Richtiger Umgang mit dem Multimeter

Diskutiere Richtiger Umgang mit dem Multimeter im Produkte, Elektromaterial, Elektrowerkzeug & Werks Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Diese Routine kann schnell zum Fatalen Irrtum werden, wenn Du mal ausnahmsweise in anderen Netzen misst, oder Defekte auftreten die andere...

  1. bigdie

    bigdie

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    Was glaubst du, was für Spannungen ich alles in Maschinen habe? Aber gerade dort ist ein Duspol nicht zu brauchen
     
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  3. bigdie

    bigdie

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    Denke ich auch manchmal. Ich hab als Schulkind mehrmals in den Ferien gearbeitet, um mir mein 1. Multimeter kaufen zu können. Das war analog mit Glaszeiger und hat so 300 Mark gekostet. Einmal falscher Messbereich und das Teil ist im Eimer. Das hab ich bis zum Jahr 2000 gehabt, beim Umzug ist es herunter gefallen und war im Eimer.
    Aber egal, ich arbeite täglich mit dem Multimeter und mich hat noch keine Phantomspannung irritiert, egal ob bei 230, 110, 42 oder 400V AC oder auch bei Dc von 1,2 3,3 5 12 24 90V Und das hab ich mitunter alles in einer Maschine.
     
  4. s-p-s

    s-p-s

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  5. bigdie

    bigdie

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    Und was steht da? Nicht generell verboten, an energiereichen Anlagenteilen nicht empfohlen. Dein Wohnungsverteiler zählt da nicht dazu, oder ein Steckdosenstromkreis.
    In der HA Sicherung nehm ich auch kein Multimeter und bei 20kV keinen Duspol.

    Ps
    Es gibt auch durchaus Multimeter, die geben Alarm, wenn die Strippe in der A Buchse steckt und du auf Volt schaltest.
     
  6. Uwe Mettmann

    Uwe Mettmann

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    …weil sie eine zu hohe Eingangsimpedanz haben. Was für eine Impedanz haben Duspole, wenn die Lasttaste nicht gedrückt ist? Ist da ein Wert von einer Norm vorgegeben? Darüber habe ich leider keine Info gefunden.

    Ist also sichergestellt, dass man ungefährliche eingekoppelte Spannungen nicht misst aber gefährliche hingegen schon?


    Gruß

    Uwe
     
  7. Pumukel

    Pumukel

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    Was denkst du warum der 2 polige Spannungsprüfer eine Lastzuschaltung hat?
     
  8. Uwe Mettmann

    Uwe Mettmann

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    Was hat das mit meiner Frage zu tun?

    Die Lastzuschaltung belastet die Messpunkte mit einem erheblich höheren Strom als den, der für einen Menschen gefährlich ist (Benning z.B. 550 mA bei 1000 V, was 130 mA bei 230 V entspricht). Wenn also durch die Lastzuschaltung die Spannung zusammenbricht, heißt das nicht, dass es ungefährlich ist, wenn ein Mensch dort anfasst.

    In Regel ist es zwar so, dass, wenn durch die Lastzuschaltung die Spannung zusammenbricht, dass ein Berühren ungefährlich ist, aber verlassen kann man sich darauf nicht.

    Bedenken sollte man, dass es bereits unter einem Körperstrom von 10 mA gefährlich sein kann, wenn der Schreck gefährliche Konsequenzen haben kann (z.B. das Fallen von der Leiter). Wenn nun aber aufgrund einer parasitären Impedanz zu einem stromführenden Leiter diese 10 mA oder weniger fließen können, so erkennt man das nicht, weil die Spannung durch die Lastzuschaltung zusammenbricht. Man wiegt sich in trügerischer Sicherheit.

    Erst wenn ohne Lastzuschaltung keine oder nur geringe Spannung gemessen wird, ist die Sicherheit gegeben, dass diese Gefahr nicht mehr besteht. Daher meine Frage nach der Impedanz mit der ein Duspol die Messpunkte belastet. Ist die Impedanz so hoch wie beim Multimeter, misst man viel Blödsinn, ist die Impedanz hingen wesentlich geringer (etwas über 100 kOhm) so kann man mit der Messung etwas anfangen, da diese Impedanz ausreicht, um ungefährliche einkoppelnden Spannungen ausreichend zu belasten, dass es zu keiner Fehlmessung kommt.


