Absicherung 80A Einspeisung

Diskutiere Absicherung 80A Einspeisung im Forum Grundlagen & Schaltungen der Elektroinstallation im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK - Hallo alle zusammen, folgende Frage : Ein Verteilerkasten bekommt von einem anderen Verteiler eine Einspeisung von 80A mit einem 80A LSS . Muss...
O

Oyropa

Beiträge
14
Hallo alle zusammen,
folgende Frage :

Ein Verteilerkasten bekommt von einem anderen Verteiler eine Einspeisung von 80A mit einem 80A LSS .
Muss die Einspeisung noch einmal abgesichert werden oder reicht es von dort aus zu verteilen über eine Klemmleiste auf die einzelnen Kreise wenn der Verteiler einen Hauptschalter hat ?

1x FI 63 A für 1x LSS 3P 32A und 1x LSS 3P 16 A
1x FI 63 A für 1x LSS 3P 32A und 1x LSS 3P 16 A
1x FI 40 A für 1x LSS 3P 16A und 4x LSS 1P 16 A

Herzlichen Dank schon einmal vorab
 

Anhänge

  • Verteilung.png
    Verteilung.png
    12,2 KB · Aufrufe: 6
Warum solltest du die Enspeisung nochmal absichern?
Lediglich für den 40A-FI könnte es auf einer Phase knapp werden. Nimm einfach einen 63A-FI.
 
Warum solltest du die Enspeisung nochmal absichern?
Lediglich für den 40A-FI könnte es auf einer Phase knapp werden. Nimm einfach einen 63A-FI.
Hallo Werner , danke dir für die schnelle Antwort.
Der Gedanke war weil der Verteiler woher die Einspeisung kommt nicht "sichtbar" in der nähe vom anderen Verteiler ist und ob es VDE konform wäre (wenigstens einen Hauptschalter am einzuspeisenden Verteiler)
 
Selbstverständlich kannst du einen Hauptschalter einbauen. Das hat aber nichts mit der Absicherung zu tun. Man sichert die Zuleitung normalerweise auch nicht mit einem LSS ab. Darüber hinaus ist zu prüfen, ob die Leitung überhaupt für 80A geeignet ist. Das hängt von der Länge und der Verlegeart ab.
 
Selbstverständlich kannst du einen Hauptschalter einbauen. Das hat aber nichts mit der Absicherung zu tun. Man sichert die Zuleitung normalerweise auch nicht mit einem LSS ab. Darüber hinaus ist zu prüfen, ob die Leitung überhaupt für 80A geeignet ist. Das hängt von der Länge und der Verlegeart ab.
Es sind vom einen zum anderen Verteiler ca. 20m Kabel NYY 16mm2, Aufputz im Rohr
 
Dann max. 63A möglich.

Wer plant und errichtet denn den Verteiler?
Unsere Werkstatt zieht um , nehmen den Alten Verteiler mit. Eine Einspeisung (80A) ist bereits gelegt.
an userem Verteiler werden dann 3x 16CEE und 2x 32Cee + Beleuchtung angeschlossen. Wenn überhaupt werden max 1x16A CEE und 1x32A CEE gleichzeitig benutzt werden. Es geht eher darum das verschiedene Plätze in der Werkstatt genutzt werden können . Entweder der eine oder andere CEE Stecker
 
Und der Leitungsschutzschalter muß gegen einen NH Lasttrenner getauscht werden, am Besten gegen Sicherungslasttrennschalter.

Ansonsten löst bei jedem Kurzschluß in einem Abgang Der Verteilung auch die 80A Sicherung aus.
 
Und der Leitungsschutzschalter muß gegen einen NH Lasttrenner getauscht werden, am Besten gegen Sicherungslasttrennschalter.

Ansonsten löst bei jedem Kurzschluß in einem Abgang Der Verteilung auch die 80A Sicherung aus.
Die Einspeisung ist mit einem

Hager Leistungsschalter 3P 15kA C-80A 4,5M HMC380​

abgesichert.

Dahinter kommen 2 x 63A FI und 1 x 40A FI für die einzelnen Stromkreise mit entsprechendem LSS .
Warum sollte bei einem Kurzschluss die 80A der Einspeisung auslösen ?
Oder habe Ich einen Denkfehler ?
 
Da ist ja einiges äußerst falsch in der Anlage. :eek:
das 10mm² ist für 63A schon nicht geeignet und nun ist das auch noch mit 80A vorgesichert!
Auch der Verteiler selbst ist für maximal 63A zugelassen.

Hier sind dringend Vorsicherungen ein zu setzen, an sich ist schon der SLS mit 80A nicht in Ordnung für einen Standard Zählerplatz sind maximal 63A zulässig!

Auch die FIS sind vor Überlast zu schützen, wer hat denn diesen Pfusch verbrochen?

Hier sollte mal dringend eine richtige Fachkraft die Anlage in Ordnung bringen.
 
Da ist ja einiges äußerst falsch in der Anlage. :eek:
das 10mm² ist für 63A schon nicht geeignet und nun ist das auch noch mit 80A vorgesichert!
Auch der Verteiler selbst ist für maximal 63A zugelassen.

Hier sind dringend Vorsicherungen ein zu setzen, an sich ist schon der SLS mit 80A nicht in Ordnung für einen Standard Zählerplatz sind maximal 63A zulässig!

Auch die FIS sind vor Überlast zu schützen, wer hat denn diesen Pfusch verbrochen?

Hier sollte mal dringend eine richtige Fachkraft die Anlage in Ordnung bringen.
Die Anlage existiert noch nicht, es liegt lediglich das Einspeisekabel 5x16mm2 abgesichert mit 80A an der Wand bereit

Die Einspeisung bekommt einen Verteilerkasten vovon dann 10mm2 für 2 x 63A FI und 1 x 40A FI zum anderen Verteiler abgehen für insgesamt 3x16A cee und 2x32A Cee.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber es gibt doch schon einen C80 LSS! Alo muss sich ja mal jemand etwas gedacht haben. Übrigens ist das kein Leistungsschutzschalter, sondern ein Leitungsschutzschalter, welcher die 5x16mm²-Leitung vor Überlast und Kurzschluss schützen soll, was dieser aber nicht kann. Ich empfehle hier einen Linocur-Lasttrennschalter D02 63A.
 
Aber es gibt doch schon einen C80 LSS! Alo muss sich ja mal jemand etwas gedacht haben. Übrigens ist das kein Leistungsschutzschalter, sondern ein Leitungsschutzschalter, welcher die 5x16mm²-Leitung vor Überlast und Kurzschluss schützen soll, was dieser aber nicht kann. Ich empfehle hier einen Linocur-Lasttrennschalter D02 63A.
Der C80LSS liegt im Anderen Verteiler aus dem Die Verwaltung des gebäudes für unsere Werkstatt die Einspeisung gelegt hat. Das können wir nicht einfach so "ersetzen"
 
Thema: Absicherung 80A Einspeisung
Zurück
Oben