Frage zum Verteilerschrank

Diskutiere Frage zum Verteilerschrank im Installation von Leitungen und Betriebsmitteln Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Grüße ! Bin dabei einen Verteilerschrank zu verdrahten. Habe die B16A Leitungsschutzschalter montiert und entsprechend der Stromkreise...

  1. #1 Snowdragon, 20.01.2006
    Snowdragon

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    Grüße !

    Bin dabei einen Verteilerschrank zu verdrahten.
    Habe die B16A Leitungsschutzschalter montiert und entsprechend der Stromkreise aufgeteilt.

    Im Verteilerschrank ist ein alter 63A Hauptschalter, wo man alle 3 Phasen einzeln abschalten kann.
    Es ist nicht genau ersichtlich, ob dieser Schalter im Sinne eines LS-Schalters funktioniert, oder nur einfach ein Schalter ist. Es sind sonst keine weiteren Vorsicherungen vorhanden (lediglich im schwarzen HAK mit der NH-Sicherung oder im Zählerschrank, was nicht zu erkennen ist).

    Das merkwürdige ist, dass auf dem HAK 50A / 500V draufsteht.

    Dann dürfte man doch keinen 63A Leitungsschutzschalter (den Hauptschalter) verwenden oder ?

    Dann gab es im Baumarkt 3x schwarze flexible 6mm² Leitung. Womit ich vom Hauptschalter ab bin zu den B16A Leitungsschaltern.

    Die B16A Leitungsschalter sind mit ner 3-phasigen Schiene verbunden.

    Nun meine Frage : Ist da 6mm² nicht zu wenig, wenn man die 63A pro Phase annimmt ? Habe keine Querschnittstabelle zur Hand !

    Vielen Dank für schnelle Antworten,
    Viele Grüße Dennis
     
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  3. edi

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    Hallo,

    willkommen im Forum .

    Was soll es denn werden .Eine " normale" Hausverteilung oder ein Steuerschrank ?
     
  4. #3 Snowdragon, 20.01.2006
    Snowdragon

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    Es soll eine normale Hausverteilung werden. OHNE Unterverteilung und desgleichen.

    Grüße Snowdragon
     
  5. #4 Hemapri, 20.01.2006
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    Das steht drauf! Falls du es nicht deuten kannst, was steht denn überhaupt drauf?

    Also im HAK sind mit 100%iger Sicherheit Sicherungen drin. Wenn im Zählerschrank welche sind, dann sieht man die. Sicherungen sind nicht verdeckt.

    Was ist da merkwürdig dran?

    Wenn es sich um einen LSS handelt, dann würde die Selektivität nicht mehr gewährleistet sein, d.h., bei einer Überlast der Hauptleitung würde die HAK-Sicherung kommen und nicht der 63A LSS. Wenn es sich wirklich nur um einen Schalter handelt, so könnte die Angabe die Höhe des Stromes sein, bei dem dieser Schalter maximal eingesetzt werden darf.

    Da würde ich mal 10 Quadrat nehmen. Was ist mit einem FI-Schalter? Welche Netzform? Falls TN-C, wo findet die PEN-Auteilung statt? Bist du sicher, dass du dir eine solche Arbeit überhaupt zutraust? Eine E-Verteilung gehört eigentlich in die Hände eines Fachmannes.

    MfG
     
  6. #5 Hektik-Elektrik, 20.01.2006
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    Bevor Du irgendwas (für andere Personen) gefährliches machst, schau mal hier:

    http://www.elektrikforum.de/ftopic2564.html

    Und dann überleg mal, ob Du Dir das wirklich zutraust.

    Was hast Du überhaupt gelernt ?
     
  7. #6 Snowdragon, 20.01.2006
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    Also das ganze sieht so aus :

    Alte Verteilung und alte Stegleitungen rausgerissen, da die schon spröde und brüchig waren. Neue NYM-3x1,5 und Stegleitungen NYIF-3x1,5 gelegt und verputzt.
    Neue Schalter, neue Steckdosen, neue Verteilung.

    50A / 500 V fand ich komisch, weil der Hauptschalter 63A hatte. Aber es ist ja das maximale Schaltvermögen, was der Hauptschalter vertragen kann. Das ist mir jetzt klar. Es handelt sich definitiv aber um kein LSS !
    Wenn ich einen neuen LSS kaufe, muss ich doch 2 Stufen unter 50A bleiben um die Selektivität zu erhalten, oder ?