    Gruß

    Uwe
     
  9. Pumukel

    Pumukel

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    Der Spannungsprüfer soll dir anzeigen ob eine gefährliche Spannung anliegt und genau das tut er!
    Ein Multimeter hat in aller Regel eine Impedanz von mehreren Megaohm. Der 2 polige Spannungsprüfer ist da mit ca 100-200K wesentlich Niederohmiger und durch die Lastzuschaltung werden in aller Regel bei 230V die Quelle mit ca 50 bis 200mA belastet.
    Noch etwas, Warum gilt wohl eine Spannung von 50 V AC und 120V DC als gefährliche Spannung?
     
  10. Uwe Mettmann

    Uwe Mettmann

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    Mit dieser Antwort kann man etwas anfangen. Wenn also „ohne Lastzuschaltung“ eine Spannung oberhalb von 50 V angezeigt wird, muss man damit rechnen, dass die Spannung gefährlich sein kann.

    Was sollte aber deine erste Antwort mit „Was denkst du warum der 2 polige Spannungsprüfer eine Lastzuschaltung hat?“
    Wie du ja jetzt einräumst, hat das nix mit der Lastzuschaltung zu tun.


    Gruß

    Uwe
     
  11. bigdie

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    Früher hatten die eine Glimmlampe und der Vorwiderstand war 200-400kOhm. Das ist um vieles größer als einen gefährlichen Strom zu erzeugen. Muss ja auch so sein, weil man ja auch einpolig prüfen kann.
     
  12. Pumukel

    Pumukel

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    Doch hat es, denn unbelastet bekommst du eine Spannung weit über den 50 V angezeigt. und unter Last bricht diese Spannung dann auf ungefährliche Spannung zusammen.
     
  13. Uwe Mettmann

    Uwe Mettmann

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    Beim Duspol, dann muss damit gerechnet werden, dass das Ganze berührungsgefährlich ist.

    Was aber kein Indiz dafür ist, dass das Ganze berührungsungefährlich ist.

    Das Ganze haben wir doch gerade geklärt.

    Meine Frage ging um Berührungsgefährlichkeit und das hat nichts mit der Lastzuschaltung zu tun.


    Gruß

    Uwe
     
  14. #33 Uwe Mettmann, 14.09.2018 um 22:44 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 14.09.2018 um 23:02 Uhr
    Uwe Mettmann

    Uwe Mettmann

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    Was heißt denn hier früher, denn sowas habe ich immer noch (auch wenn ich das Teil nicht benutze):
    [​IMG]


    Gruß

    Uwe
     
  15. Pumukel

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    Nochmal extra für dich der 2 polige Spannungsprüfer soll die Spannungsfreiheit feststellen . Und wenn da durch kapazitive oder induktive Vorgänge eine Spannung eingekoppelt wird so bricht diese Spannung schon ohne Lastzuschaltung zusammen und erst recht mit Lastzuschaltung. Die 5 Sicherheitsregeln gibt es nicht ohne Grund!
    Als Elektrofachkraft sollte man die 5 auch im Schlaf her sagen können und vor allem beachten!
     
  16. Uwe Mettmann

    Uwe Mettmann

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    Ja, jetzt schreibst du es wieder richtig. Was sollte aber diese deine Antwort auf meine Frage nach der Messung der ungefährlichen Spannungsfreiheit:
    Damit hast du zwischen den Zeilen den Eindruck erweckt, dass es auch sicher ist, wenn keine Spannung bei Lastzuschaltung zu messen. Mir war klar, dass das nicht ausreicht. Aber nicht bei jedem ist das so. Gerade wenn hier jemand nach einem Multimeter fragt und man schon merkt, dass er noch nicht viel mit der Materie zu tun hat, sollte man eindeutige und unmissverständliche Beiträge verfassen und nicht etwas zu der gestellten Frage posten, was unter ungünstigen Umständen zu gefährlichen Missverständnissen führen kann.


    Gruß

    Uwe
     
  17. Pumukel

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    Beispiel Schutzkleinspannung : Hier besteht auf Grund der geringen Spannung keine Gefährdung ein 2 Poliger Spannungsprüfer zeigt diese Spannung auch an und selbst mit Lastzuschaltung kann da noch eine Spannung anliegen! So und wenn du nun mit dem 2 poligen Spannungsprüfer eine Spannung von sagen wir mal 200V angezeigt bekommst und diese Spannung bricht unter Lastzuschaltung auf 30 V zusammen so ist der Stromkreis eben nicht Freigeschaltet! Mit einem Multimeter bekommst du da eben 200V angezeigt oder noch schlimmer bei dem Lügenbold auch obwohl da eben keine Gefährdung vorliegt!
     
  18. Pumukel

    Pumukel

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    Die 5 Sicherheitsregeln sollte jeder der am Netz arbeitet kennen und auch anwenden. Einer der Punkte lautet Spannungsfreiheit prüfen! Das kannst du aber mit dem Lügenbold oder dem Multimeter nicht!
     
  19. Uwe Mettmann

    Uwe Mettmann

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    Wenn die Spannung mit Lastzuschaltung nun aber keine 30 sondern nur 10 V beträgt, zeigt das der einfache Duspol nicht an, weil der erst ab 12 V messen kann. Dennoch ist ein Strom von 5 mA möglich. Wenn man auf der Leiter steht, kann dieser Strom einen schon erschrecken, so dass man von der Leiter plumpst. Die 5 mA sind ja auch mehr als der bei Schutzklasse I zulässige Ableitstrom von 3,5 mA.

    Nochmal, du hast es doch selber geschrieben. Ein Duspol hat auch ohne Lastzuschaltung eine ausreichend geringe Impedanz um Phantomspannungen zusammenbrechen zu lassen und somit zuverlässig die Spannungsfreiheit zu prüfen. Das ist eben der Vorteil des Duspols gegenüber eines „normalen“ Multimeters. Was sollt das ständig mit deiner Lastzuschaltung? Warum hast du die überhaupt ins Gespräch gebracht? Ich habe fast das Gefühl, dass du dich verrannt hast und das jetzt irgendwie geraderücken willst.


    Gruß

    Uwe
     
  20. Pumukel

    Pumukel

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    Nochmal du denkst die Spannung ist das gefährliche ! Da bist du aber auf dem Holzweg, das gefährliche ist der Strom, der über den Menschen fließt und dabei spielt die Einwirkzeit noch eine große Rolle! Nur mal zum Nachdenken. Elektrische Weidezaungeräte arbeiten mit Spannungen von mehreren Kilovolt und es ist bestimmt nicht das Ziel die Tiere zu töten! Deshalb ist der Strom und die Zeit da auch begrenzt! Noch etwas du kannst dir ja mal ausrechnen wie Groß der R des 2poligen Spannungsmessers unter Lastzuschaltung mit 100mA ist! Und wie hoch der Strom bei 230V und 100Kohm ohne Lastzuschaltung werden kann.
    So und wenn du dann mal etwas weiter denkst kannst du dir Ausrechnen welchen Strom die Spannungsquelle bei 30 V zb noch liefern kann! (30V:2300V:A= 13mA)
     
  21. Uwe Mettmann

    Uwe Mettmann

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    Nein, ich denke nicht, dass die Spannung das Gefährliche ist, ich weiß, dass es der Strom ist. Warum rede ich denn sonst die ganze Zeit vom Strom, von den 10 mA, den 5 mA und den 3,5 mA.

    Das geht ganz klar aus meinen Beiträgen hervor. Jetzt hier zu schreiben, dass ich die Spannung für gefährlich halte, zeigt mir, dass du versuchst, aus deiner verrannten Situation zu retten, was zu retten ist.

    Gib doch einfach zu, dass du dich mit der Lastzuschaltung verrannt hast.


    Gruß

    Uwe
     
Thema:

Richtiger Umgang mit dem Multimeter

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