2015
    Beiträge:
    8
    Zustimmungen:
    0
    Ein 5x16qmmm Kabel liegt in der Erde. Das Ding ist bis zum Gartenhaus ca. 30m lang.
    Eine hohe Absicherung hat doch keinen Nachteil, oder? Wenn die Kosten gleich sind, macht es doch keinen Sinn, nur mit 25A abzusichern, oder?
     
  6. #5 wechselstromer, 05.06.2015
    wechselstromer

    wechselstromer

    Dabei seit:
    24.01.2013
    Beiträge:
    2.157
    Zustimmungen:
    0
    Mache doch bitte Fotos von dem geöffneten Sicherungskasten und stelle sie hier hinein.

    Wieviele kW willst Du denn in der Gartenhütte "verbraten"? :lol: :lol: :lol:
     
  7. bigdie

    bigdie

    Dabei seit:
    23.11.2013
    Beiträge:
    9.507
    Zustimmungen:
    370
    Eine hohe Absicherung hat immer den Nachteil, das es im Fehlerfall lauter kracht. Und dann hat es den weiteren Nachteil, das du irgendwann keine selektivität mehr zur Vorsicherung hast. Und dann kommt dann evtl noch die HA Sicherung mit bei einem Fehler. Und glaub mir, in der Schweiz z.B. sind fast alle Wohnungen bzw. Häuser mit 3x25A abgesichert, dann wird es für dein Gartenlicht problemlos reichen.
     
  8. elo22

    elo22

    Dabei seit:
    17.03.2005
    Beiträge:
    5.311
    Zustimmungen:
    108
    Respeeekt!

    Lutz
     
  9. ssydow

    ssydow

    Dabei seit:
    05.06.2015
    Beiträge:
    8
    Zustimmungen:
    0
    Erstmal vielen Dank für die Infos.
    Ich weiß - eigentlich ist das alles überdimensioniert - aber ich dachte im Neubau plane ich lieber eine Leitung mehr, als zu wenig....

    Anlienend mal ein Bild der UV und ein Bild des Haus-Kastens im Hauswirtschaftsraum...
    [​IMG]

    [​IMG]
     
  10. Max60

    Max60

    Dabei seit:
    12.06.2008
    Beiträge:
    962
    Zustimmungen:
    0
    Das sieht doch nicht so schlecht aus. Trotzdem wäre es gut zu wissen, wie denn deine Hauptverteilung vorgesichert ist. Ich vermute mal mit 63A, dann würde ich die abgehende Leitung mit 35A oder 40A absichern.
     
  11. ssydow

    ssydow

    Dabei seit:
    05.06.2015
    Beiträge:
    8
    Zustimmungen:
    0
    Ach so, das meinst du. Ja, die HV ist mir 63A abgesichert (steht zumindest so auf der Sicherung). Die HV haben wir uns damals professionell bauen lassen - da habe ich mich nicht dran getraut. Die UV für das Gartenhaus ist jetzt mein Erstlingswerk... :)
    Die Absicherung der UV mit 35A klingt plausibel und sinnvoll - ausreichen tut es denk ich allemal... :)
    Auf den Halterungen für die Sicherungen steht 63A - kann ich da "einfach" die 35A Sicherungen reinstecken? Die sind ja vom Umfang her etwas kleiner...
    [​IMG]
     
  12. Max60

    Max60

    Dabei seit:
    12.06.2008
    Beiträge:
    962
    Zustimmungen:
    0
    Der Lasttrenner ist für Neozed-Elemente in der Größe D02. Ob da 35A oder 63A reinkommen ist egal.
     
  13. T.Paul

    T.Paul Moderator

    Dabei seit:
    13.01.2011
    Beiträge:
    11.495
    Zustimmungen:
    109
    Für Sicherungen der selben Größe D02 gibt es Passringe um ein einsetzen einer höheren Sicherung als vorgesehen zu verhindern.

    Für Sicherungen in der kleineren Größe D01 gibt es zusätzlich Passfedern, die den Halt im größeren Fach gewährleisten und ebenfalls passende Passringe für Sicherungssockel D02.
     
  14. #13 Octavian1977, 06.06.2015
    Octavian1977

    Octavian1977 Moderator

    Dabei seit:
    05.10.2006
    Beiträge:
    20.227
    Zustimmungen:
    547
    Auf die Blanken Gabeln der Phasenschiene gehören Isolierkappen.
    Ansich hätte man da auch eine passende Schiene nehmen können, sowie einen Automat mehr, sieht besser aus.
    Normalerweise sitzt der FI dann links und nicht rechts.

