Nutzungsänderung bestehender Kaft-Verkabelung

Diskutiere Nutzungsänderung bestehender Kaft-Verkabelung im Forum Installation von Leitungen und Betriebsmitteln im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK - Hallo, vorab..., ich bin neu im Forum..., zudem sei auch gleich gesagt, daß ich Laie bin und bitte um Eure Unterstützung. Zum Sachverhalt...
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bastelbub

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  • Nutzungsänderung bestehender Kaft-Verkabelung
  • #1
Hallo,
vorab..., ich bin neu im Forum..., zudem sei auch gleich gesagt, daß ich Laie bin und bitte um Eure Unterstützung.

Zum Sachverhalt:
Wir haben in unserem Haus vor 9 Jahren eine neue Heizung eingebaut und die bestehenden Nachtspeicheröfen rausgeschmissen.
Die Verkabelungen der Öfen (5x 2,5) habe ich bestehen lassen.
Nun beabsichtige ich auf eines der Kraft-Kabel sowohl Licht als auch Schukosteckdosen und eine 16Ah aufzuklemmen.
Ist das erlaubt, oder darf ich nur die 16Ah draufklemmen ???

DANKE für Eure Rückinfo.
 
  • Nutzungsänderung bestehender Kaft-Verkabelung
  • #2
bastelbub schrieb:
Nun beabsichtige ich auf eines der Kraft-Kabel sowohl Licht als auch Schukosteckdosen und eine 16Ah aufzuklemmen.

Die Bezeichnung "Kraftkabel" gibt es nicht. Wenn es eine 5x2,5er leitung ist, handelte es sich wahrscheinlich um einen simplen Drehstromamschluß.
Was verstehst du unter 16Ah? Eine Nachtspeicherheizung? Wie ist die Leitung verlegt? Wie lang? Wie abgesichert? Was soll im Endeffekt alles dran? Wie viele Stromkreise werden benötigt?

MfG
 
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  • #3
Moin,
danke für die Berichtigung..., ich hatte ja bereits erwähnt, daß ich Laie bin..., dementsprechend habe ich auch nicht jede korrekte Bezeichnung zur Hand, ...aber egal.

Also, es handelt sich um ein simples 5x 2,5qmm starkes Drehstromkabel an das ein über Nacht aufheizender Elektro-Speicher-Ofen (meines Wissens auch sog. Nachtspeicherofen) angeschlossen war.
Nun soll daran sowohl ein "Lichtstromkreis" (4 Räume mit insges. 18x 36W Neonröhren) als auch 2x "Versorgungs-Kreis" mit je 2x 230V-Schuko-Dose und eine 5polige CEE-16A-Wandsteckdose angeschlossen werden.
Für Licht beabsichtige ich Phase 1 und für die Schukos Phase 2 & 3 zubenutzen.
Die Leitung ist Auf-Putz verlegt und wird final ca. eine Länge von 40m haben.
Die Absicherung beträgt 3x 16A.

Kann / darf ich das machen ???

DANKE für Eure Rückinfo.
 
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  • #4
hi laut meines Tabellenbuches darf man bei einer Drehstrominstallation und dem zugehöringen 3% Spannungsfall in der Leitung bei 2,5mm2 nicht weiter als 38.4m fahren. (Wegen der abschaltbedingung der Sicherungsautomaten)!!!! Du hast aber ja was von einer max. leitungslängen von 40m gesprochen!!!

Bedenke aber dass es sich bei deiner Leitung nicht um einen wirklichen Drehstromanschluss handelt weil die 2 Steckdosenkreise und der 1 Lichtstromkreis ja in den seltensten Fällen komplett symetrisch belastet wird. Daher ist es eventuell als Wechselstromkreis zu betrachten (wobei dass wiederansichts Sache ist und hier schon öfters zu Diskussionsen geführt hat)
 
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  • #5
Hallo,

ich würde am Ende der 2,5 mm² Leitung einen kleinen Unterverteiler setzen.
Bei Aufputzverlegung ( Verlegeart C - ohne Reduktionsfaktoren ) und 3 adriger Belastung darf das 2,5mm² mit max 25A belastet werden.
Als Vorsicherung hast du einen 3 poligen "Automaten"
16A mit B Chraceristik ?!.
Um die Abschaltbedingen bzw den max Spannungsfall einzuhalten darf lt. meiner Tabelle eine max Leitungslänge von 51 m ( bei DS )nicht überschritten werden.