    Vom HAK gehts direkt mit der dicken 5x10mm² an den Schalter und getrennt N und PE auf einzelne schienen.
    Die 3 Phasen sw/br/sw auf Hauptschalter.
    Von da gehts weiter per 3-Phasen-Schiene (63A) auf die 6 LSS (B16A). Eine Phase also jeweils mit 2 LSS belastet.

    Von dem Hauptschalter gehts auch direkt zu den 3 Neozed (400/16A/gL) Sicherungen (E14-Gewinde) für Drehstrom für Herd. Herdleitung neu verlegt mit 5x2,5 und Herd entsprechend Herdanschlußdose und Herdleitung (flexibel) als Drehstromschaltung angeschlossen.

    2x 25A FI (1 polig /230V mit Personenschutz = dIn = 30mA). Diese sind mit jeweils 2x B10A LSS vorgeschaltet, da diese selbst keinen Schutz haben.
    B10A, da ein Schalter eine Spiegelwand im Bad mit Steckdose betreibt. Schalter kann nur 10A.
    Leitungen liegen aber sonst alle mit NYM 3x1,5

    Schleifenwiderstände liegen bei 0,48 Ohm bei maximaler Leitungslänge von 18 m (nur einmal so lang vorhanden). 3 % Spannungsfall von 6,9 V in Toleranz, da Spannung am "Ende" 231 V beträgt. (Prüfstrom 3A für Schleifenwiderstand und Isolationsmessungen gegen 20 MOhm).

    Die 3 schwarzen Leitungen 6mm² werde ich dann gegen 10mm² austauschen.

    Muss ich eine Hauptsicherung in die Verteilung mit einbauen ? (Selektivität)

    Bin gelernter Energieelektroniker / Anlagentechnik und Techniker in Elektrotechnik. Aber schon etwas länger her mit Praxis. Muss wieder bisschen aufholen :)

    Vielen Dank für die Antworten,
    Grüße Snowdragon
     
  8. edi

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    Hallo,

    wie dein Verteiler beschaffen sein muß sagen dir die
    TAB ( Technischen Anschlussbedingungen) deines Energieversorgers.
    Diese ( die TAB ) findest du bestimmt im Netz.
     
  9. #8 Hemapri, 20.01.2006
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    Nein, ein Selektiver Hauptleitungs-Schutzschalter hat die Kennlinie E und kann genauso groß sein, wie die NH-Sicherung im HAK. Allerdings schreibt das EVU normalerweise dessen Größe vor. Also schau mal in die TAB. Was du machen willst, ist ein zusätzlicher normaler LSS als Hauptschalter vor die Verteilung. Davon würde ich wegen Problemen hinsichtlich der Selektivität abraten.

    Vom HAK gehts direkt mit der dicken 5x10mm² an den Schalter und getrennt N und PE auf einzelne schienen.
    Die 3 Phasen sw/br/sw auf Hauptschalter.
    Von da gehts weiter per 3-Phasen-Schiene (63A) auf die 6 LSS (B16A). Eine Phase also jeweils mit 2 LSS belastet.

    Von dem Hauptschalter gehts auch direkt zu den 3 Neozed (400/16A/gL) Sicherungen (E14-Gewinde) für Drehstrom für Herd. Herdleitung neu verlegt mit 5x2,5 und Herd entsprechend Herdanschlußdose und Herdleitung (flexibel) als Drehstromschaltung angeschlossen.

    Das steht in den jeweils gültigen TAB deines EVU. Bei bestehenden Anlagen gibt es keine Pflicht zur Nachrüstung. Die Möglichkeit des allpoligen Abschaltens ist durch den Hauptschalter gegeben.

    MfG
     
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  11. #9 matthias, 21.01.2006
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    hallo! ich würde aber bei der Fi Wahl auf einen 4 Pol. 40A zurückgreifen um alles abzusichern. (dann hast du nämlich auch deinen Herd mit drinnen) und nicht nur die Badsache. Dabei tust dich dann nämlich auch mit der Neutralleiter-aufklemm-Geschichte leichter!!!!!
    Auserdem würde ich die Neozeds drausen lassen und lieber einen 3pol. bzw. 3 einzelne Automaten in die Verteilung einbauen und da dann die Herdleitung anklemmen!!
     
  12. #10 Snowdragon, 22.01.2006
    Snowdragon

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    Vielen Dank für die vielen Antworten !!

    Grüße Snowdragon :lol:
     
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