    Warum wurden hier eigentlich so viele verschiedene Hersteller zusammen gewürfelt?

    Die Adern zwischen den untern FIs und den Sicherungsautomaten sind DEUTLICH zu gering gewählt.
    Diese sind auf den geleichen Strom auszulegen wie die Leitungen vor dem FI. Auch wenn man hier nur 35A als Vorsicherung wählen würde ist es sehr unschön dort so ein Nadelöhr zu bauen.
    FIs speist man eigentlich von oben ein und nicht von unten.
     
  15. #14 Octavian1977, 06.06.2015
    Octavian1977

    Octavian1977 Moderator

    Dabei seit:
    05.10.2006
    Beiträge:
    20.227
    Zustimmungen:
    547
    Zugentlastungen fehlen!!!
     
  16. ssydow

    ssydow

    Dabei seit:
    05.06.2015
    Beiträge:
    8
    Zustimmungen:
    0
    Super, danke für das Feedback!
    Ist meine erste UV... :)
    Kappen mache ich noch drauf. Bei mir in der HV sind auch nur 1,5qmmm Kabel vom FI zur Sicherung - für ne 16A Absicherung reicht das doch aus, oder? Ansonsten kann ich den Einwand mit dem Nadelöhr aber nachvollziehen.
    Zugentlastung für die Zuleitung? Für die anderen Kabel doch nicht, oder?
    Bei den FI`s habe ich noch überlegt - ich dachte dann an kurze Kabelwege und meine Literaturrecherche ergab, dass ein FI in beide Richtungen funktioniert - stimmt das?
    Die bunt zusammengewürfelten Komponenten sind Restbestände, die mein Bruder und ich noch liegen hatten - für die Gartenverteilung wollte ich nicht nochmal investieren. Hat das technische Nachteile?

    Liebe Grüße
     
  17. T.Paul

    T.Paul Moderator

    Dabei seit:
    13.01.2011
    Beiträge:
    11.495
    Zustimmungen:
    109
    Der Querschnitt reicht für den Nennstrom, aber nicht für den Kurzschlusstrom. Hiermuss übrigens nicht pauschal 16mm2 eingesetzt werden, weil die Zuleitung so ausgelegt ist, sondern der Kurzschlusstrom muss für die Dauer bis zur Abschaltung der Vorsicherung gehalten werden können. Der max. Nennstrom der Vorsicherung der Verteilung (entsprechend der internen Bauteile und Verdrahtung) ist auf dem Typenschild zu dokumentieren.


    Ich habe gerade kein vernünftiges Diagramm hier, aber eine D02-35A (gL/gG) müsste bei 120A nach 5 Sekunden abschalten. Dafür wären min. 2,33 - also 2,5 - mm² CU erforderlich. Bei rund 200A/5s (50A gL) wären es schon 4mm² (3,89) ... Nagel mich nicht auf die Nackommastellen fest, ich mache Mini-Urlaub und hab keine Auslösekennlinien hier umden exakten Strom zu definieren ... Aber 1,5mm² CU ist Mist.

    AlleAnschlusstellen müssen Zug- und Druckfrei sein. So wie deine Zuleitung gerade hingepfuscht ist, zieht diese wohl mit Ihrem Gewicht an den Klemmen.

    FI funtioniert in beide Richtungen? Häh?
     
  18. ssydow

    ssydow

    Dabei seit:
    05.06.2015
    Beiträge:
    8
    Zustimmungen:
    0
    Ah, OK. Die FI´s sind mit 10qmmm verkabelt. Dann baue ich das bei den Sicherungen auch nocheinmal um.

    Mit dem "löst in beide Richtungen aus" bei den FI`s meinte ich, dass ich gelesen habe, dass sich der Anschluss (ob oben oder unten) nicht auf die Funktion des Schutzschalters auswirkt.

    Hast du eine Idee, wie ich eine Zugentlastungen bauen kann? Das Kabel steht wirklich etwas unter Spannung... :-(
     
  19. T.Paul

    T.Paul Moderator

    Dabei seit:
    13.01.2011
    Beiträge:
    11.495
    Zustimmungen:
    109
    Ich habe oben noch Angaben zum Querschnitt ergänzt ...

    z.B. mit der Abfangschiene, die esals Zubehör zum Verteiler gibt ... http://www.hager.de/produktkatalog-neuh ... /17150.htm

    Oder mit einer extern angebrachten Abstandschelle.

