Brandursache: Brandmelder

Diskutiere Brandursache: Brandmelder im Forum Haustechnik im Bereich DIVERSES - Immer öfter liest man von LiIO Akkus die Brände auslösen. Auch in meiner Gegend gab es schon solche Fälle. Was ich mich jetzt frage: viele...
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Harry Hole

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Immer öfter liest man von LiIO Akkus die Brände auslösen.
Auch in meiner Gegend gab es schon solche Fälle.

Was ich mich jetzt frage: viele Brandmelder haben heute fixe LiIO Akkus eingebaut.
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass genau die dann einen Brand auslösen ?
 
Akkus sind eher bei Beschädigung oder beim Laden gefährlich.
Beides trifft auf Bradnemdler nicht zu. Das sind keine Akkus sondern batterien verbaut.
 

Super Link.
Dann ist die Gefahr also gar nicht so unreal. Wenn auch vermutlich selten.
Mir ist nämlich aufgefallen, dass ich bereits 5 solcher Geräte + 3 Wassermelder am Boden mit LiIO Akku habe.
Andere Akkus und Geräte (Bohrmaschine usw) möchte ich künftig in Blechboxen lagern aber in dem Fall bleibt keine Alternative.

Kürzlich hab ich meinen Privatkram mal durchgesehen und ein altes Handy gefunden. Gehäuse gebrochen, aufgeblähter Akku, gelagert in einer Kiste mit jeder Menge Papierkram = idealer Brandstarter.
 
Überall lauern Gefahren. Aus dem Link ist nicht ersichtlich wie der Thermal Run entstanden ist,vor oder nach dem herabfallen von der Decke.
 
Letztens hat ein Rauchmelder bei mir im Flur ausgelöst, als wir im Wohnzimmer Raclette gegessen haben.
Er lies sich zwar wieder aus stellen, löste jedoch alle paar Tage willkürlich aus.
Auch Nachts, da habe ich ihn in einen Eimer mit Wasser gelegt, um Ruhe zu bekommen.
Auch unter Wasser ging der Alarm regelmäßig weiter, lies sich zwar wieder aus schalten, jedoch das spätere Gepiepste alle paar Minuten wegen leer werdender Batterie ging weiter, unter Wasser zum Glück etwas leiser.

Fest verbaute 10 Jahresbatterie haben auch ihre Nachteile :)

Also Wasserdicht war der Rauchmelder schon mal. Ich vermute, das der Akku so verbaut ist, das der Akku nicht zu so einem Brand führen kann, sofern das Gehäuse nicht zerstört wird.
 
Also wenn ich meine 10 Jahresmelder aus der Halterung nehme, ist er abgeschaltet.
 
Fest verbaute 10 Jahresbatterie haben auch ihre Nachteile :)

So lange gibts die Dinger ja noch nicht.
Wir werden sehen was passiert wenn die Dinger mal ihre Lebensdauer erreicht haben und aufblähen.
Ich hoffe die Industrie schafft es irgendwann sicherere Batterien und Akkus zu entwickeln - geschrieben wird ja schon jahrelang darüber.
 
So lange gibts die Dinger ja noch nicht.
Wir werden sehen was passiert wenn die Dinger mal ihre Lebensdauer erreicht haben und aufblähen.
Ich hoffe die Industrie schafft es irgendwann sicherere Batterien und Akkus zu entwickeln - geschrieben wird ja schon jahrelang darüber.
Gibt es längst. Nennt sich LiFePo. Und bevor der Erste fragt: nein der ist auch nicht vollkommen sicher. Genauso wenig wie alles was viel Energie enthält. Aber in der typischen Anwendung halt.

Verstehe sowieso nicht, wieso man LiIon nimmt, wenn man das für gefährlich hält. Meine Melder (Rauch, Wasser, CO) sind alle mit Standard Zink-Kohle Batterien. Die ab und an mal zu wechseln, tut jetzt auch nicht wirklich weh und man checkt dabei zwangsläufig gleich die Funktion.

Ich schätze, die Meisten die so einen Zehnjahresmelder iwo hängen haben, fassen den auch genauso lange nicht an. Ausgenommen vorbildlich regelmäßig prüfende Anwesende natürlich ;)
 
Verstehe sowieso nicht, wieso man LiIon nimmt, wenn man das für gefährlich hält. Meine Melder (Rauch, Wasser, CO) sind alle mit Standard Zink-Kohle Batterien. ;)

Ich hab erst darüber nachgedacht als ich die neuen montiert habe :)
Einer ist noch mit Zink Kohle.
Werde die jetzt mal 5 Jahre lassen und dann wieder auf die alte Technologie umsteigen.
Sofern es die dann noch gibt.
Aber wenn ich bedenke wie viele LiIO Geräte man so im Haushalt hat ? Bis runter zur Taschenlampe.
 
Da hast du recht. Das ist schon beängstigend. Außerdem Handy, Tablet, elektrische Werkzeuge oder die Nachtlichter der Kinder. Ich schau zwar, dass ich nur Markenzeugs nehm und stell das möglichst auf Unbrennbares aber es gab ja auch schon von Samsung bspw die Serie mit den defekten Handyakkus und man mag ja auch net überall nen Topf mit Deckel stehen haben ;)
 
Bei mir bläht sich auch nach ca. 5 Jahren regelmäßig der Akku von den Fritz-Telefonen auf, merke ich immer daran dass die Halb-Schale abfällt. Und das ist ja jetzt sicher ein Markenfabrikat, wobei die den Akku ja auch sicher zukaufen
 
Bei mir bläht sich auch nach ca. 5 Jahren regelmäßig der Akku von den Fritz-Telefonen auf, merke ich immer daran dass die Halb-Schale abfällt. Und das ist ja jetzt sicher ein Markenfabrikat, wobei die den Akku ja auch sicher zukaufen

Marke sagt heute wohl nicht mehr viel aus da grob geschätzt alles der günstigste lieferfähige Chinese produziert.
5 Jahre ist in deinem Fall aber echt nicht viel. Gibt zu denken.

Gerade beim googlen gefunden - sogar E Zigarettenbatterien können solche Brände auslösen.
In einem Flugzeug natürlich noch kritischer.

https://www.blick.ch/schweiz/westsc...ursacht-feuer-in-einem-airbus-id18751853.html
 
Das Gutachten ist Blödsinn. Glaub nicht, das man noch feststellen kann, wo die Ursache ist. Ein Kurzschluss in der Elektronik hat den gleichen Effekt. Nicht umsonst soll man die Pole von alten Li Batterien isolieren, bevor man sie entsorgt.

Am Ende bin ich froh, das ich Schleifenmelder ohne Batterie betreibe. Gibt nur einen Blei Akku in der Zentrale und man braucht keine Leiter um den Alarm abzustellen. Glaube zwar nicht, das die Brände erzeugen, aber Tote und verletzte sicher, wenn alte Leute wegen dieser Dinger von der Leiter stürzen wegen Fehlalarm
 
Mal sehen
Das Gutachten ist Blödsinn. Glaub nicht, das man noch feststellen kann, wo die Ursache ist. Ein Kurzschluss in der Elektronik hat den gleichen Effekt. Nicht umsonst soll man die Pole von alten Li Batterien isolieren, bevor man sie entsorgt.
Was meinst du was Experten mit entsprechenden Background und technischen Mittel noch aus Brandspruren ermitteln können. Der größte Feind eines Brandsachverständigen ist allerdings der Bagger, der wegen möglicher Brandnester die Brandstelle schön umrührt.

Mal sehen wann dieser Thread zensiert und gesperrt wird, so wie der Wie gefährlich sind Lithium-Ionen-Akkus?.
 
Kannst mir glauben, ich hab so einen Experten schon mal gesehen an einer Maschine, die bei uns vor 15 Jahren mal abgebrannt ist. Im Schaltschrank hat es gebrannt und der Lüfter in der Tür muss Schuld gewesen sein, weil es dort am Schlimmsten ausgesehen hat. Für mich eigentlich logisch, wo Luft rein kommt höchste Temperatur, aber Logik zählt nicht. Auch nicht das praktisch jeder Lüfter in der Wicklung eine Übertemp. Abschaltung hat und es aus diesem Grund äußerst unwahrscheinlich ist, das der brennt.
Und hier das Gleiche, man konzentriert sich auf die Batterie, weil die heiß war. An der Platine ist kein Draht dran um Kurzschluss zu erkennen oder? Viel kann man auf dem Bild nicht sehen, aber sieht nichts auf der Platine nach Sicherung aus
 
Bei dem Bericht geht es allerdings auch um eine Lithium Batterie in Form eines 9V Blockes die so nicht mit dem Melder geliefert wird.
Hier wäre sehr interessant zu wissen welcher Qualität diese Austauschbatterie gewesen ist.

Die von mir verbauten 10 Jahresmelder mit nicht tauschbarer Zelle aus Lithium haben bisher keine solcher Schäden verursacht.

Trotzdem existiert in jeder Form der Energie ein gewisses Risiko der Branderzeugung.
Auch ein einfaches USB Kabel kann im Defekt Fall einen Brand auslösen.
 
Thema: Brandursache: Brandmelder

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