Diese Aussage gilt nicht für Wechselspannungsbetrieb.

Ab dem Verteiler kannst du dann deine Wechselstromverbraucher über separate "Automaten" speisen......die CCE Steckdosen natürlich auch.

Beachte das in bestimmten Bereichen FI -Schutzschalter vorgeschrieben sind......
 
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  • #6
edi schrieb:
Um die Abschaltbedingen bzw den max Spannungsfall einzuhalten darf lt. meiner Tabelle eine max Leitungslänge von 51 m ( bei DS )nicht überschritten werden.

Pauschal so nicht zu sagen, der Sapnnungsfall vor der Unterverteilung, von der die 2,5mm²- Leitung abgeht, muss miteinbezogen werden !
 
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  • #7
Spannungsfall

Hallo,

die Werte ergeben sich bei einer Berechnung mit max 2,5 % Delta U ab Sicherung .Die maximal zulässigen 0,5 % Spannungsfall im Hauptleitungssystem( laut TAB ) sind also berücksichtigt .Dabei bin ich davon ausgegangen ,das eine Zuleitung zum "ehemaligen Nachspeicherofen " direkt von der HV kommt.
Bei der Berechnung der Abschaltbedingungen ist von einer relativ hohen Vorimpedanz von 700 milliohm ausgegangen worden............
 
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  • #9
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  • #10
Öhm, ich bin zwar kein Elektriker, aber könnte es vielleicht sein, dass die Leitungen lediglich im Nebentarif überhaupt Spannung führen?

Immerhin war das ja die Zuleitung zu einer Nachtspeicherheizung.

Daher könnte es eventuell sein, dass auch in der entsprechenden Verteilung die Leitungen umgeklemmt werden müssen.

Nur mal so als Hinweis :) .
 
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  • #11
Moin,
die Zuleitung führt dauerhaft Strom, da die Öfen manuell nachladbar sein mußten, sonst hätte es nach erhöhter Wärmeabgabe kalte Füße gegeben...

Ich denke ich werde die Idee mit der CEE-16A an dieser Zuleitung verwerfen und dafür ein neues, ausreichend dimensioniertes, Kabel ziehen. Dann verbleiben Licht und "normale"-Schuko-Versorgung. Dies, so habe ich es Euren Ausführungen entnommen, sollte dann kein Problem darstellen.

Nun noch zwei Fragen:
Muß ich eine abgesicherte Unterverteilung setzen oder reicht die Absicherung innerhalb der HV ?
Welche Dimensionierung soll die Zuleitung (ca. 40m AP) für die CEE-16A haben ?

...und wieder einmal DANKE für Eure Rückinfo.
 
  • Nutzungsänderung bestehender Kaft-Verkabelung
  • #12
Mahlzeit,
ich muß nochmal fragen:

Ich möchte nun Licht und Schukodosen-Kreise an der bestehenden Drehstromzuleitung betreiben. Ihr habt in diesem Zusammenhang von einer zus. Unterverteilung (würde ich in 3xLSS 16A/B-Charakteristik & 4pol. 40A/0,03A FI ausführen)gesprochen...
Da ja nun aber die Zuleitung bereits in der HV abgesichert ist und dort auch über einen zentralen FI läuft, frage ich mich, welche LSS oder FI dann auslösen...
Schön wäre natürlich, wenn nur die Stränge hinter der UV abschalten, damit nicht gleich die ganze Bude dunkel ist..., aber nach meinem Verständnis ist das nicht gewährleitet, oder ???

DANKE, für Eure Rückinfo.
 
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  • #13
Hallo bastelbub
Sag mal, ist es nicht besser für dich diese Umbauten von jemanden machen zu lassen, der das vorschriftsmäßig kann? Könnte am Ende sogar billiger werden als ein unsicheres rumbauen, welches du nach Fertigstellung unbedingt von einem Fachmann prüfen lassen musst; und eine VDE-Messung mit Protokoll solltest du aus Versicherungsgründen auch haben.
Nun zu deinen Nachfragen, es ist sicher nicht Sinnvoll zwei FI hintereinander zu schalten. Frage ist aber, welchen Auslösestrom hat der erste FI, z. B 500mA oder 300mA oder 30mA. Und bei Sicherungen die nachfolgend geschaltet sind ist natürlich auf Selektivität zu achten, sonst wird dir immer die falsche rausfallen.
Gruß Fachmann
 
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