    Aber vor allem mit mehr handwerklichem Geschick, das Kabel sieht viel zu kurz abgeschnitten aus, um es vernünftig zu bearbeiten und anzuschließen ... Von einer Leitungsführung ist auch nichts zu sehen, das hängt da einfach dumm rum...

    Zum FI: Das ist nicht korrekt, der korrekte Anschluss ist primär vom Typ (AC, A, B, F,...) abhängig und gelegentlich vom Hersteller - siehe Anleitung. Typ B kenne ich z.B. nur von oben.
     
  20. Anzeige

    schau mal hier [hier klicken]. Vielleicht ist dort etwas brauchbares dabei.
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  21. Max60

    Max60

    Dabei seit:
    12.06.2008
    Beiträge:
    962
    Zustimmungen:
    0
    Die Zuleitung scheint ja über dem Holz zu verlaufen. Du könntest sie also mit isoliertem Metall-Lochband unter der Verteilung abfangen. (So, dass sie fest ist, aber nicht so fest, dass sie beschädigt wird - klar oder ;))
     
  22. #20 Octavian1977, 06.06.2015
    Octavian1977

    Octavian1977 Moderator

    Dabei seit:
    05.10.2006
    Beiträge:
    20.227
    Zustimmungen:
    547
    Dann ist das auch in Deiner Hauptverteilung falsch.
    Eine Leitung wird durch die Vorsicherung geschützt, erst nach der Sicherung darf der Querschnitt entsprechend reduziert werden.
    Es gibt dort Ausnahmen für bestimmte Zwecke, dazu muß die Ader aber kruzschlußfest verlegt werden, dies wird durch eine 0815 Ader auf keinen Fall erfüllt!

    Das Verwenden verschiedener Hersteller bereitet keine Probleme sieht nur komisch aus.

    Die Klemmen dürfen nicht mechansich belastet werden dazu, verwendet man bei Kabeln und Leitungen die nicht lagefixiert sind (z.B. durch einputzung oder Schellen) mit Zugentlastungen versehen. hierzu sind an den Verteilern auch oft Befestigungen für Kabelbinder.
    Für die dicke Zuleitung werden diese aber etwas schwach sein.

    Dem Prinzip eines FIs ist es egal wierum dieser angeschlossen wird, es gibt jedoch möglicherweise andere technische Gegebenheiten die eine Richtung vorschreiben.

    Dir ist hoffntlich bewußt, daß zur Inbetriebnahme der Anlage diese messtechnisch zu prüfen ist?
    Auch die FIs müssen gemessen werden, reines Betätigen der Testtaste ist dazu bei weitem nicht ausreichend.
     
Thema:

Absicherung einer Unterverteilung im Gartenhaus

Die Seite wird geladen...

Absicherung einer Unterverteilung im Gartenhaus - Ähnliche Themen

  1. Unterverteilung unter Strom ausbauen.

    Unterverteilung unter Strom ausbauen.: Hallo zusammen. Meine Schwester zieht in den nächsten Tagen um. Dafür braucht sie in ihrem Zimmer noch zwei weitere Steckdosen. Diese sollen...
  2. Unterverteilung mit 2 Hutschienen

    Unterverteilung mit 2 Hutschienen: Hallo,folgendes Zenario. In meinem Haus liegt Drehstrom an. In meiner unteren Etage sind alle 3 Hutschienen im Zählerschrank mit jeweils einem...
  3. Industrie Fleischwolf Absicherung

    Industrie Fleischwolf Absicherung: Hallo, ich heisse Gerald, 22, bin neu hier im Forum und seit ca. 3 Jahren ausgebildeter Elektriker. Leider hatte ich bislang so gut wie gar nicht...
  4. Absicherung meines Terrariums mit Hutschienen-ZSU und Schütz

    Absicherung meines Terrariums mit Hutschienen-ZSU und Schütz: Hallo Community, mittlerweile sind mir schon viele (Steckdosen-) Zeitschaltuhren kaputt gegangen. Auf dem Markt scheint man, für meinen...
  5. Anschluss einer Unterverteilung über einen SLS Schalter

    Anschluss einer Unterverteilung über einen SLS Schalter: Hallo zusammen, ich arbeite gerade an einem AC gekoppelten Akku-Projekt, das meinen tagsüber erzeugten Solarstrom nachts wieder abgeben soll....
  1. Diese Seite verwendet Cookies um Inhalte zu personalisieren. Außerdem werden auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Mit dem weiteren Aufenthalt akzeptierst du diesen Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden